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Industrieabbau treibt Deutschland Richtung Armut – die soziale Krise gewinnt an Tempo
Deutschland steht Anfang 2026 vor einer sozialen Verschiebung, deren Dynamik sich deutlich beschleunigt: Armut rückt in die Mitte der Gesellschaft, nachdem im Jahr 2025 allein in der Industrie rund 120.300 Arbeitsplätze weggefallen sind. Besonders betroffen sind Automobilindustrie und verarbeitendes Gewerbe, während hohe Standortkosten, schwache Exportmärkte und eine anhaltend schwache Konjunktur Produktionsverlagerungen und Werksschließungen begünstigen. Gleichzeitig
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Bitkom-Umfrage – Hälfte der Start-ups würde Deutschland als Standort nicht erneut wählen
Nur rund die Hälfte der Start-ups würde nach aktuellen Erkenntnissen erneut in Deutschland ein Unternehmen gründen. Das zeigt eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 133 Techfirmen zu Jahresbeginn. Anlass für die skeptische Bewertung sind eine schwache Konjunktur, fehlendes Wagniskapital und strukturelle Standortprobleme, die Wachstum und Expansion erschweren. Während einige Unternehmen ihre Lage verbessern konnten, berichten
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Tödlicher Absturz im Windrad – zwei Arbeiter sterben bei Unfall im Main-Kinzig-Kreis
Bei einem schweren Arbeitsunfall an einer im Bau befindlichen Windkraftanlage in Birstein-Fischborn im Main-Kinzig-Kreis sind am Morgen, des 25. Februar, zwei 32 Jahre alte Arbeiter ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 5 Uhr im Inneren des Turms nahe der Bundesstraße 276 zwischen Fischborn und Wüstwillenroth. Nach ersten Erkenntnissen kam es zu einem Absturz
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Ikea schließt Callcenter in Rostock – 279 Jobs betroffen
Ikea will sein Kundenservice-Callcenter in Rostock schließen, obwohl dort viele telefonische Produktanfragen aus ganz Deutschland landen. Die Belegschaft erfuhr am 25. Februar von dem Schritt. Ikea nennt als Anlass langfristige Strukturentscheidungen, jedoch spielt auch der auslaufende Mietvertrag 2026 eine zentrale Rolle. Außerdem verweist das Unternehmen auf nötige, teure Investitionen zur Modernisierung des Standorts. Als Risikofaktor
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Wien stoppt TRON – elektrische Polizeiautos für Streifendienst ungeeignet
In Wien hat das Innenministerium das Projekt TRON beendet, bei dem seit 2023 Elektrofahrzeuge als Polizeiautos im Streifendienst getestet wurden. Negative Praxiserfahrungen im laufenden Einsatzbetrieb gaben den Ausschlag, deshalb stoppte Innenminister Gerhard Karner den Versuch vorzeitig. Der Test lief in realen Lagen und in mehreren Bundesländern, jedoch zeigten sich in der Praxis wiederholt Grenzen bei
Blackout News auf Social Media
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Netzbetreiber warnen – Regierung hat keinen Plan zur Verortung schwarzstartfähiger Kraftwerke
Deutschland plant den Bau von zwölf Gigawatt neuer Gaskraftwerke, doch ein zentraler Punkt bleibt ungeklärt: Es gibt keinen verbindlichen Plan zur geografischen Verteilung dieser schwarzstartfähiger Kraftwerke, die nach einem großflächigen Stromausfall das Netz wieder hochfahren können. Während die Bundesregierung Investoren mit einem Südbonus vor allem nach Bayern und Baden-Württemberg lenken will, warnen Netzbetreiber vor gefährlichen
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Dramatischer Einbruch bei der Körperschaftssteuer – 79% weniger im Januar
Im Januar 2026 brach die Einnahmen aus der Körperschaftssteuer in Deutschland dramatisch ein. Im Vergleich zu Januar 2025 fielen sie um 79,1 % auf 181 Millionen Euro. Auslöser waren laut Bundesfinanzministerium deutlich geringere Nachzahlungen aus der Veranlagung, während die Rückerstattungen stiegen. Das Ministerium verweist dazu auf die schwache Konjunktur, besonders in der Industrie. Außerdem brach
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Kehrtwende beim Heizungsgesetz – Öl und Gas bleiben – ab 2029 jedoch nur mit 10% Bioanteil
Die Bundesregierung hat in Berlin Eckpunkte für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz vorgelegt, das das bisherige Heizungsgesetz (Gebäudeenergiegesetz) von Robert Habeck ersetzen soll. Auslöser ist der politische Neustart nach dem Ampel-Bruch 2024 und der Streit um den faktischen Wärmepumpen-Zwang. Künftig dürfen Eigentümer beim Austausch ihrer Heizung die Technik wieder frei wählen, jedoch koppelt die Koalition neue Öl-
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Versicherer fordern neue Regeln – Lithium-Akkus erhöhen das Brandrisiko auf Frachtschiffen
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) warnt vor einem steigenden Brandrisiko im Seetransport, weil immer mehr Elektroautos, Energiespeicher und andere Lithium-Akkus weltweit auf Frachtschiffen und in Containern befördert werden. Auslöser sind laut Versicherern oft bereits beschädigte Zellen aus Produktion oder Handling, die sich später spontan entzünden können, während die dichte Stauung an Bord eine schnelle
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Bundesrechnungshof-Chef rechnet mit E-Auto-Förderung ab: „Das wirkt planlos“
Kay Scheller, Präsident des Bundesrechnungshofs, wirft der Bundesregierung in einem Interview mit der Welt am Sonntag Ineffizienz und „Staatsversagen“ vor, jedoch besonders beim Umgang mit milliardenschweren Sondervermögen. Nach seiner Darstellung fließt das schuldenfinanzierte Geld zu selten in echte Investitionen und betroffene Behörden würden es oft nicht wirksam umsetzen. Als Beispiel nennt er die E-Auto-Förderung, bei
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Schornstein in Ibbenbüren gesprengt – 840 Megawatt regelbare Leistung fallen endgültig weg
Am Sonntag, 22.02.2026, wurde in Ibbenbüren der Schornstein des Steinkohlekraftwerks gesprengt, obwohl Gas knapp ist und LNG-Terminals teils von Eisbrechern freigeschoben werden müssen. Der Abriss betrifft eine Anlage, die bislang 840 Megawatt steuerbare Leistung ins deutsche Stromnetz einspeiste. Deshalb fällt diese regelbare Kapazität jetzt endgültig weg. Der zentrale Risikofaktor liegt im Verlust gesicherter Leistung, während
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31 Milliarden im Haushalt 2026 – die Energiewende wird immer teurer
Im Bundeshaushalt 2026 stehen 31 Milliarden Euro für Energie- und Klimasubventionen, darunter 17 Milliarden Euro für die frühere EEG-Umlage und 6,5 Milliarden Euro zur Dämpfung der Netzentgelte. Diese Finanzierung läuft seit 2023 über Steuermittel statt über eine Umlage auf der Stromrechnung, weil die Förderzusagen weiter Geld binden. Der entscheidende Risikofaktor bleibt die wachsende Fixkostenstruktur aus
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Lamborghini stoppt Elektroauto Lanzador – CEO nennt E-Autos „teures Hobby“
Lamborghini hat den rein elektrischen Lanzador gestrichen, obwohl die Marke das Modell vor fast drei Jahren vorgestellt und den Start für 2028 vorgesehen hatte. Das Management beendete das Projekt Ende 2025 nach internen Debatten sowie Gesprächen mit Kunden und Händlern. CEO Stephan Winkelmann sagte der „The Sunday Times“, die Kernzielgruppe habe kaum Interesse am Umstieg,
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EnBW-Verluste reißen Karlsruhe ein 50-Millionen-Loch: Stadt steuert auf Haushaltssperre zu
Karlsruhe gerät im Haushalt 2026/27 massiv unter Druck, weil EnBW nach einer Abschreibung von 1,2 Milliarden Euro im Jahresabschluss 2025 rund 50 Millionen Euro Gewerbesteuer von der Stadt zurückfordert. Auslöser ist der Rückzug des Karlsruher Energiekonzerns aus Offshore-Windprojekten in Großbritannien, nachdem staatliche Zuschüsse ausblieben und zugleich Kostensteigerungen, höhere Zinsen sowie Projektrisiken die Kalkulation kippten. Die
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Deutschland liefert LNG über Rügen in die Ukraine obwohl die Gasspeicher fast leer sind
Über das LNG-Terminal Mukran auf Rügen fließt erstmals US-Flüssigerdgas in die Ukraine, obwohl Deutschlands Gasspeicher Ende Februar nur noch auf niedrigem Niveau liegen und die Diskussion über Versorgungssicherheit zunimmt. Das Gas stammt aus den USA und wird über TotalEnergies angeliefert, danach über Lubmin und weiter über Polen in die Ukraine transportiert. Hintergrund sind massive Kriegsschäden















