• Geplante Wasserstoffleitung H2Med soll nach Deutschland verlängert werden

    Geplante Wasserstoffleitung H2Med soll nach Deutschland verlängert werden

    Frankreich und Deutschland wollen die geplante Wasserstoffleitung namens H2Med zwischen Barcelona und Marseille bis nach Deutschland verlängern. Ziel sei es, den Transport von Wasserstoff durch ganz Europa zu erleichtern, heißt es in der am Sonntag in Paris verabschiedeten deutsch-französischen Erklärung zum 60. Jahrestag des Elysée-Vertrags. Beide Länder wollen außerdem eine „hochrangige Arbeitsgruppe“ zum Thema Wasserstoff…


  • Länder zweifeln an pünktlichem Start des 49-Euro-Tickets – Kritik an Wissing

    Länder zweifeln an pünktlichem Start des 49-Euro-Tickets – Kritik an Wissing

    Vertreter der Bundesländer ziehen den pünktlichen Start des bundesweiten 49-Euro-Tickets für den Nahverkehr in Zweifel. „Wenn die Gespräche und Verhandlungen weiter so schleppend verlaufen wie in dem gestrigen Arbeitstreffen zwischen Bund und Ländern, sehe ich schwarz für einen zeitnahen Start“, erklärte die Bremer Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) am Wochenende. Ebenso wie ihr bayerischer Kollege Christian…


  • Baustellen im deutsch-französischen Verhältnis

    Baustellen im deutsch-französischen Verhältnis

    Es gibt Themen, die Deutschland und Frankreich in ihren bilateralen Beziehungen lange Zeit ausgeklammert haben. Durch den Ukraine-Krieg sind Verteidigungs- und Energiepolitik allerdings in den Vordergrund gerückt. Und das US-Subventionspaket lässt Berlin und Paris bei der Industriepolitik näher zusammen stehen. Allerdings gibt es nach wie vor viele Konfliktpunkte. Eine Übersicht: Europäischer Raketenabwehrschirm Bundeskanzler Olaf Scholz…


  • Wissing lehnt Einschränkung des Straßenverkehrs für den Klimaschutz ab

    Wissing lehnt Einschränkung des Straßenverkehrs für den Klimaschutz ab

    Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) lehnt staatliche Maßnahmen für weniger Straßenverkehr zugunsten des Klimaschutzes ab. „Die Lösung kann nicht sein, dass wir den Straßenverkehr in Deutschland einschränken“, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Autofahren bedeutet Freiheit“, fügte Wissing hinzu. Die Grünen-Fraktion forderte den Minister auf, „endlich ausreichende Maßnahmen“ für den Klimaschutz in seinem Verantwortungsbereich auf den…


  • Reederei in Norwegen verbietet Transport von Elektroautos

    Reederei in Norwegen verbietet Transport von Elektroautos

    Es besteht die Gefahr, dass brennende Elektroautos auf einem Schiff eine Katastrophe verursachen können. Im letzten Jahr geschah dies beim Untergang der „Felicity Ace“, auf dem tausende Luxusfahrzeuge transportiert wurden. Aus diesem Grund hat Havila in Norwegen als erste Reederei den Transport von E-Autos verboten. (manager magazin, 18.01.2023) Die norwegische Reederei Havila Kystruten verbietet in…


  • Flüssigerdgas für Deutschland

    Flüssigerdgas für Deutschland

    Mit Hilfe von verflüssigtem Erdgas (LNG) will Deutschland unabhängig von russischen Gasimporten werden. Das erste von fünf vom Staat gecharterten Spezialschiffen, die als Importterminal dienen und LNG wieder gasförmig machen, hat im Dezember in Wilhelmshaven den Betrieb aufgenommen. In Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern wird zurzeit ein zweites, privatwirtschaftlich betriebenes Terminal feierlich eingeweiht. Welche Vorteile hat LNG?…


  • Neue Preiszonen im Strommarkt: EU fordert getrennte Strompreiszonen für Deutschland

    Neue Preiszonen im Strommarkt: EU fordert getrennte Strompreiszonen für Deutschland

    Die EU überlegt, wie man die Strompreise in Deutschland regeln kann. Da es zu wenig Stromleitungen zwischen Nord- und Süddeutschland gibt, wird eine Aufteilung Deutschlands in mehrere Preiszonen in Betracht gezogen. Dadurch könnte der Strompreis besonders in Bayern steigen. Es gibt aber noch einen anderen Vorschlag, den man in Erwägung ziehen kann. (br24, 21.01.2023) Am…


  • Desertec – der gescheiterte Versuch Europa mit Strom aus Afrika zu versorgen

    Desertec – der gescheiterte Versuch Europa mit Strom aus Afrika zu versorgen

    Das Projekt Desertec hatte das Ziel, den Energiebedarf in Europa durch die Nutzung erneuerbarer Energien aus der Sahara zu decken. Hierfür war vorgesehen, in der Sahara Solar- und Windparks zu errichteten, um die gewonnene Energie per Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) nach Europa zu transportieren. Das Projekt ist allerdings sowohl technisch als auch wirtschaftlich gescheitert (FAZ: 14.10.2014). Trotzdem…


  • Deutsch-französisches Wasserstoff-Vorhaben soll Thema bei gemeinsamem Ministerrat sein

    Deutsch-französisches Wasserstoff-Vorhaben soll Thema bei gemeinsamem Ministerrat sein

    Ein deutsch-französisches Vorhaben für die Produktion von grünem Wasserstoff dürfte Thema auf dem deutsch-französischen Ministerrat in Paris sein. „Das historische Bündnis wendet sich der Zukunft zu, indem es sich um die Dekarbonisierung kümmert“, sagte Houcine Hamdi von Siemens Energy am Mittwoch in Paris. Konkret gehe es um ein Joint Venture von Siemens Energy und Air…


  • Zu viel Wind am Meer: Blackout im Süden knapp verhindert und Strompreise unter Null

    Zu viel Wind am Meer: Blackout im Süden knapp verhindert und Strompreise unter Null

    Es gab Probleme im Südwesten Deutschlands, bei denen fast Stromabschaltungen nötig geworden wären. Allerdings hatten wir nicht zu wenig Strom, sondern zu viel. Die Ursache dafür war, dass das Netz nicht genug Kapazität hatte. Um einen lokalen Blackout zu vermeiden, mussten Kraftwerke in Betrieb genommen und Strom aus anderen Ländern importiert werden. Deutschland exportierte gleichzeitig…


  • Flächenentwicklungsplan zum Ausbau der Windkraft auf See veröffentlicht

    Flächenentwicklungsplan zum Ausbau der Windkraft auf See veröffentlicht

    Die Bundesregierung will beim Ausbau der Windkraft auf See den Turbo einlegen. Bis 2030 sollen die Anlagen in Nord- und Ostsee 30 Gigawatt Strom liefern – derzeit sind es 8,1 Gigawatt. Den für den Ausbau nötigen Flächenentwicklungsplan veröffentlichte am Freitag das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). (BSH, 20.01.2023) Der Plan legt die konkreten Flächen…


  • Oxfam fordert von Regierungen höhere Besteuerung von Vermögen und Übergewinnen

    Oxfam fordert von Regierungen höhere Besteuerung von Vermögen und Übergewinnen

    Die Hilfsorganisation Oxfam fordert von Regierungen weltweit höhere Steuern auf Vermögen sowie auf „exzessive Übergewinne“ infolge von Corona-Pandemie und Inflation, um die rasante Zunahme von Armut und Hunger zu stoppen. Weltweit hungerten 828 Millionen Menschen, erklärte die Organisation in einem anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos am Montag veröffentlichten Bericht. Erstmals seit 25 Jahren hätten extremer Reichtum und…


  • Algen und Fische in Gefahr durch LNG-Terminals: BUND und Nabu im Konflikt

    Algen und Fische in Gefahr durch LNG-Terminals: BUND und Nabu im Konflikt

    Deutschland hat zwei Import-Terminals errichtet, um Flüssigerdgas (LNG) aus aller Welt zu importieren. Diese Terminals befinden sich in Wilhelmshaven und Lubmin an der Nordsee und an der Ostsee. Bis 2026 sollen weitere Terminals folgen. Doch Umweltschützer warnen davor, dass Flüssigerdgas umweltschädlicher ist als Pipeline-Erdgas und dass es ein Experiment auf dem Rücken der Umwelt sein…


  • Deutschland steigt im Ranking attraktiver Wirtschaftsstandorte ab

    Deutschland steigt im Ranking attraktiver Wirtschaftsstandorte ab

    Deutschland hat als Wirtschaftsstandort an Attraktivität verloren. In dem am Montag veröffentlichten Ranking des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) rutschte die Bundesrepublik um vier Plätze auf Rang 18 von 21 verglichenen Ländern. Negativ wirkten sich demnach vor allem hohe Energiepreise, hohe Steuern sowie für Unternehmen unvorteilhafte Regulierungen aus. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sprach sich für…


  • Industrie sieht Energiepreise weiter als größtes Problem für Standort Deutschland

    Industrie sieht Energiepreise weiter als größtes Problem für Standort Deutschland

    Die deutsche Industrie geht trotz der etwas entspannten Lage bei der Energieversorgung und den Lieferketten von großen wirtschaftlichen Herausforderungen im Jahr 2023 aus. Die Energie stehe dabei „ganz vorne“, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Siegfried Russwurm Neben einer „ganzheitlichen Energiepolitik“ forderte er von der Bundesregierung insbesondere Steuersenkungen für Unternehmen sowie weniger…


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