Windkraftanlagenhersteller Siemens Gamesa plant Werkschließungen

Die Tochtergesellschaft Siemens Gamesa, die auf Windkraft spezialisiert ist, hat Siemens Energy in den letzten Jahren finanziell belastet. Angesichts dieser Herausforderungen plant Siemens Energy nun ein umfassendes Sparprogramm, um das defizitäre Windkraftgeschäft wieder auf Kurs zu bringen (Handelsbatt: 11.10.23).


Mögliche Werksschließungen und Kosteneinsparungen bei Siemens Gamesa

Die Windkraftsparte von Siemens Energy steht vor großen Herausforderungen, und das Unternehmen erwägt drastische Maßnahmen, um die finanzielle Gesundheit wiederherzustellen. Insidern zufolge könnten Büros und Werke von Gamesa geschlossen oder vorübergehend stillgelegt werden, um Kosten zu senken. Dieser Schritt würde wahrscheinlich zu einem Stellenabbau führen und könnte auch die Auslagerung der Produktion von Schlüsselkomponenten wie Rotorblättern und Turbinen an externe Partner beinhalten.

Mögliche Werksschließungen und Kosteneinsparungen bei Siemens Gamesa. Siemens Energy zieht die Reißleine bei Windkraftanlagenhersteller
Mögliche Werksschließungen und Kosteneinsparungen bei Siemens Gamesa. Siemens Energy zieht die Reißleine bei Windkraftanlagenhersteller
Bild: Fotos Gov/Ba, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die drastischen Sparmaßnahmen von Siemens Energy sind eine direkte Reaktion auf die anhaltenden Probleme in der Windkraftsparte. Seit Juni hat sich der Aktienkurs des Unternehmens mehr als halbiert, was die Dringlichkeit dieser Maßnahmen unterstreicht.

Die Herausforderungen von Siemens Gamesa

Siemens Gamesa hatte ursprünglich große Expansionspläne, die jedoch angesichts der aktuellen Situation überdacht werden müssen. Siemens-Energy-Chef Christian Bruch hat bereits angedeutet, dass eine Reduzierung der Expansionspläne erforderlich sein könnte. Die Windsparte hatte massive Investitionen geplant, aber angesichts der aktuellen Probleme könnte es sinnvoller sein, sich zunächst auf die Optimierung der bestehenden Einrichtungen zu konzentrieren.

Das Unternehmen ist der weltweit größte Hersteller von Offshore-Windturbinen und verfügt über 79 Standorte weltweit, darunter Verkaufs- und Service-Center sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Trotz der finanziellen Herausforderungen hat Siemens Gamesa immer noch eine hohe Nachfrage nach seinen Produkten, aber die Fertigungskapazitäten könnten ein Engpass sein, der angegangen werden muss.


Fazit und Ausblick

Die Zukunft von Siemens Gamesa bleibt ungewiss, da der Aufsichtsrat noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen hat. Siemens Energy hat jedoch klargestellt, dass die Stabilisierung des Windkraftanlagenherstellers oberste Priorität hat. Die Sparmaßnahmen sollen das defizitäre Windkraftgeschäft stabilisieren und die Wettbewerbsfähigkeit erhalten. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, wie diese Entscheidungen die gesamte Windkraftbranche beeinflussen und ob Siemens Energy erfolgreich ist, Gamesa profitabel zu machen.

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