Wirtschaft im freien Fall – Ifo-Institut senkt Wirtschaftswachstum auf nur noch 0,2 Prozent

Die gegenwärtige Lage der deutschen Wirtschaft gibt Anlass zur Sorge, wie die jüngste Prognose des Ifo-Instituts verdeutlicht. Das Wirtschaftsinstitut hat die bereits gedämpfte Wachstumsaussicht für 2024 erneut nach unten revidiert, und zwar nur noch auf 0,2 Prozent. Eine düstere Stimmung herrscht sowohl unter Unternehmen als auch bei den privaten Haushalten, begleitet von einem hohen Maß an Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung (welt: 06.03.24).


Deutsche Wirtschaft vor Rezession: Ifo-Institut senkt Prognose auf 0,2 Prozent

Das Ifo-Institut betrachtet die Aussichten für die deutsche Konjunktur mit zunehmender Skepsis. Die vorhergesagte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,7 Prozent wurde deutlich nach unten korrigiert, auf lediglich 0,2 Prozent. Dieser Rückgang spiegelt die aktuelle Lähmung der deutschen Wirtschaft wider, so die Formulierung des Instituts.

Deutsche Wirtschaft vor Rezession: Ifo-Institut senkt Prognose erneut auf nur noch 0,2 Prozent. Vorübergehende Rezession erwartet
Deutsche Wirtschaft vor Rezession: Ifo-Institut senkt Prognose erneut auf nur noch 0,2 Prozent. Vorübergehende Rezession erwartet

Vorübergehende Rezession erwartet

Für das laufende Quartal wird sogar ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent prognostiziert. Dies könnte Deutschland vorübergehend in eine Rezession führen. Die Ursachen dafür sind vielfältig und umfassen Aspekte wie die Zurückhaltung beim Konsum, hohe Zinsen und Preissteigerungen sowie die Sparmaßnahmen der Regierung und die schwache Weltkonjunktur.

Erholung erst zur Jahresmitte erwartet

Das Ifo-Instituterwartet eine spürbare Erholung der Wirtschaft frühestens zur Jahresmitte. Erst dann, wenn die Belastungen durch Zinsen und Preise nachlassen und die Kaufkraft der Verbraucher steigt, wird sich die Wirtschaftsleistung beschleunigen. Für das Jahr 2025 wird ein Wachstum von 1,5 Prozent prognostiziert, was Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung gibt.

Arbeitsmarkt zeigt sich robust

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage zeigt sich der Arbeitsmarkt vergleichsweise robust. Die Beschäftigung wird weiter zunehmen und voraussichtlich 2025 einen Rekordwert erreichen. Auch die Zahl der Arbeitslosen wird nur moderat steigen und im kommenden Jahr wieder sinken.


Niedrige Inflation erwartet

Eine positive Entwicklung zeigt sich auch bei der Inflation. Für das Jahr 2024 erwartet das Ifo-Institut einen moderaten Anstieg der Verbraucherpreise um 2,3 Prozent. Für das kommende Jahr wird sogar eine Inflationsrate unter der von der Europäischen Zentralbank als ideal erachteten Zwei-Prozent-Marke prognostiziert.

Exporte und Leistungsbilanz

Die Exporte werden voraussichtlich zurückgehen, jedoch soll es im nächsten Jahr wieder zu einem Anstieg kommen. Auch die Leistungsbilanz wird einen leichten Rückgang verzeichnen, bleibt jedoch insgesamt stabil.

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