Warum der Traum vom billigen Strompreis mit erneuerbaren Energien noch in weiter Ferne liegt

Wirtschaftsminister Robert Habeck verspricht immer wieder, dass der Strom mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien günstiger wird. Strom. Doch die Realität sieht anders aus. Obwohl erneuerbare Energien als kostengünstige Stromquelle gelten, steigen die Preise weiter. Bis 2030 will die Regierung 80 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien decken, doch der Ausbau verläuft schleppend. Zwei Hauptgründe erklären, warum der versprochenen günstige Strompreis auch in Zukunft ausbleiben wird (fr: 14.10.23).


Erneuerbare Energien und die Strompreise: Warum 6 Cent pro kWh eine Utopie sind

Die Idee hinter erneuerbaren Energien war, dass die Stromproduktion kostengünstiger sein würde. Der Ausbau erneuerbarer Energien geht jedoch langsam voran. Um die Industrie zu unterstützen, plant Habeck einen „Brückenstrompreis“ von 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bis 2030. Dieser Preis gilt jedoch nur, wenn die Unternehmen sich verpflichten, bis 2045 klimaneutral zu werden. Die Koalition konnte sich bisher nicht auf diesen Preis einigen. Für Verbraucher erscheinen 6 Cent pro kWh utopisch, da die Stromkosten für private Haushalte im ersten Halbjahr 2023 um 21 Prozent gestiegen sind.

Ausbau der erneuerbaren Energien und der Strompreis: Warum Habecks versprochene 6 Cent pro kWh eine Utopie sind
Ausbau der erneuerbaren Energien und der Strompreis: Warum Habecks versprochene 6 Cent pro kWh eine Utopie sind

Strompreisschwankungen an der Börse: Warum zahlen Verbraucher trotzdem mehr?

Stadtwerke und Großabnehmer kaufen Strom an der Energiebörse EEX in Leipzig, wo die Preise stark schwanken. Der Preis kann sogar unter null Cent fallen, wenn viel Ökostrom verfügbar ist. Wenn Strom aus Gas- oder Kohlekraftwerken bezogen wird, steigt der Preis auf bis zu 20 Cent pro kWh. Im letzten Quartal lag der Durchschnittspreis an der Börse bei neun Cent pro kWh. Viele Unternehmen schließen jedoch langfristige Verträge mit festen Preisen ab, um volatilen Preisen an der Börse zu entgehen. Für die Jahre 2024 und 2025 liegen die Preise bei rund zwölf Cent pro kWh, was von Stadtwerken und Energieunternehmen an Verbraucher weitergegeben wird.


Gründe für steigende Strompreise bis 2030

Ein weiterer Faktor sind steigende Materialkosten und hohe Zinsen, die in vielen Branchen Auswirkungen haben, auch beim Bau von Windparks. Diese zusätzlichen Kosten führen dazu, dass Betreiber höhere Preise für Strom verlangen müssen, um neue Windparks zu finanzieren. Trotz der Versprechungen der Politik bleibt die Frage offen, ob die Verbraucher in absehbarer Zeit von günstigerem Strom profitieren können.

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