Niederlande: 340 Millionen Euro Mehrkosten durch Windparks im Norden

TenneT, der Manager des Hochspannungsnetzes in Niederlande, hat ein großes Problem. Das Stromnetz ist überlastet. TenneT muss jeden Tag viele Maßnahmen ergreifen, um alles in Ordnung zu halten. Und das kostet viel, viel Geld. Letztes Jahr war es fast 340 Millionen Euro. Dieses Geld wird natürlich letztendlich von den niederländischen Bürgern und Firmen bezahlt (rtlnieuws: 31.05.23).

Es ist wichtig, dass immer genug Strom da ist. Aber nicht zu viel. Das ist wie ein Balanceakt. Wenn zu viel oder zu wenig Strom da ist, kann das Netz zusammenbrechen.


Mit mehr grüner Energie, vor allem Windenergie, wird es immer schwieriger. Manchmal ist zu viel Strom im Netz. Oder der Strom ist am falschen Ort. Jan Vorrink, der Chef bei TenneT, sagt, dass zum Beispiel im Norden des Landes viel Strom produziert wird, wenn der Wind stark weht. Aber dort wird nicht so viel Strom gebraucht. Der Strom muss dann zu den Menschen und Firmen im Süden und Westen gebracht werden. Aber das ist schwer, denn die Hochspannungskabel sind oft überlastet. Am Ende muss der Strom aber trotzdem die Häuser und Fabriken erreichen. Und das bedeutet viel Arbeit für TenneT.

Stromnetz-Überlastung: TenneT’s teure Balance zwischen Nord und Süd

Wenn Windräder und andere Kraftwerke zu viel Strom produzieren, muss TenneT etwas tun. Sie müssen im Norden ein Kraftwerk oder einen Windpark finden und es auffordern weniger Strom zu produzieren. Das Kostet natürlich Geld. Gleichzeitig müssen sie im Süden ein Kraftwerk finden, das mehr Strom produzieren kann. Das kostet sogar mehr Geld, sagt Vorrink.

TenneT, der Manager des Hochspannungsnetzes in Holland, kämpft gegen die Überlastung des Stromnetzes. Kosten zahlt der Bürger.
TenneT, der Manager des Hochspannungsnetzes in Niederlande, kämpft gegen die Überlastung des Stromnetzes. Kosten zahlt der Bürger.

TenneT fragt Kraftwerke in der Nähe, ob sie schnell mehr Strom machen können und wie viel das kostet. TenneT bezahlt dafür. Aber wenn das oft passiert, verliert TenneT viel Geld. Denn TenneT gehört dem Staat, und das Geld kommt von den Bürgern und Firmen. Das Problem mit dem Stromnetz kommt immer öfter vor. Früher passierte das nur ein paar Stunden. Heute passiert es oft 14 Stunden am Tag, sagt Vorrink. TenneT muss viel Geld bezahlen, um das zu lösen. Letztes Jahr waren es fast 340 Millionen Euro. Ein Jahr davor waren es nur 78 Millionen Euro. In den Jahren davor war es noch weniger.

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Große Herausforderungen bei TenneT: Milliardeninvestitionen und lange Arbeitszeit für ein stabileres Stromnetz

TenneT will das Problem mit dem Stromnetz lösen. Dafür stecken sie viel Geld in neue Netze. So können sie mehr Strom transportieren. Das ist gut für die Zukunft, aber erstmal gibt es noch mehr Probleme. Die Arbeiten müssen tagsüber stattfinden. Und während der Arbeiten darf kein Strom durch die Kabel gehen. Deshalb muss TenneT mit den Kraftwerken absprechen, dass sie keinen Strom liefern. Aber das bedeutet auch, dass weniger Strom da ist. Das muss TenneT dann wieder ausgleichen.

Vorrink sagt, dass es noch mindestens zehn Jahre dauern wird, bis alles fertig ist. Vielleicht sogar länger. Bis dahin hat TenneT in Niederlande noch viel Arbeit. Denn sie müssen immer wieder Probleme mit dem Stromnetz lösen. Und das kostet viel Geld. Dieses Geld müssen am Ende alle Niederländer bezahlen.

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