Logistikunternehmen fürchten Insolvenzwelle

Vertreter des Güterkraftverkehrs schlagen Alarm. Laut Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) droht aufgrund der drastisch gestiegenen Kraftstoffkosten eine Insolvenzwelle im deutschen Transportgewerbe. Er sieht dabei sogar die Gefahr, dass die Versorgung der Bevölkerung und Wirtschaft nicht mehr sichergestellt werden kann. Viele deutsche Transportunternehmen wären bereits an ihrer Belastungsgrenze angekommen.

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In den abgeschlossenen Transportverträgen gäbe es zwar eine Absicherung gegen steigende Kraftstoffpreise, diese würden sich allerdings erst nach einigen Monaten auswirken. Deshalb würden die in der Branche üblichen Vertragsklauseln keinen Schutz gegen massive Preiserhöhungen innerhalb weniger Tage bieten.

Logistikunternehmen fürchten Insolvenzwelle. Versand von Online-Bestellungen könnten sich aufgrund hoher Dieselpreise bald verteuern.
Logistikunternehmen fürchten Insolvenzwelle. Versand von Online-Bestellungen könnten sich aufgrund hoher Dieselpreise bald verteuern.

Speditionen stehen kurz vor Insolvenzwelle

Viele Speditionen versuchen ihren vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen, obwohl sie aufgrund der hohen Treibstoffpreise eigentlich bereits Konkurs anmelden müssten. Der BGL vertritt rund 7000 mittelständische Transportunternehmen. Insgesamt gibt es in Deutschland 46900 Unternehmen, die im Straßengüterverkehrs rund 400 000 Lastwagen betreiben.

Vor der Energiekrise betrugen die Kraftstoffpreise 25 Prozent der Transportkosten. Durch die hohen Dieselpreise ist dieser Anteil aber dramatisch gestiegen. BGL-Vorstandssprecher Engelhardt fordert deshalb für die Branche günstigeren „Gewerbediesel“, indem der Staat dafür zum Beispiel die Energiesteuer senkt. Der BGL verweist darauf, dass in Spanien, Frankreich und Italien die Energiesteuer für gewerblich genutzten Diesel wieder erstattet wird. Engelhardt fordert deshalb: „Um den drohenden Lieferketten-Kollaps zu vermeiden, müsse der Bundeswirtschaftsminister jetzt seine Verantwortung für den deutschen Mittelstand wahrnehmen und einen Gewerbediesel einführen, sowie einen Rettungsschirm für existenzgefährdete CNG/LNG-Flottenbetreiber aufspannen“,

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Versand von Online-Bestellungen könnten sich bald verteuern

Großen Logistikkonzerne, wie die DHL haben üblicherweise langfristigen Verträgen mit entsprechenden Preisanpassungsklauseln mit ihren Kunden vereinbart. Allerdings wollte sich die DHL nicht dazu äußern, wie sich die aktuelle Lage bei den Kraftstoffkosten auswirkt. Es dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die hohen Kraftstoffpreise zum Beispiel auch auf den Versand von Online-Bestellungen auswirken.

Die der Deutschen Lufthansa setzen die höheren Ölpreise über kurz oder lang zu. Allerdings sichern die Airlines den Treibstoffeinkauf durch Termingeschäfte ab. So hat die Lufthansa 63 Prozent des Kerosinbedarfs Hedging-Kontrakte abgesichert.

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