-
Solarfirma LuMack Pro nach weniger als einem Jahr insolvent
Kist/Würzburg – Die Solarfirma LuMack Pro GmbH ist zahlungsunfähig und überschuldet. Das Amtsgericht Würzburg eröffnete das Insolvenzverfahren am 1. September 2026 um 15 Uhr. Der Insolvenzantrag war jedoch bereits am 28. Mai beim Gericht eingegangen. LuMack Pro verkauft und installiert unter anderem Solaranlagen, Wärmepumpen und Klimatechnik. Außerdem gehören Elektroarbeiten, Dacharbeiten und der Vertrieb von Windkraftanlagen…
-
Wohneigentum auf 20-Jahres-Tief – Deutschland ist Schlusslicht in der EU
Deutschland erreicht beim Wohneigentum einen neuen Tiefstand. Im Jahr 2025 lebten laut Pestel-Institut nur 43,5 Prozent der privaten Haushalte im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung. Damit fällt die Quote auf den niedrigsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Innerhalb der EU belegt Deutschland den letzten Platz. Als Hauptursachen nennt das Institut hohe Baukosten, gestiegene…
-
Strompreis steigt in Schweden auf 797 Euro/MWh – drei Reaktoren gleichzeitig vom Netz
In Schweden ist der Strompreis am Abend des 14. September 2026 bis auf 797 Euro je Megawattstunde gestiegen. Vor allem wenig Wind und Leitungsabschaltungen trieben den Großhandelspreis im Gebiet SE4 nach oben. Gleichzeitig fehlten drei Kernkraftreaktoren, während die Wasserspeicher unter dem normalen Füllstand lagen. Außerdem war die Stromverbindung NordBalt wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb. Haushalte und…
-
Kritischer Solarbericht verschwand in niederländischem Ministerium
Den Haag – Ein kritischer Solarbericht zur Klimabilanz von Photovoltaik lag Ende 2024 beim niederländischen Wirtschaftsministerium und blieb anschließend politisch folgenlos. Die staatlich eingebundene Public Buyers Group für nachhaltige Solarmodule hatte erhebliche Zweifel an der CO2-Amortisation vieler marktüblicher Anlagen formuliert. Zugleich setzte die Regierung ihren Ausbaukurs bei Solarenergie fort. Das Ministerium bestätigte später, dass seine…
-
Evonik schließt Standorte in Hamburg und Bitterfeld – 90 Beschäftigte betroffen
Evonik schließt 2027 seine Standorte in Hamburg und Bitterfeld und verlagert die Geschäfte an größere deutsche Werke. Das Unternehmen kündigte die Entscheidung am 11. September 2026 an. In Hamburg sind rund 50 Beschäftigte betroffen, in Bitterfeld weitere 40. Als Gründe nennt der Konzern hohe Strukturkosten, schwache Absatzmärkte und internationalen Wettbewerbsdruck. Besonders in Bitterfeld reicht die…
Blackout News auf Social Media
-
Stromausfall auf der Marschbahn: Stellwerk Klanxbüll stoppt Zugverkehr nach Sylt
Ein Stromausfall hat am Samstagvormittag, 12. September, den Zugverkehr zwischen Niebüll und Westerland auf Sylt zeitweise komplett gestoppt. Das Stellwerk Klanxbüll im Kreis Nordfriesland hatte keinen Strom, deshalb konnten auf der Marschbahn zunächst keine Züge über den betroffenen Abschnitt fahren. Techniker rückten zur Reparatur aus, während die Dauer der Sperrung zunächst offenblieb. Gegen Mittag nahm…
-
Großer Solarparkbetreiber Enerparc insolvent – 1,7 Gigawatt fertige Anlagen stehen still
Hamburg, September 2026: Enerparc hat beim Amtsgericht Hamburg einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen gehört mit mehr als 500 Solarparks zu Europas großen unabhängigen Betreibern. Insgesamt umfasst das Portfolio rund 5,5 Gigawatt. Gestiegene Baukosten, sinkende Vermarktungspreise für Solarstrom und regulatorische Unsicherheiten belasten das Geschäft. Besonders schwer wiegt jedoch der Stillstand bereits fertiggestellter Projekte. Solarparks mit zusammen…
-
Dieselpreis: Ohne Steuern und Klimavorgaben wäre Deutschland am günstigsten
Berlin, September 2026 – Der Dieselpreis in Deutschland liegt trotz zwischenzeitlicher Entlastung weiter auf hohem Niveau. Eine Studie von Frontier Economics im Auftrag des Branchenverbands en2x kommt jedoch nach Bereinigung staatlicher Kosten zu einem anderen Ergebnis. Werden Steuern, CO2-Preis und geschätzte Kosten der Klimaregulierung herausgerechnet, wäre deutscher Diesel in der untersuchten Ländergruppe am günstigsten. Auslöser…
-
Inbetriebnahme von LNG-Terminal in Stade in Vorbereitung
Die Inbetriebnahme des vierten staatlich verwalteten Importterminal für Flüssiggas (LNG) in Deutschland ist nach langer Verzögerung in Vorbereitung. Das Terminal-Schiff „Energos Force“ habe am Dienstag im Industriehafen Stade-Bützfleth angelegt, erklärte die staatliche Betreiberfirma Deutsche Energy Terminal (DET) am Mittwoch. Weil sich der Start der Anlage verzögert hatte, war das Schiff zwischenzeitlich nach Jordanien verchartert worden.…
-
United Internet streicht rund 800 Stellen bei IONOS und 1&1 Versatel
Montabaur: United Internet startet einen umfassenden Stellenabbau bei den Töchtern IONOS und 1&1 Versatel. Insgesamt sollen rund 800 Vollzeitstellen wegfallen. Dabei entfallen etwa 450 Stellen auf IONOS und rund 350 auf Versatel. Die Unternehmen wollen Strukturen vereinfachen, technische Plattformen bündeln und Prozesse stärker automatisieren. Bei IONOS soll außerdem Künstliche Intelligenz verstärkt interne Arbeitsabläufe übernehmen. Der…
-
Krankenkassen haben 1,1 Milliarden Euro in unsichere Geldanlagen investiert
Berlin, September 2026: Bundesweit beaufsichtigte Krankenkassen haben rund 1,1 Milliarden Euro in Geldanlagen investiert, bei denen Rückzahlungen inzwischen gefährdet sind. Rund 400 Millionen Euro davon gelten bilanziell bereits als verloren oder stark entwertet. Gut 700 Millionen Euro stehen noch in den Büchern, doch auch davon kann ein Teil ausfallen. Rund 900 Millionen Euro des ursprünglichen…
-
Neue Studie zeigt Deutschlands gefährliche Schwächen im Katastrophenfall
Eine internationale Studie untersucht, welche Staaten globale Katastrophen am ehesten überstehen können. Analysiert werden Atomkrieg, schwere Pandemien, Asteroideneinschläge, Vulkanausbrüche sowie ein großflächiger Zusammenbruch kritischer Infrastruktur, wie bei einem Blackout. Deutschland weist im Katastrophenfall nach Einschätzung von Hauptautor Florian Ulrich Jehn erhebliche Schwächen auf. Denn Industrie, Landwirtschaft und Versorgung hängen stark von Elektrizität und komplexen Lieferketten…
-
Bericht: Banken kritisieren Energiepolitik in Brief an Ministerin Reiche
Mehrere Bankinstitute haben einem Medienbericht zufolge die geplanten Energiegesetze der Bundesregierung kritisiert. Das Gelingen der Energiewende hänge neben einer soliden Planung „entscheidend von der breiten Bereitstellung von Finanzierungsmitteln ab“, heißt es laut dem Pro-Newsletter Energie und Klima des Nachrichtenmagazins Politico in einem Brief an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller. Unterschrieben sei das…
-
Kohlenachfrage erreicht Rekord: LNG-Ausfälle treiben Kohle zurück ins Stromsystem
Die Internationale Energieagentur hat ihre Prognose für die weltweite Kohlenachfrage deutlich nach oben korrigiert. Statt eines Rückgangs erwartet sie 2026 nun einen Anstieg um 1,2 Prozent auf 8,94 Milliarden Tonnen. Auslöser sind vor allem eingebrochene LNG-Lieferungen durch die Straße von Hormus und stark gestiegene Gaspreise. Deshalb erhöhen mehrere Länder ihre Stromerzeugung aus Kohle, während ein…
-
Helgoland seit Mittwoch ohne Festlandstrom – Dieselaggregate übernehmen Versorgung
Helgoland ist seit Mittwoch, 16. September, 14 Uhr, von seiner regulären Stromverbindung zum Festland getrennt. Das Seekabel wurde für den Anschluss eines neu verlegten Abschnitts bei St. Peter-Ording abgeschaltet. Deshalb versorgen Dieselaggregate die Nordseeinsel seit Mittwochnachmittag vollständig mit Strom. Am heutigen Donnerstag, 17. September, kommt eine weitere Einschränkung hinzu. Zwischen etwa 8 und 20 Uhr…















