Ampel verfehlt E-Auto-Ziele: Verkehrsminister verspricht 500 Millionen zusätzliche Förderung

Bei der Elektromobilität liegt Deutschland weit hinter den Zielen der Regierung zurück. Die Deutschen wollen mehrheitlich nicht auf ein Elektroauto umsteigen. Verkehrsminister Volker Wissing will das jetzt beschleunigen und hat zwei neue Förderprogramme angekündigt, um den Ausbau des Ladenetzes voranzutreiben (efahrer: 05.07.23).


Große Förderung für private Ladestationen: Verkehrsminister Wissing kündigt zwei neue Programme an

Wissing gab bekannt, dass bald zwei weitere Förderangebote starten werden. Sie sollen Privathaushalten beim Bau von Ladestationen mit Eigenstromversorgung und Unternehmen bei der Errichtung von Schnellladeinfrastruktur unterstützen. Diese Ankündigung erfolgte im Rahmen der Ladeinfrastruktur-Konferenz des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr Ende Juni.

Große Förderung für private Ladestationen: Verkehrsminister Wissing kündigt neue Programme für private und öffentliche Ladestationen an
Große Förderung für private Ladestationen: Verkehrsminister Wissing kündigt neue Programme für private und öffentliche Ladestationen an
Bild: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

Das Förderprogramm für den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur hat ein Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro. Es soll Wallboxen, also private Ladestationen, Photovoltaikanlagen und Stromspeicher fördern. Das Verkehrsministerium betont, dass das Programm auch die Eigenstromversorgung unterstützt. Die Förderung wird voraussichtlich im Herbst 2023 starten. Allerdings gibt es eine Bedingung: Die Förderung gilt nur, wenn alle drei Anschaffungen zusammen getätigt werden.


Neues Förderprogramm für private Ladestationen und öffentliche Schnellladeinfrastruktur

Das Verkehrsministerium erwartet dennoch eine hohe Anzahl von Anträgen von privaten Haushalten. Das Programm wird über den Klima- und Transformationsfonds (KTF) finanziert, der ein Volumen von rund 35 Milliarden Euro hat. Wie bei ähnlichen Förderprogrammen in der Vergangenheit wird die Förderbank KfW für die Abwicklung zuständig sein. Die genauen Förderbeträge sind noch nicht bekannt.

Mit einem zweiten Förderprogramm im Wert von 400 Millionen Euro will das Verkehrsministerium den Ausbau der öffentlichen Schnellladeinfrastruktur und die Netzanschlüsse für gewerblich genutzte Elektroautos unterstützen. Dieses Programm soll bereits im Sommer 2023 starten.

Der Bund hat bereits in der Vergangenheit den Ausbau der privaten und öffentlichen Ladeinfrastruktur finanziell gefördert. Die Mittel für diese Programme sind jedoch bereits aufgebraucht. Der Anteil rein batterieelektrischer Autos an den Neuzulassungen in Deutschland stagnierte zuletzt. Die Förderprogramme sollen nun zusätzliche Anreize für den Kauf von Elektroautos setzen.

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