Allego führt an europäischen Ladestationen Blockiergebühr nach 45 Minuten ein

Der niederländische Ladestation-Betreiber Allego, hat ab dem 1. Juli an allen europäischen Schnellladern eine Blockiergebühr eingeführt, die Fahrer von Elektroautos bereits nach 45 Minuten entrichten müssen. Diese Maßnahme soll eine gerechtere Verteilung der Ladeinfrastruktur sicherstellen und unnötiges Zuparken verhindern. Der Betrag variiert je nach Land, in Deutschland sind es etwa 0,25 Euro pro Minute. Wer eine Stunde länger an der Ladestation steht, zahlt also fast 15 Euro zusätzlich (elektroauto-news: 28.06.24).


Allego führt strenge Blockiergebühr für E-Ladestationen ein – Was E-Auto-Fahrer jetzt wissen müssen

Die Einführung dieser Gebühr ist laut Allego notwendig, um den fairen und rechtzeitigen Zugang zu den Ladestationen zu gewährleisten. Angesichts des rasanten Wachstums des Elektroauto-Marktes und der steigenden Nachfrage nach Ladeinfrastruktur ist es wichtig, die Ladestationen effizient zu nutzen. Allego erklärt, dass die Gebühr verhindern soll, dass E-Auto-Fahrer die Ladestationen länger als nötig belegen.

Das kann teuer werden - Allego führt bereits nach 45 Minuten strenge Blockiergebühr für E-Ladestationen in Europa ein
Das kann teuer werden – Allego führt bereits nach 45 Minuten strenge Blockiergebühr für E-Ladestationen in Europa ein

Diese Maßnahme wird von Allego verteidigt, indem darauf hingewiesen wird, dass das Aufladen einer 70-kWh-Batterie von 10 auf 80 Prozent normalerweise etwa 45 Minuten dauert, basierend auf einer durchschnittlichen Ladegeschwindigkeit von 65 kW. „Diese Zeitspanne ist ein vernünftiger Richtwert, der auf den derzeitigen Möglichkeiten von Elektrofahrzeugen basiert,“ so Allego. Es gibt jedoch Elektroautos, die im Winter in 45 Minuten nicht von 10 auf 80 Prozent laden können.

Netzbeschränkungen: Allego reagiert mit strengen Regeln für E-Ladestationen

Zwischen den Zeilen deutet Allego an, dass die strenge Regelung auch mit den Herausforderungen bei der Installation neuer Ladegeräte zusammenhängt. Aufgrund von Netzbeschränkungen in vielen europäischen Ländern könne Allego nicht überall so viele Ladepunkte errichten wie gewünscht. In Deutschland gilt die Netzkapazität vielerorts als Flaschenhals, wodurch Projekte der Elektromobilität stark verzögert werden oder gar scheitern könnten.

Allego schreibt: „Die zunehmenden Verzögerungen bei der Installation neuer Ladegeräte und Stationen aufgrund von Netzbeschränkungen in vielen europäischen Ländern abmildern.“ Diese Aussage unterstreicht die Notwendigkeit, bestehende Ladeinfrastruktur optimal zu nutzen und durch Gebühren eine bessere Verfügbarkeit für alle E-Fahrer sicherzustellen.


Konsequenzen für E-Fahrer

Für E-Fahrer bedeutet dies, dass sie ihre Ladezeiten besser planen müssen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Die Blockiergebühr soll einen Anreiz schaffen, die Ladezeit nicht zu überschreiten und somit die Verfügbarkeit der Ladestationen für andere Nutzer zu erhöhen. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos ist eine effiziente Nutzung der Ladeinfrastruktur entscheidend, um die Bedürfnisse aller Nutzer zu erfüllen.

Allego betont, dass diese Maßnahme im Interesse aller E-Fahrer ist und zu einer gerechteren Nutzung der vorhandenen Ressourcen beiträgt. Die Blockiergebühr ist ein Schritt, um die Ladeinfrastruktur zukunftssicher zu gestalten und den Herausforderungen des wachsenden Elektroauto-Marktes gerecht zu werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Allego mit der Einführung der Blockiergebühr nach 45 Minuten einen wichtigen Schritt zur effizienten Nutzung der Ladeinfrastruktur macht. Diese Maßnahme ist notwendig, um eine gerechtere Verteilung der Ressourcen sicherzustellen und den fairen Zugang zu den Ladestationen zu gewährleisten. Trotz der Herausforderungen bei der Installation neuer Ladegeräte zeigt Allego, dass eine optimale Nutzung der vorhandenen Infrastruktur im Interesse aller E-Fahrer liegt.

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