Netzbetreiber droht in Holland neue Wohngebiete nicht mehr an das Stromnetz anzuschließen

Der Hochspannungsnetzbetreiber TenneT prüft in den Niederlanden, ob es für Kunden möglich ist, gegen Gebühr weniger Strom zu Spitzenzeiten zu verbrauchen. TenneT fordert mittlerweile Unternehmen auf, energiefressende Geräte möglichst nicht in Spitzenzeiten einzuschalten. Der Netzbetreiber fordert Unternehmen daher auf, den Boiler etwas später einzuschalten oder beispielsweise eine Pumpstation etwas früher anzuschalten. Andernfalls können Einrichtungen in neuen Wohngebieten oder neuen Unternehmen möglicherweise nicht an das Stromnetz angeschlossen werden (ad: 17.11.22).


Verbraucher in Holland sollen Energie sparen, sonst bekommen neue Wohngebiete keinen Strom

„Schalten Sie Ihren Heizkessel etwas später ein oder lassen Sie eine Pumpstation etwas früher pumpen“, fordert TenneT die niederländischen Verbraucher und Unternehmen auf. Hauptsächlich Unternehmen sollen beim Stromverbrauch flexibler werden. Wenn sich die Unternehmen nicht an den Sparmaßnahmen beteiligen, kann dies dazu führen, dass Einrichtungen in neuen Wohngebieten oder neue Aktivitäten nicht mehr an das Stromnetz angeschlossen werden können.

TenneT droht in Holland neue Wohngebiete nicht mehr an das Stromnetz anzuschließen. Netzausbau kann zukünftigem Strombedarf nicht folgen
TenneT droht in Holland neue Wohngebiete nicht mehr an das Stromnetz anzuschließen. Netzausbau kann zukünftigem Strombedarf nicht folgen

TenneT sieht Deckungslücke in der Stromversorgung von 40 Gigawatt

Diese Maßnahmen sind erforderlich, um die Stromversorgung zu gewährleisten, denn in den Niederlanden fehlen bald mehr als 40 Gigawatt bei der Stromerzeugung für potenzielle neue Anwendungen. Die Zahl der Neuanträge ist vergleichbar mit der fünfzigfachen Kapazität der Stadt Amsterdam oder dem vierfachen Verbrauch der gesamten Niederlande an einem normalen Tag. „Das fordert immer mehr vom bestehenden Stromnetz, das nicht im gleichen Tempo ausgebaut werden kann“, warnt TenneT. Der Hochspannungsnetzbetreiber investiert in den nächsten zehn Jahren 13 Milliarden Euro in die Stärkung und den Ausbau des Netzes. Die Erweiterungen werden in den kommenden Jahren phasenweise erfolgen und zusammen die Kapazität verdoppeln oder verdreifachen. 


Netzausbau kann zukünftigem Strombedarf nicht folgen

„Aber wir haben keine Zeit zu verlieren. Verbindungen für neue nachhaltige Produktion und Elektrifizierung dürfen nicht auf Eis gelegt werden. Entscheidend ist, dass Netze schnell verstärkt und ausgebaut werden“, sagt Cora van Nieuwenhuizen, Vorsitzende des Branchenverbands der Energieunternehmen. Van Nieuwenhuizen spricht auch von einer der größten Herausforderungen für das Gelingen der Energiewende. „Bis zur Anpassung der Netze werden noch Jahre vergehen. In der Zwischenzeit müssen wir das Netz intelligenter nutzen“, sagte die ehemalige Ministerin.

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