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Lamborghini stoppt Elektroauto Lanzador – CEO nennt E-Autos „teures Hobby“
Lamborghini hat den rein elektrischen Lanzador gestrichen, obwohl die Marke das Modell vor fast drei Jahren vorgestellt und den Start für 2028 vorgesehen hatte. Das Management beendete das Projekt Ende 2025 nach internen Debatten sowie Gesprächen mit Kunden und Händlern. CEO Stephan Winkelmann sagte der „The Sunday Times“, die Kernzielgruppe habe kaum Interesse am Umstieg,
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EnBW-Verluste reißen Karlsruhe ein 50-Millionen-Loch: Stadt steuert auf Haushaltssperre zu
Karlsruhe gerät im Haushalt 2026/27 massiv unter Druck, weil EnBW nach einer Abschreibung von 1,2 Milliarden Euro im Jahresabschluss 2025 rund 50 Millionen Euro Gewerbesteuer von der Stadt zurückfordert. Auslöser ist der Rückzug des Karlsruher Energiekonzerns aus Offshore-Windprojekten in Großbritannien, nachdem staatliche Zuschüsse ausblieben und zugleich Kostensteigerungen, höhere Zinsen sowie Projektrisiken die Kalkulation kippten. Die
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Deutschland liefert LNG über Rügen in die Ukraine obwohl die Gasspeicher fast leer sind
Über das LNG-Terminal Mukran auf Rügen fließt erstmals US-Flüssigerdgas in die Ukraine, obwohl Deutschlands Gasspeicher Ende Februar nur noch auf niedrigem Niveau liegen und die Diskussion über Versorgungssicherheit zunimmt. Das Gas stammt aus den USA und wird über TotalEnergies angeliefert, danach über Lubmin und weiter über Polen in die Ukraine transportiert. Hintergrund sind massive Kriegsschäden
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Bosch stellt Produktion der Verbindungstechnik in Waiblingen ein – 560 Jobs betroffen
Bosch stellt die Produktion der Verbindungstechnik für die Fahrzeugindustrie am Standort Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) bis spätestens 2028 ein. Der Konzern hatte das Aus für den betroffenen Bereich bereits im vergangenen September angekündigt, jedoch liegt nun eine Einigung über einen Sozialplan mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft vor. In Waiblingen fertigte Bosch unter anderem elektrische Steckverbinder, Verbindungselemente
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Zukunftsprojekt gestoppt: Wasserstoff-Projekt Havelland scheitert an fehlender Förderung
Im Landkreis Havelland in Brandenburg hat Landrat Roger Lewandowski (CDU) das Zukunftsprojekt „H2VL-Wasserstoffregion Havelland“ beendet. Er nennt als Anlass die fehlende finanzielle Förderung von Bund und Land, deshalb legte er das Vorhaben zu den Akten. Das Projekt sollte die Energiewende im Kreis vorantreiben und zugleich Verkehr sowie Wärme dekarbonisieren. Der Kreistag hatte dafür eine Machbarkeitsstudie
Blackout News auf Social Media
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Akku setzt Elektroschrott bei Recyclingfirma in Brand – Warn-App ausgelöst und B10 gesperrt
Am Samstagabend brannte in Mühlacker im Enzkreis ein Container mit Elektroschrott auf dem Gelände einer Recyclingfirma im Ortsteil Enzberg. Nach ersten Erkenntnissen kam es zur Selbstentzündung eines Akkus, weshalb das gelagerte Material im Außenbereich Feuer fing. Der Brand verursachte eine dichte Rauchentwicklung bis in umliegende Bereiche, weshalb die Integrierte Leitstelle Pforzheim-Enzkreis vor Geruchsbelästigung durch Rauchgase
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Mehrere lange Stromausfälle in Baden-Württemberg – Defekte treffen Netzknoten
In den letzten Tagen erlebten mehrere Regionen in Baden-Württemberg teils lange Stromausfälle. Am 22.02.2026 lösten Defekte in einem Umspannwerksumfeld in Villingen einen großflächigen Ausfall im Schwarzwald-Baar-Kreis aus, weshalb Ampeln ausfielen, Aufzüge stehenblieben und Behörden Notrufstellen aktivierten. Am selben Tag führte ein Brand in einem Transformatorenhaus in der Herrenberger Straße zu Unterbrechungen in Tübingen, zugleich meldeten
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Pacht-Schock bei Windparks – Grundeigentümer sollen plötzlich nur noch ein Viertel bekommen
Viele Grundeigentümer erleben derzeit, wie Zusagen aus Windprojekten wegbrechen, weil die Pacht nicht mehr zur neuen Marktrechnung der Projektierer passt. Auf der DLG-Veranstaltung „Windpacht – Wenn der Wind dreht“ erklärte Rechtsanwalt Volker Henties die Hauptursachen. Die Zuschlagswerte in den Ausschreibungen sanken deutlich, zugleich ziehen Banken die Finanzierung an. Projektierer reagieren deshalb mit Nachverhandlungen und kürzen
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China bringt 52 neue Kohlekraftwerke ans Netz – 2025 größter Zubau seit einem Jahrzehnt
China trieb 2025 den Zubau der Kohlekraft voran und nahm 52 Großblöcke (je ≥1 GW) in Betrieb. Das zeigt der CREA/Global Energy Monitor-Bericht. Es ist der höchste Wert seit zehn Jahren, in denen jeweils weniger als 20 solcher Großblöcke ans Netz gingen. Auslöser waren die Stromengpässe in den Jahren 2021 und 2022, als Fabriken die
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Neue Abhängigkeit nach Verbot von russischem Gas – teures US-LNG wird Europas neues Risiko
Europa baut nach dem Verbot von russischem Gas seine Versorgung um, jedoch treibt dieser Kurs Deutschland und die EU in eine neue Abhängigkeit von teurem US-LNG. Deutschland bezog im vergangenen Jahr laut Bundeswirtschaftsministerium 96 Prozent seines LNG aus den USA. Im europäischen Wirtschaftsraum stammen fast 40 Prozent aller Gasimporte aus den Vereinigten Staaten, zugleich liegt
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Die Goldgräberstimmung ist vorbei: Solar- und Windparks werden zum Minusgeschäft
In Deutschland ist die Goldgräberstimmung bei Solar- und Windparks seit 2025 vorbei. Sinkende Strompreise drücken die Erlöse, während Zinsen und Baukosten steigen. Zugleich bremsen lange Netzanschluss-Wartezeiten Projekte aus, weshalb sich Budgets und Zeitpläne verschieben. Zusätzlich sorgt ein Referentenentwurf zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) für Unruhe, weil Neuanlagen bei Abregelungen wegen Netzüberlastung keine Entschädigung mehr erhalten
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Neue Netzentgelte geplant – Solarbetreiber sollen für Strom-Einspeisung ins Netz zahlen
Die Bundesnetzagentur hat eine Leitlinien für die Reform der Stromnetzentgelte vorgelegt, nach denen Betreiber von Solaranlagen ab 2029 eine Gebühr zahlen sollen, sobald sie selbst erzeugten Solarstrom ins öffentliche Netz einspeisen. Auslöser ist das Auslaufen der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) Ende 2028, während danach eine neue StromNEV gelten soll. Kern des Vorschlags ist ein regional differenziertes Einspeiseentgelt
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Energiekonzern EDF mit Milliardengewinn – Atomstrom treibt Exporte und lockt Investoren an
Der französische Energiekonzern EDF hat 2025 trotz sinkender Großhandelspreise und einer milliardenschweren Abschreibung erneut einen hohen Gewinn erzielt. Anlass für die positive Bilanz ist vor allem die gestiegene Stromproduktion der französischen Kernkraftwerke, deren Export ein Rekordniveau erreichte. Gleichzeitig belasten Kostenrisiken wie das britische Bauprojekt Hinkley Point C und weitere geplante Reaktoren die Perspektive. Besonders relevant
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Mahle-Chef schlägt Alarm: EU-Verbrenner-Politik gefährdet Jobs – „E-Auto-Förderung“ verpufft
Der Mahle-Chef Arnd Franz kritisiert im WELT-Interview die EU-Linie zum Verbrenner-Aus ab 2035. Anlass ist ein Brüsseler Vorschlag mit Spielräumen für Hybride und Range Extender, der jedoch aus seiner Sicht keine klare Richtung setzt. Mahle sitzt dabei als Zulieferer aus Stuttgart im Kern der Umstellung, weil viele Produkte am Verbrenner hängen. Franz sieht ein hohes















