Kurzarbeit bei Opel in Eisenach aufgrund geringer Nachfrage

Das Opel-Werk in Eisenach steht vor einer temporären Herausforderung, da es sich mit acht Tagen Kurzarbeit in diesem Monat anpasst. Diese Anpassung ist eine direkte Reaktion auf die sinkende Nachfrage nach dem SUV „Opel Grandland“, der in Varianten, einschließlich eines innovativen Plug-in-Hybrids, angeboten wird. Diese Entwicklung wurde von einem Unternehmenssprecher gegenüber MDR THÜRINGEN bekannt gegeben, nachdem eine Einigung zwischen Werksleitung und Betriebsrat erzielt wurde. Angesichts dieser Situation ist für das erste Halbjahr mit weiteren Phasen der Kurzarbeit zu rechnen (mdr: 07.02.24).


Opel Eisenach vor Herausforderungen: Elektromobilität und Exportmärkte als zweischneidiges Schwert

Trotz der momentanen Dämpfung der Nachfrage zeigt sich der Betriebsratsvorsitzende Bernd Lösche zuversichtlich hinsichtlich der Zukunftsaussichten des Eisenacher Werks. Besonders vielversprechend erscheinen neue Exportmöglichkeiten in Märkte wie Algerien, die Türkei und England, in denen der Grandland bereits Anklang gefunden hat.

Opel Eisenach vor Herausforderungen: Elektromobilität und Exportmärkte als zweischneidiges Schwert. Geringe Nachfrage zwingt zur Kurzarbeit
Opel Eisenach vor Herausforderungen: Elektromobilität und Exportmärkte als zweischneidiges Schwert. Geringe Nachfrage zwingt zur Kurzarbeit
Bild: Alexander Migl, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Vielfältigkeit des Grandlands, angeboten sowohl mit einem Verbrennungsmotor als auch als umweltfreundlicherer Plug-in-Hybrid, wird als wesentlicher Vorteil gesehen. Im Hinblick auf das zweite Halbjahr erwartet das Werk eine signifikante Steigerung der Produktionskapazität und eine Rückkehr zum vollen Zwei-Schicht-Betrieb. Dieser Aufschwung wird vor allem durch den Produktionsstart der nächsten Modellgeneration des Grandlands und die Einführung des ersten vollelektrischen Modells in Eisenach vorangetrieben.


Opel Eisenach im Wandel: 130 Millionen Euro Investment mit Risiken – Elektromobilität als Herausforderung

Die Zukunft des Eisenacher Werks ist dank einer großen Investition sehr positiv. Stellantis plant, über 130 Millionen Euro zu investieren. Diese Zusage mindert die Sorgen um eine mögliche Schließung. Sie zeigt auch Stellantis‘ Engagement für die Entwicklung des Werks. Zudem sichert sie die Arbeitsplätze langfristig. Diese Investitionen sind ein klares Signal für das Vertrauen in die Fähigkeiten und die Innovationskraft des Standorts Eisenach. Der Sprecher erklärt, dass eine sinkende Nachfrage beim Vorgängermodell normal ist, wenn ein neues Modell kommt. Diese Phase kann zu Kurzarbeit führen. Doch dient dies als Strategie, um Marktschwankungen zu managen. Es bereitet auch auf zukünftiges Wachstum vor.

Das Eisenacher Werk bringt mit dem ersten vollelektrischen „Opel Grandland“ die Elektromobilität voran. Opel will bei der Elektromobilität führend sein. Stellantis‘ Investitionen helfen dem Werk, technisch aufzurüsten. Sie passen die Produktionskapazitäten an Markt und Firmenziele an. Diese Schritte fördern eine erfolgreiche Zukunft. sollen die Wettbewerbsfähigkeit in Eisenach stärken.

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