Solarmodule: Eine Übersicht über Typen und Wirkungsgrade

Solarmodule sind eine Möglichkeit, um erneuerbare Energie zu erzeugen. Welche Arten von Solarmodulen es gibt und wie sie sich unterscheiden, erklären wir kurz und bündig in diesem Beitrag (gruenes.haus: 26.03.23).


Monokristalline Solarmodule:

Monokristalline Solarmodule sind eine der am häufigsten verwendeten Arten von Solarmodulen. Sie bestehen aus einem einzigen Kristall und haben einen Wirkungsgrad von 18 bis 22 Prozent. Der hohe Wirkungsgrad dieser monokristallinen Module macht sie zu einer attraktiven Option für diejenigen, die hohe Leistung bei begrenztem Platzbedarf benötigen.

Polykristalline Solarmodule:

Polykristalline Solarmodule sind eine etwas günstigere Alternative zu den monokristallinen Modulen. Sie bestehen aus mehreren Kristallen und haben einen Wirkungsgrad von 15 bis 17 Prozent. Der niedrigere Wirkungsgrad bedeutet, dass sie mehr Platz benötigen, um die gleiche Menge an Energie wie monokristalline Module zu erzeugen.

Solarmodule - Welche Typen es gibt und wie sich diese im Wirkungsgrad unterscheiden, kurz und einfach erklärt
Solarmodule – Welche Typen es gibt und wie sich diese im Wirkungsgrad unterscheiden, kurz und einfach erklärt

Dünnschicht-Solarmodule:

Dünnschicht-Solarmodule sind eine weitere Alternative zu den kristallinen Solarmodulen. Sie bestehen aus einer sehr dünnen Schicht von Halbleitern, die auf einem Substrat aufgebracht wird. Diese Art von Modul hat einen Wirkungsgrad von etwa 10 bis 13 Prozent. Der Vorteil von Dünnschicht-Modulen ist, dass sie flexibler und leichter sind als kristalline Module. Dies macht sie zu einer guten Wahl für den Einsatz in Anwendungen, bei denen Flexibilität erforderlich ist.

Bifaziale Solarmodule:

Eine weitere Art von Solarmodulen sind bifaziale Module, die eine höhere Energieausbeute als herkömmliche Photovoltaik-Module aufweisen. Der Unterschied zu den herkömmlichen Modulen besteht darin, dass bifaziale Module auf beiden Seiten Sonnenlicht einfangen und nutzen können. Dadurch können sie die Sonnenenergie besser ausnutzen und einen höheren Wirkungsgrad erreichen, der je nach Modultyp und -hersteller zwischen 20 und 30 Prozent liegen kann.


Heterojunction-Solarmodule:

Eine weitere Art von Solarmodulen sind Heterojunction-Solarmodule. Diese Module verwenden eine Schicht aus amorphem Silizium, die zwischen einer Schicht aus kristallinem Silizium und einer transparenten leitfähigen Oxidschicht angebracht ist. Dies führt zu einem Wirkungsgrad von etwa 20 bis 22 Prozent. Der Vorteil von Heterojunction-Solarmodulen ist, dass sie auch bei hohen Temperaturen effizient arbeiten und eine bessere Leistung im Schatten oder bei diffusem Licht erzielen können.

PERC-Solarmodule:

PERC-Solarmodule (Passivated Emitter Rear Cell) sind eine weitere Art von kristallinen Solarmodulen. Sie haben einen Wirkungsgrad von 20 bis 22 Prozent und zeichnen sich durch eine rückseitige Passivierung aus, um eine höhere Energieausbeute zu erzielen. Die rückseitige Passivierung kann durch die Anwendung von speziellen Materialien oder Technologien erfolgen, die die Elektronenrekombination reduzieren. Dadurch kann eine höhere Energieausbeute erreicht werden, besonders in Umgebungen mit hohem Reflexionsgrad.


Solarziegel:

Solarziegel sind eine relativ neue Art von Solarmodulen, die in Dächer integriert werden können. Diese sehen aus wie normale Dachziegel und haben einen Wirkungsgrad von etwa 18 Prozent. Der Vorteil von Solarziegeln ist, dass sie nahtlos in das Dach integriert werden können, was sie zu einer ästhetisch ansprechenderen Wahl macht.

Die Wahl des richtigen Solarmoduls hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. Wer auf eine höhere Energieausbeute und einen höheren Wirkungsgrad Wert legt, kann monokristalline oder bifaziale Solarmodule in Betracht ziehen. Wer hingegen ein begrenztes Budget hat, kann sich für Polykristalline oder Dünnschicht-Module entscheiden. Solarziegel sind hingegen eine ästhetisch ansprechende Option.

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