Jeder dritte Autozulieferer erwägt Investitionen ins Ausland zu verlagern

Die Autozulieferbranche in Deutschland steht vor Herausforderungen, die sie zunehmend dazu veranlassen, über Investitionen im Ausland nachzudenken. Laut einer Umfrage des Verbands der Automobilindustrie (VDA) erwägt jeder dritte Autozulieferer, geplante Investitionen aus Deutschland ins Ausland zu verlagern. Diese Entwicklung ist besorgniserregend und wird von Experten als Warnsignal für den deutschen Wirtschaftsstandort angesehen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von bürokratischen Hürden bis zu den hohen Energiekosten (Welt: 02.11.23).


Autozulieferer erwägen Auslandsinvestitionen aufgrund von Bürokratie und hohen Energiekosten

Eine der Hauptursachen für die Überlegungen der Autozulieferer, Investitionen ins Ausland zu verlagern, sind die bürokratischen Hürden, mit denen sie in Deutschland konfrontiert sind. Der hohe administrative Aufwand und die regulatorischen Anforderungen machen es für viele Unternehmen schwierig, in Deutschland zu investieren. Dies führt dazu, dass sie sich nach anderen Standorten umsehen, die weniger bürokratische Hemmnisse bieten.

Ein Drittel der Autozulieferer erwägt Auslandsinvestitionen aufgrund von Bürokratie und hohen Energiekosten
Ein Drittel der Autozulieferer erwägt Auslandsinvestitionen aufgrund von Bürokratie und hohen Energiekosten

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die hohen Energiekosten in Deutschland. Die steigenden Strompreise belasten die Unternehmen und verringern ihre Wettbewerbsfähigkeit. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, erwägen einige Autozulieferer, in Länder mit niedrigeren Energiekosten zu investieren.

Investitionsziele im Ausland und der Appell des VDA

Die Umfrage zeigt, dass die Hauptziele für Investitionen im Ausland vor allem andere EU-Länder sind, gefolgt von Asien und den USA. Für einige Unternehmen ist die Verlagerung von Investitionen jedoch nicht die einzige Option. Rund 14 Prozent der Befragten gaben an, geplante Investitionen ganz zu streichen.

Angesichts dieser Entwicklung appelliert der Verband der Automobilindustrie (VDA) an die deutsche Regierung und die Politik, Maßnahmen zu ergreifen, um den Standort Deutschland attraktiver zu gestalten. Hierbei stehen insbesondere die Senkung der Energiekosten für die Industrie und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im Ausland im Fokus.


Autozulieferer in Deutschland befürchten weitere Verschlechterung der Lage

Die Umfrage zeigt auch, dass rund ein Viertel der mittelständischen Unternehmen im kommenden Jahr mit einer weiteren Verschlechterung der aktuellen wirtschaftlichen Situation rechnet. Diese Sorgen spiegeln die Unsicherheit und die Herausforderungen wider, mit denen die Autozulieferbranche in Deutschland konfrontiert ist. Es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen die Politik ergreifen wird, um den Wirtschaftsstandort Deutschland für Unternehmen attraktiv zu halten und Investitionen im Inland zu fördern.

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