Continental schließt Standorte in Schwalbach und Wetzlar -1200 Arbeitsplätze betroffen

Der bekannte Autozulieferer Continental nimmt bedeutende strukturelle Änderungen in seinem Geschäftsbetrieb in Hessen vor. Bis Ende 2025 werden die Standorte Schwalbach und Wetzlar geschlossen. Diese Entscheidung ist Teil eines umfassenden Plans, der darauf abzielt, die Effizienz und Effektivität des Unternehmens zu steigern. Indem Mitarbeiter nach Frankfurt und Babenhausen umsiedeln, beabsichtigt Continental, seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu intensivieren und zu zentralisieren. Diese strategische Ausrichtung soll nicht nur die internen Abläufe optimieren, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in der dynamischen Automobilzulieferindustrie stärken (handelsblatt: 28.03.24).


Stellenabbau und Schließung zweier Standorte als Teil der Strategie zur Neuausrichtung – 1200 Arbeitsplätze betroffen

Insgesamt sind durch diese Umstrukturierung 1200 Arbeitsplätze direkt betroffen. Die Schließungen und die damit verbundene Neuorganisation führen zu einer schrittweisen Verlagerung der Arbeitsplätze von Schwalbach und Wetzlar nach Frankfurt und Babenhausen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Stärkung der Kernkompetenzen in den Bereichen Fahrzeugsoftware und -architekturen sowie Displays und Cockpits.

Continental - Stellenabbau und Schließung zweier Standorte als Teil der Strategie zur Neuausrichtung - 1200 Arbeitsplätze betroffen
Continental – Stellenabbau und Schließung zweier Standorte als Teil der Strategie zur Neuausrichtung – 1200 Arbeitsplätze betroffen

Frankfurt soll als Hauptsitz der Automotive-Sparte und Kompetenzzentrum weiter ausgebaut werden, während Babenhausen sich auf spezifische Technologiefelder konzentrieren wird. Trotz der Herausforderungen, die mit dem Abbau von Stellen einhergehen, unterstreicht Continental die Bedeutung einer sozialverträglichen Abwicklung dieser Prozesse. Angebote wie Vorruhestandsprogramme, Altersteilzeitregelungen und Qualifizierungsmöglichkeiten sollen den Übergang für die betroffenen Mitarbeiter erleichtern.


Sozialverträglichkeit und Dialogbereitschaft

Continental legt großen Wert auf die sozialverträgliche Gestaltung des Stellenabbaus. Das Unternehmen betont den Willen, in enger Abstimmung mit Sozialpartnern und dem Betriebsrat maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. „Unser Ziel ist es, diesen Abbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten“, sagte ein Sprecher, was das Engagement des Unternehmens unterstreicht, die Interessen und das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter in den Mittelpunkt der Umstrukturierungsmaßnahmen zu stellen. Die Neuausrichtung und Anpassung erfolgen in enger Absprache. Alle Beteiligten sind in einen offenen Dialog eingebunden. Das Ziel ist klar: optimale Ergebnisse erreichen. Sowohl für Continental als auch für die gesamte Belegschaft soll die Zukunft gesichert werden.

Die geplanten Maßnahmen reflektieren die Notwendigkeit, in einem sich schnell verändernden Marktumfeld agil und adaptiv zu sein.

Continental begegnet den aktuellen Herausforderungen aktiv. Das Unternehmen verfolgt eine deutliche Vision sowie eine präzise Strategie. Ziel ist es, die eigene Position zu stärken. Als führender Anbieter in der Automobilzulieferindustrie möchte Continental weiter wachsen.

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