Energiepreise – erste deutsch Firmen drohen mit Schließung

Laut dem Brachenverband Nordostchemie drohen mittlerweile mehrere Chemieunternehmen in Ostdeutschland die Produktion in ihren Werken aufgrund der hohen Energiepreise einzustellen. Der energiepolitische Sprecher des Verbandes , Christof Günther, schreibt in einer Pressemitteilung: „Die Preisexplosion an den Energiemärkten nimmt dramatische Ausmaße an.

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Insbesondere das mittlerweile erreichte Niveau der Erdgaspreise droht für unsere Betriebe zur Existenzfrage zu werden“. Mehrere Unternehmen stehen kurz davor ihre Anlagen herunterzufahren und die Produktion einzustellen. Erste deutsch Firmen drohen mit Schließung ihrer Produktionsstätte.

Energiepreise explodieren - erste deutsch Firmen drohen mit Schließung. Erste Gasverorger kündigen Veträge mit Privatkunden.
Energiepreise explodieren – erste deutsch Firmen drohen mit Schließung. Erste Gasverorger kündigen Veträge mit Privatkunden.

Energiepreise – erste deutsch Firmen drohen mit Schließung

In einem Artikel der „Mitteldeutsche Zeitung“ hat der Düngemittelhersteller SKW Piesteritz aus Wittenberg bereits eine mögliche Produktionseinstellung angekündigt. Dabei sagt der SKW-Geschäftsführer: „Die Gasversorgung der Bürger und der Industrie Europas muss wieder auf ein stabiles, bezahlbares Fundament gestellt werden. Andernfalls drohe ein Produktionsstopp in den Schlüsselindustrien“.

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In Großbritannien haben erste Düngemittelproduzenten bereits ihre Produktion aufgrund hoher Energiepreise eingestellt. Wir haben darüber schon in unsere Beitrag „Energiekrise zwingt britische Fabriken zur Schließung“ berichtet.

Gaspreis am Spotmarkt bereits verfünffacht

Die Beschaffungspreise für Erdgas haben sich im letzten Vierteljahr am Terminmarkt verdreifacht. Die Preise für kurzfristige Beschaffung, am sogenannten Spotmarkt, haben sich, laut Energiehändler, sogar fast verfünffacht. Die Preise erhöhen sich aufgrund einer weltweit hohen Nachfrage. Der Hauptlieferant Russland erfüllt zwar seine langjährig vertraglich zugesicherten Lieferkontingente, ist aber nicht in der Lage diese kurzfristig weiter auszuweiten.

Bundesregierung sieht keine Versorgungsengpässe

Die Bundesregierung sieht allerdings bisher noch keine Engpässe bei der Gasversorgung in Deutschland. Laut einer Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums seien die deutschen Gasspeicher im internationalen Vergleich gut gefüllt. Man beobachte die Lage am Gasmarkt sehr genau. Für die Preissteigerungen gebe es viele Ursachen. So verwies die Sprecherin auf das Wiederanziehen der Konjunktur in Asien. Maßnahmen die dem Versorgungsengpass entgegenwirken könnten wurden allerdings nicht bekannt gegeben. Man vertraut auf die Kräfte des Marktes, so hätte Norwegen bereits die Produktion erhöht. Ob das allerdings ausreicht um die Preise zu senken ist nicht bekannt. Der Markt hat darauf ganz offensichtlich nicht reagiert und erste Energieversorger versuchen verzweifelt in Russland mehr Kohle und Gas zu bekommen, als bisher vereinbart war.

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Erste Gasanbieter kündigen Verträge mit Privatkunden

Allerdings will mittlerweile der erste deutsche Gasanbieter „Deutsche Energiepool“ die Belieferung von Kunden mit Erdgas aufgrund der stark gestiegenen Preise einstellen. Das Unternehmen teilt auf seiner Internetseite mit, es sei „aufgrund wirtschaftlicher Unzumutbarkeit“ gezwungen, viele der geschlossenen Verträge zu kündigen. Bis zur Wirksamkeit der ausgesprochenen Kündigung will das Unternehmen aber seine Kunden noch beliefern. Ganz offensichtlich ist das Unternehmen nicht mehr in der Lage ausreichende Gasmengen am Markt zu beschaffen, um alle Kunden vertragsgerecht versorgen zu können.

Energieversorgung im Winter kritisch

Der kommende Winter wird spannend. Ob Strom- oder Gasversorgung, Energie wird knapp und nach und nach fast unbezahlbar. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis das System kollabiert. Bereiten Sie sich rechtzeitig vor. In unseren Ratgebern finden Sie dazu wertvolle Tipps.

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Zuletzt aktualisiert am Oktober 27, 2021 um 7:05 am . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.