Droht Energiekrise im Winter 2023? Experten sehen keine Gefahr durch Atomkraft – Kritik an Entscheidungen der Regierung

Deutschland diskutiert darüber, ob es sich leisten kann, die drei verbleibenden Atomkraftwerke im April abzuschalten. Die Bundesregierung hat die Abschaltung zwar verschoben, aber die FDP drängt darauf, dieses Datum noch einmal zu überdenken. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Gasversorgung, da Teile des Gases für die Stromerzeugung genutzt werden. Trotz Widerstandes aus der Union und der Wissenschaft ist die Bundesregierung nicht bereit, das Thema erneut zu diskutieren. Wissenschaftler Sascha Gentes hält eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten für sinnvoll und übt Kritik an den Entscheidungen der Regierung.(AUGSBURGER-ALLGEMEINE, 01.12.22)


Atomkraft: Experten sehen keine Gefahr durch verlängerte Laufzeit

Der Experte sieht keine Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger durch eine erneute Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Derzeit machen diese 6,7 Prozent des Stroms aus. Wind, Sonne, Biomasse und andere nachhaltige Energieträger machen knapp die Hälfte aus, während Braun- und Steinkohle 33,4 Prozent und Erdgas 9,6 Prozent beisteuern. Im Winter wird weniger Sonnenenergie gewonnen und es gibt ein Defizit beim Windkraftausbau. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert, dass die Kernenergie bis Ende 2024 laufen sollte und neue Brennstäbe bestellt werden müssten.

Kritik an den Entscheidungen der Regierungspolitik. Experten sehen keine Gefahr durch verlängerte Laufzeit der Atomkraftwerke
Kritik an den Entscheidungen der Regierungspolitik. Experten sehen keine Gefahr durch verlängerte Laufzeit der Atomkraftwerke
Bild: Foto: Axel Hindemith

Energiekrise im Winter 2023: Kritik an der Regierungspolitik

Andreas Jung, stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender und Sprecher der Unionsfraktion für Klimaschutz und Energie, sagt, dass die Energiekrise im Winter 2023 kritisch bleiben wird und der nächste Winter sogar noch kritischer werden könnte. Er kritisiert, dass die Regierung CO2-intensive Kohle reaktiviert und gleichzeitig Kernenergie abgestellt und Ökoenergie durch falsche Abschöpfung gedeckelt wird. In den Niederlanden plant die Regierung zwei neue Atomkraftwerke mit einer Kapazität von 1000 bis 1650 Megawatt, die voraussichtlich 2035 fertiggestellt werden.

Bundesnetzagentur plant Spitzenglättung – Alarm in der Autobranche

Der Plan der „Spitzenglättung“ der Bundesnetzagentur, den Verbrauch von Wärmepumpen und E-Autos ohne Zustimmung der Besitzer drosseln zu können, wird von der Autobranche als alarmierend empfunden. Die Debatte um die Energieversorgung wird von verschiedenen Seiten aus unterschiedlichen Blickwinkeln geführt und die Einigung darüber, wie man die Energieknappheit am besten lösen kann, ist schwierig.


Der deutsche Ideologie-Wahn: Ein Blick auf die verheerenden Folgen der grünen Politik

Deutschland ist ein ideologisch-verbohrtes Industrieland, das seine umweltfreundlichste Energiegewinnung, die Kernkraft, ausschaltet und stattdessen auf eine russische Gas-Abhängigkeit setzt. Dieser grüne Ideologie-Wahn hat uns in eine verheerende Lage gebracht und ist ein deutscher Wahnsinn, der nur hier stattfinden konnte.

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