-
Brandgefahr bei Elektroautos von Porsche und Audi – weltweite Rückrufaktion
Porsche und Audi, beides VW-Töchter, müssen weltweit Tausende Elektroautos wegen Brandgefahr zurückrufen. Porsche ruft vor allem die vollelektrischen Taycan-Modelle und Audi die E-tron GT-Modelle wegen eines möglichen technischen Defekts in die Werkstätten zurück (t-online: 21.10.24). Kurzschlussgefahr bei Elektroautos von Porsche Ein Defekt in den Batteriemodulen der Elektroautos von Porsche könnte einen Kurzschluss auslösen und somit…
-
Ende einer Ära – Henkel schließt Werks in Heidenau
Henkel, bekannt für Marken wie „Persil“ und „Pril“, schließt das letzte Werk in Ostdeutschland. Die Produktionsstätte in Heidenau, südöstlich von Dresden, gehört zum Unternehmensbereich Klebstoffe, Dichtstoffe und Funktionsbeschichtungen. Der Betriebsrat setzt sich für die Angestellten ein, denn etwa 40 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers will Henkel die Produktion auf andere europäische…
-
Steuerschätzung: FDP warnt vor zusätzlichen Ausgabenwünschen beim Haushalt 2025
Drei Tage lang schätzen Experten die erwarteten Steuereinnahmen. Vom Ergebnis der Steuerschätzung hängt ab, wie schwierig die Verhandlungen über den Bundeshaushalt für das kommende Jahr werden. Die FDP warnte die Koalitionspartner am Dienstag bereits vor neuen Ausgabenwünschen und pochte auf eine Fortsetzung des Konsolidierungskurses. Die Union forderte Neuwahlen, sollten die Verhandlungen über den Etat 2025…
-
Klimaschutzverträge – Millionen-Subvention für die Papierfabrik in Fulda
Wirtschaftsminister Robert Habeck hat kürzlich die ersten Klimaschutzverträge übergeben. Diese sollen Unternehmen bei der Umstellung auf klimafreundliche Technologien unterstützen. Ein prominentes Beispiel ist die Papierfabrik Adolf Jass in Fulda, die bis zu 564 Millionen Euro erhalten könnte, um ihre Produktion nachhaltiger zu gestalten. Der für die Papierherstellung nötige Dampf soll künftig mit Strom statt Erdgas…
-
Subventionierte Wolfspeed-Chipfabrik im Saarland vor dem Aus
Das amerikanische Unternehmen Wolfspeed, plante den Bau einer neuen Chipfabrik im Saarland, unterstützt durch eine halbe Milliarde Euro an staatlichen Subventionen. Doch der wichtige Projektpartner, der Autozulieferer ZF, hat beschlossen, sich zurückzuziehen. Das milliardenschwere Vorhaben steht damit vor dem Aus (handelsblatt: 23.10.24). Rückzug von ZF gefährdet Milliardenprojekt Ursprünglich sollte die Fabrik für Halbleiter aus Siliziumkarbid…
-
Bundesnetzagentur genehmigt Wasserstoff-Kernnetz für Deutschland
Die Bundesnetzagentur hat das von den Fernleitungsbetreibern vorgeschlagene Wasserstoff-Kernnetz für Deutschland genehmigt. Der Aufbau einer deutschlandweiten Wasserstoffinfrastruktur beginnt, wie Behördenchef Klaus Müller und Wirtschaftsminister Robert Habeck erklärten. Bis 2032 sollen über 9000 Kilometer Leitungen entstehen. 60 Prozent davon werden bestehende Gasleitungen sein, die für den Transport von Wasserstoff umgerüstet werden. Mit dem nun genehmigten Kernnetz…
-
16 Millionen Euro für beheizte Radbrücke – Boris Palmers kostspieliges Prestigeprojekt
Die Eröffnung der neuen, beheizbaren Radbrücke in Tübingen sorgt für Kontroversen. Mit 16 Millionen Euro ist das Bauwerk, das durch seine auffällige blaue Farbe und innovative Technik besticht, extrem kostspielig. Oberbürgermeister Boris Palmer verfolgt das ehrgeizige Ziel, das Fahrrad in Tübingen zum Hauptverkehrsmittel zu machen. Doch die hohen Ausgaben für eine Brücke, die lediglich 365…
-
Keine Förderung für Elektrobusse mehr – Dortmund kauft wieder Dieselbusse
Die Dortmunder DSW21 plant, wieder Dieselbusse anzuschaffen. Grund dafür ist die Entscheidung der Bundesregierung, ab 2025 keine Zuschüsse mehr für Elektrofahrzeuge zu gewähren. Diese Änderung stellt die Verkehrsunternehmen vor erhebliche finanzielle Herausforderungen, da die Elektrobusse deutlich teurer sind als ihre Diesel-Pendants. DSW21 steht für die Dortmunder Stadtwerke AG, ein kommunales Verkehrsunternehmen, das den öffentlichen Nahverkehr…
-
Chefin des Technologiekonzerns Trumpf warnt vor deutscher Planwirtschaft
Die Vorstandsvorsitzende des schwäbischen Technologiekonzerns Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, hat bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens deutliche Worte zur aktuellen wirtschaftlichen Lage gefunden. Der Umsatz, der Gewinn und der Auftragseingang von Trumpf sind im vergangenen Geschäftsjahr massiv eingebrochen, was Leibinger-Kammüller auf eine globale ökonomische Krise zurückführt. Sie sprach dabei von einer „Welt-Krise“, die das Unternehmen schwer belastet.…
-
Voestalpine schließt Werk in Deutschland – 220 Mitarbeiter betroffen
Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine beendet die Produktion an einem Standort in Rheinland-Pfalz. Aufgrund der schrumpfenden Nachfrage in der Automobilindustrie muss das Werk in Birkenfeld schließen. Rund 220 Mitarbeiter sind davon betroffen. Gleichzeitig plant das Unternehmen, in Dettingen (Baden-Württemberg) ähnlich drastische Maßnahmen zu ergreifen. Dort könnte eine Personalkürzung in gleicher Größenordnung anstehen. Insgesamt sind fünf Fahrzeugteile-Standorte…
-
Krise am Glasfasermarkt – erster großer Akteur zieht sich zurück
Der erste große Akteur im Glasfasermarkt zieht sich zurück. Ein britischer Infrastrukturfonds hat Millionen in den Ausbau seines Glasfasernetzes investiert, möchte es nun aber offenbar für einen symbolischen Euro an die Allianz verkaufen. Die WirtschaftsWoche berichtet, dass die Infrafibre Germany (IFG), finanziert durch den Infrastrukturfonds Infracapital, ihre gesamten Vermögenswerte an die Allianz abgeben will. Dies…
-
3.300 nagelneue Elektro-SUVs von Fisker landen auf dem Schrott
Nach dem Bankrott des Elektroauto-Herstellers Fisker plante eine Leasinggesellschaft, die verbliebenen Fahrzeuge des Unternehmens zu übernehmen. Doch ein technisches Problem führte dazu, dass dieser Deal ins Stocken geriet. Der Grund: Die Leasinggesellschaft American Lease konnte die Software der Fahrzeuge nicht auf ihre Server übertragen. Moderne Autos, insbesondere solche mit elektrischem Antrieb, sind oft über ihre…
-
Millionen Subventionen versenkt – nächste Pleite in der Wasserstoffbranche
Ein schwerer Rückschlag für die aufstrebende Wasserstoffbranche in Sachsen: Trotz Millionenförderungen von insgesamt drei Millionen Euro allein vom Bundeswirtschaftsministerium und weiterer Unterstützung vom Freistaat Sachsen musste die Dresdner Firma Wolf Energetik GmbH, spezialisiert auf die Speicherung von Energie und Wasserstoff, am 2. Oktober Insolvenz anmelden. Trotz dieser umfangreichen finanziellen Hilfen konnte das Unternehmen nicht vor…
-
Fernwärme: Vom grünen Hoffnungsträger zum Klimarisiko
Die Fernwärme galt lange Zeit als Hoffnungsträger für die Energiewende und als effiziente Lösung für die Versorgung von Mehrfamilienhäusern. Doch neue Studien zeigen, dass sie die Klimabilanz in ihrer jetzigen Form nicht verbessert und in einigen Fällen sogar verschlechtert. Die steigenden Herausforderungen werfen Fragen auf, ob Fernwärme wirklich der Weg zur CO₂-Reduktion ist (welt: 18.10.24).…
-
Konflikt um Windkraft zwischen Gaggenau und Bad Herrenalb – Bedenken gegen Ausbaupläne
In den Gemeinden Bernbach, Bad Herrenalb und umliegenden Orten im nördlichen Schwarzwald, einer landschaftlich reizvollen Region in Baden-Württemberg, formiert sich zunehmender Widerstand gegen die geplanten Windkraftanlagen. Anwohner befürchten, dass der Bau der Anlagen das landschaftliche Bild stark verändern und die Natur negativ beeinflussen könnte. Besonders in diesen naturnahen Gebieten des Schwarzwaldes sind viele Bürger besorgt…