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Deutschlands Sonderweg verteuert Strom und schwächt die Industrie
Berlin debattiert über die Folgen der Energiewende, weil der Atomausstieg, hohe Strompreise und schwache CO2-Ergebnisse immer stärker zusammenfallen. Deutschlands Sonderweg bei der Abschaltung der Kernkraftwerke trifft eine Industrie, die bereits unter hohen Energie- und Produktionskosten leidet. Deutschland zählt trotz Milliardeninvestitionen in erneuerbare Energien weiter zu den größten CO2-Emittenten Europas. Der kritische Punkt liegt in fehlender…
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Windkraft-Ausbau kostet Milliarden: Neue Anlagen liefern kaum mehr Strom
In Deutschland zeigt die Windkraft zwischen 2020 und 2025 ein zentrales Problem der Energiewende. Die Leistung der Windräder an Land stieg um 25,2 Prozent, während die tatsächliche Einspeisung nur um 1,2 Prozent zunahm. In absoluten Zahlen bedeutet das: Die Leistung wuchs um 14 Gigawatt, doch die Stromerzeugung lag 2025 mit 106 Terawattstunden fast auf dem…
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Elektrobusse scheitern am Berg: Teure Umstellung stößt in Glarus an ihre Grenzen
In Glarus zeigen neue akkubetriebene Elektrobusse Anfang 2026 auf der Verbindung nach Schwändi deutliche Schwächen im Regelbetrieb. Die Fahrzeuge kommen am Berg nicht zuverlässig weiter, weil Steigung, Gewicht, Beladung und technische Leistungsgrenzen zusammenfallen. Fahrgäste müssen aufgrund der physikalischen Grenzen zeitweise aussteigen und den Weg zu Fuß fortsetzen. Betroffen ist eine Berglinie, auf der der öffentliche…
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Windkraftausbau in Bayern: Unwirtschaftliche Anlagen treffen auf überlastete Stromnetze
Der Windkraftausbau in Bayern gerät immer mehr in die Kritik, weil viele Anlagen im Süden wirtschaftlich kaum mit Standorten im Norden konkurrieren können. Ende März erhielten nur fünf von 44 bayerischen Projekten einen Zuschlag. Der Auslöser liegt jedoch nicht nur in Bürokratie oder fehlenden Flächen. In Bayern weht weniger Wind, während Baukosten, Netzanschlüsse und Betrieb…
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OECD rechnet wegen Iran-Kriegs mit gebremstem Weltwirtschaftswachstum
Angesichts der Auswirkungen des Iran-Kriegs hat die OECD ihren Wirtschaftsausblick für die globale Konjunktur gesenkt. Im Fall einer zeitlich begrenzten Störung durch den Konflikt in der Golfregion rechnet die OECD mit einer Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums von 3,4 Prozent im vergangenen Jahr auf 2,8 Prozent im Jahr 2026. Für Deutschland erwartet die OECD ein Wachstum von…
Blackout News auf Social Media
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Emissionshandel: EU tarnt neue Auflagen als Hilfe für Europas Industrie
Brüssel plant Ende Mai 2026 eine Reform beim europäischen Emissionshandel, die energieintensive Unternehmen angeblich entlasten soll. Die EU-Kommission will mehr kostenlose CO₂-Zertifikate ermöglichen, jedoch an Investitionen in klimafreundliche Technik koppeln. Der Vorstoß trifft Stahlwerke, Chemiebetriebe, Zementhersteller, Metallverarbeiter und Gießereien in einer Phase hoher Strompreise, schwacher Nachfrage und globaler Konkurrenz. Während Brüssel die Maßnahme als Schutz…
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EU-Freihandel: 410 Handelsbarrieren bedrohen Europas Lieferketten
Die EU treibt ihr Interimsabkommen mit den Mercosur-Staaten voran, während ihre Freihandel-Strategie auf immer mehr verdeckte Handelsbarrieren trifft. Auslöser ist eine Weltwirtschaft, in der Staaten technische Regeln, Importlizenzen und Sonderauflagen nutzen. Die EU-Kommission registrierte im November 2025 insgesamt 410 nichttarifäre Hindernisse in 67 Ländern. Besonders kritisch wirkt der Ausfall der WTO-Berufungsinstanz seit 2019. Dadurch drohen…
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Volksbanken mit Milliardenrisiken: Bad Bank übernimmt Problemkredite in Rekordnähe
Die BAG Bankaktiengesellschaft hat 2025 problematische Engagements der Volksbanken in ungewöhnlich hoher Größenordnung übernommen. Das Geschäftsvolumen wuchs um knapp 1,4 Milliarden Euro, weil große Problemkredite und die schwache Wirtschaftslage die genossenschaftliche Finanzgruppe belasteten. Ende 2025 bearbeitete die BAG gut 1,7 Milliarden Euro, während Kreditrisiken, Immobilienprobleme und Beteiligungen einzelne Institute erheblich trafen (handelsblatt: 28.05.26). Volksbanken lagern…
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Warum Batteriespeicher bei Dunkelflauten nicht reichen: Neue Zahlen zeigen das Problem
In Berlin verschärft sich vor den Sommerberatungen zum Kraftwerkssicherheitsgesetz der Streit über neue Gaskraftwerke, weil längere Dunkelflauten laut einer Uniper-Auswertung deutlich häufiger auftreten als vielfach dargestellt. Zwischen 2016 und 2025 zählt der Konzern 1435 Phasen mit mehr als zehn Stunden schwacher Wind- und Solarleistung. Batteriespeicher helfen jedoch nur, wenn sie vor Beginn solcher Lagen ausreichend…
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Neue EU-Verordnung verteuert E-Autos, Batterien und Solaranlagen
Berlin und Brüssel beraten über neue Industrieregeln der EU. Die geplante EU-Verordnung soll europäische Produktion stärken und klimafreundliche Materialien fördern. Ein interner Bericht aus dem Bundeswirtschaftsministerium warnt jedoch vor höheren Kosten für E-Autos, Batterien, Solaranlagen und Bauprojekte. Auslöser sind geplante Präferenzregeln für europäische Vorprodukte und CO₂-arme Materialien. Betroffen wären Verbraucher, Unternehmen, Kommunen und öffentliche Auftraggeber.…
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RCP8.5 gestrichen: Jetzt zweifeln Juristen am Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts
In Deutschland gewinnt Ende Mai 2026 eine neue Debatte über den Klima-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 2021 an Gewicht, weil die Klimaforschung das Extremszenario RCP8.5 nicht mehr als zentralen Zukunftspfad führt. Juristen prüfen deshalb, ob Karlsruhe sein Urteil mit weitreichenden Vorgaben zum Klimaschutz, CO₂-Reduktion und künftigen Freiheitseinschränkungen auf eine inzwischen veränderte Tatsachengrundlage stützte. Betroffen sind Staat,…
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Stromnetz am Limit: Wind und Solar treiben USA in teure Versorgungslücke
In den USA wächst 2026 die Sorge vor einer Versorgungslücke im Stromnetz. Ursache sind steigender Strombedarf, stillgelegte regelbare Kraftwerke und der wachsende Anteil wetterabhängiger Einspeisung. Der nordamerikanische Netzaufseher NERC hatte bereits im Januar vor sinkender Netzsicherheit gewarnt. Besonders Rechenzentren, Elektroautos und Wärmepumpen erhöhen den Verbrauch, während Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke an Bedeutung verlieren. Dadurch drohen…
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Batteriespeicher behalten Privileg: Bundesnetzagentur stoppt neue Netzabgabe
Die Bundesnetzagentur hält im AgNes-Verfahren am Privileg für Batteriespeicher fest. Sie verzichtet damit auf ein vorzeitiges Ende der Netzentgeltbefreiung, obwohl der Speicherboom die Netze stärker beansprucht. Betreiber, Investoren und Netzbetreiber erhalten Planungssicherheit, während die künftige Kostenverteilung im Stromsystem offen bleibt (handelsblatt: 27.05.26). Privileg für Batteriespeicher bleibt bis 2029 bestehen Batteriespeicher, die bis zum 4. August…
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Energiepolitik in der Subventionsspirale: Immer neue Eingriffe und doch keine Lösung
In Deutschland verschärft sich die Debatte über eine Energiepolitik, die auf die Folgen wetterabhängiger Stromerzeugung mit immer neuen Eingriffen durch staatliche Subventionen reagiert. Der Auslöser liegt im massiven Ausbau von Windkraft und Solaranlagen, während gesicherte Leistung, Netze und Speicher nicht im gleichen Maß verfügbar sind. Weil der Staat jede Schwäche des Systems mit neuen Subventionen…
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Jaguar Land Rover verzeichnet Gewinneinbruch um 99 Prozent: Elektrostrategie verschärft Krise
Jaguar Land Rover (JLR) hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Gewinneinbruch um 99 Prozent gemeldet und damit ein schweres Krisenjahr abgeschlossen. Der britische Autobauer verdiente vor Steuern und Sonderfaktoren nur noch 14 Millionen Pfund, während es im Vorjahr 2,5 Milliarden Pfund waren. Auslöser waren US-Zölle, ein Cyberangriff ab Ende August, ein wochenlanger Produktionsstopp und der Verkaufswegfall…















