Volkswagen Produktionsstopp bei Elektroautos – 500 Arbeitsplätze gestrichen

Volkswagen hat aufgrund einer deutlichen Abnahme der Nachfrage nach seinen Elektroautos, insbesondere dem ID.3 und dem Cupra Born, beschlossen, die Produktion vorübergehend zu stoppen. Dieser Schritt betrifft die Werke in Zwickau und Dresden, die als zentrale Standorte für die Elektromobilität des Konzerns gelten. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum Ende des Jahres andauern und mit dem Abbau von etwa 500 befristeten Arbeitsplätzen einhergehen (giga: 05.12.23).


Volkswagen stoppt Elektroauto-Produktion wegen geringer Nachfrage

Die Hauptursache für den Produktionsstopp der Elektroautos ID.3 und Cupra Born liegt in der rückläufigen Nachfrage. Trotz der Bemühungen von Volkswagen, Elektromobilität zu fördern, haben diese Modelle auf den Märkten, insbesondere gegenüber starken Konkurrenten wie dem Tesla Model 3, Schwierigkeiten, sich zu behaupten. Dies führte bereits zur Streichung der Nachtschicht und zu weiteren Maßnahmen zur Kosteneinsparung.

Volkswagen stoppt Elektroauto-Produktion wegen geringer Nachfrage und streicht 500 Arbeitsplätze in Zwickau
Volkswagen stoppt Elektroauto-Produktion wegen geringer Nachfrage und streicht 500 Arbeitsplätze in Zwickau
Bild: Alexander Migl, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Neben der geringen Nachfrage gab es auch technische Herausforderungen. Die Produktion des Kompakt-SUV ID.4 wurde im Juni 2023 aufgrund von Problemen mit Elektromotoren vorübergehend gedrosselt. Dies führte zu weiteren Verzögerungen und Belastungen für die Produktion in Zwickau.


Volkswagen streicht 500 Arbeitsplätze in Zwickau

Die Entscheidung, rund 500 befristete Arbeitsplätze im Werk Zwickau abzubauen, hat natürlich Auswirkungen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies ist Teil eines breiter angelegten Stellenabbauplans, der bis 2024 umgesetzt werden soll. In einer internen Mitteilung warnte VW-Markenchef Thomas Schäfer vor gravierenden Einschnitten und bezeichnete die Situation als „sehr kritisch“. Dies verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der aktuellen Lage bei Volkswagen.

Trotz dieser Rückschläge bleibt Volkswagen bestrebt, die Elektromobilität voranzutreiben. Das Werk Zwickau wird auch in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen und ab 2026 das Elektro-Flaggschiff Trinity produzieren. Volkswagen plant, Komponenten aus Sachsen für dieses Projekt zu beziehen. Dies unterstreicht die langfristige Ausrichtung des Unternehmens auf die Elektromobilität und die Entschlossenheit, trotz der aktuellen Herausforderungen erfolgreich in diesem Markt zu agieren.

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