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Deep Fission startet 2 Kilometer tiefe Bohrung für unterirdischen SMR in Kansas
In Parsons im US-Bundesstaat Kansas hat das Startup Deep Fission eine erste Tiefenbohrung für ein unterirdisches Mini-Atomkraftwerk begonnen. Die Bohrung soll bis auf 6.000 Fuß reichen, also knapp zwei Kilometer tief, und gehört zu einem Projekt mit insgesamt drei Erkundungsbohrungen. Auslöser ist der Plan, einen Small Modular Reactor (SMR) tief im Erdreich zu betreiben, weil
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Spritpreise in Deutschland – Staat kassiert pro Liter mehr als Ölkonzerne und Tankstellen
In Deutschland fließt bei den aktuellen Spritpreisen der größte Anteil pro Liter an den Staat. Mitte März 2026 kostet Super E10 im Durchschnitt rund 2,006 Euro je Liter, Diesel etwa 2,130 Euro. Auslöser für diese hohe Belastung sind Energiesteuer, Mehrwertsteuer und CO₂-Kosten. Im Ergebnis kassiert der Staat bei Benzin rund 1,13 Euro je Liter und
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Russischer LNG-Tanker „Arctic Metagaz“ treibt nach Explosion durchs Mittelmeer
Der russische LNG-Tanker „Arctic Metagaz“ ist nach einer Explosion und einem schweren Brand am Morgen des 3. März vor der libyschen Küste offenbar nicht, wie mehrfach berichtet, gesunken, sondern treibt weiter durchs Mittelmeer. Zunächst meldete die libysche Küstenwache den Untergang des 277 Meter langen Schiffs, jedoch sprechen mehrere spätere Hinweise dagegen. Das erhöht das Risiko
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Deutschlands Schuldenaufnahme stockt – zu wenige Gebote für Bundesanleihen
Bei der jüngsten Auktion zehnjähriger Bundesanleihen in Deutschland ist die Nachfrage deutlich hinter dem Angebot zurückgeblieben. Der Bund wollte fünf Milliarden Euro über eine Aufstockung aufnehmen, erhielt jedoch nur Gebote über 4,511 Milliarden Euro und platzierte am Ende 3,811 Milliarden Euro. Zugleich stieg die Durchschnittsrendite auf 2,89 Prozent und lag damit klar über dem Niveau
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Japans Schuldenbombe: Warum die Zinswende in Tokio das globale Finanzsystem erschüttern kann
Japans Schulden gelten seit Jahren als Sonderfall. Viele Investoren sahen das Land trotz extremer Staatsverschuldung lange nicht als akute Gefahr. Der Grund war einfach. Die Zinsen blieben ultraniedrig. Die Bank of Japan hielt den Geldmarkt billig. Genau dieses Modell beginnt nun zu bröckeln. Damit wächst die Gefahr für das globale Finanzsystem. Der Internationale Währungsfonds beziffert
Blackout News auf Social Media
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VW-Krise reißt Autozulieferer mit – Insolvenzen, Werksschließungen und Jobverluste drohen
Die VW-Krise verschärft die Lage der deutschen Autoindustrie und trifft vor allem die Zulieferer mit voller Wucht. Der massive Gewinneinbruch bei Volkswagen wirkt in einem ohnehin labilen Umfeld als Beschleuniger, weil hohe Standortkosten, der stockende Umstieg auf Elektroautos, neue US-Zölle unter Präsident Donald Trump und der wachsende Konkurrenzdruck aus China die Betriebe zusätzlich belasten. Seit
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Attacke auf Asphaltwerk in Wandlitz – wieder linksextremistischer Brandanschlag bei Berlin
In Schönerlinde bei Wandlitz nördlich von Berlin ist in der Nacht zum 11. März gegen 2.55 bis 3.00 Uhr ein Feuer in einem Asphaltwerk am Autobahndreieck Pankow ausgebrochen. Ein Lkw-Fahrer entdeckte den Brand früh und alarmierte die Einsatzkräfte, dennoch entstand ein Millionenschaden. Die Polizei prüft den Fall in alle Richtungen, behandelt jedoch auch einen politisch
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Insolvenzwelle rollt über Deutschland – 2025 ging alle 20 Minuten ein Unternehmen pleite
2025 haben in Deutschland rund 24.000 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Das waren knapp zehn Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie seit 2014 nicht mehr. Im Schnitt traf die Insolvenzwelle damit alle 20 Minuten ein Unternehmen. Hohe Energiekosten, wachsende Bürokratie, geopolitische Risiken und schwache Nachfrage belasten den Standort Deutschland zunehmend. Der Irankrieg verschärfte die
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Onshore-Windkraft – Studie warnt vor schweren Schäden für Artenvielfalt weltweit
Eine neue Studie beschreibt erhebliche Umweltschäden die weltweit durch durch Onshore-Windkraftanlagen entstehen und rückt die Artenvielfalt ins Zentrum. Untersucht wurden Windparks an Land, deren Ausbau vor allem in artenreichen Regionen und Gebieten mit wenig Infrastruktur große Risiken schafft. Die Autoren nennen Kollisionen, Lebensraumverlust, Verhaltensänderungen bei Tieren sowie Störungen ganzer Nahrungssysteme als zentrale Gefahren. Betroffen sind
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Energieintensive Industrie vor dem Aus – Ifo-Chef warnt vor schweren Folgen für Deutschland
„Energieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns“: Mit dieser Warnung beschreibt ifo-Chef Clemens Fuest die Lage wichtiger Branchen in Deutschland. Betroffen sind vor allem Stahl und Chemie, weil diese Bereiche auf große Mengen bezahlbarer Energie angewiesen sind. Auslöser sind nach seiner Einschätzung politische Entscheidungen, die Energie verknappt haben, während der Umbau der Versorgung Zeit braucht.
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China will 2027 neuartigen Reaktor in Betrieb nehmen der Atommüll als Brennstoff nutzt
In Guangdong im Süden Chinas entsteht derzeit mit dem „China Initiative Accelerator Driven System“ eine Pilotanlage für einen neuartigen Hybrid-Reaktor, der hochradioaktiven Atommüll mithilfe eines Teilchenbeschleunigers in neuen Brennstoff umwandeln soll. Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften wollen den Prototyp im Megawatt-Bereich 2027 in Betrieb nehmen. Hintergrund ist ein zentrales Problem der Kernkraft, denn hochradioaktive
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EU-Klimabeirat fordert: Landwirtschaft soll für ihre Emissionen zahlen
In Brüssel drängt der Klimabeirat der EU auf einen tiefen Umbau von Landwirtschaft und Ernährung, weil der Sektor seine Klimawirkung nach Ansicht der Experten bisher nicht schnell genug senkt. Auslöser ist ein neuer Bericht des unabhängigen Gremiums unter Vorsitz des deutschen Klimaökonomen Ottmar Edenhofer, der deutlich macht, dass die europäischen Klimaziele ohne stärkere Eingriffe kaum
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Energiekrise – wissenschaftliche Berater empfehlen Reiche heimisches Fracking
In Berlin haben die wissenschaftlichen Berater von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ihre Folgenabschätzung zur neuen Energiekrise vorgelegt. Auslöser ist der Iran-Krieg, der die Energiemärkte erneut unter Druck setzt und in Deutschland höhere Preise für Gas und Öl nach sich zieht. Die Ökonomen raten deshalb von raschen Preisbremsen wie Subventionen oder einem Tankrabatt ab. Stattdessen setzen sie
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LNG-Mangel treibt Füllung der Speicher für den nächsten Winter um 11,7 Milliarden nach oben
Europas Gasversorgung gerät vor dem nächsten Winter unter akuten Druck, weil die Gasspeicher derzeit auf einem historischen Tiefststand gefüllt sind und zugleich die Iran-Krise zentrale LNG-Lieferwege bedroht. Auslöser sind die Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran sowie die Einstellung der Produktion in Katar am weltweit größten LNG-Exportkomplex. Europa muss in diesem Sommer deutlich















