Der Windkraftausbau stagniert auf niedrigem Niveau

Die Bundesregierung vergibt dreimal im Jahr über Auktionen die Gelder für jeweils 1329 Megawatt Leistung zum Bau neuer Windkraftanlagen. Alle potenziellen Anlagebetreiber können sich mit ihren geplanten Projekten bewerben. Die niedrigsten Gebote für den Strompreis bekommen dann den Zuschlag und eine garantierte Vergütung für ihren erzeugten Strom. Bei der letzten Ausschreibung, im September, haben sich für die Fördergelder für den Ausbau der Windkraft an Land gerade einmal 87 Bieter zum Bau neuer Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 772 Megawatt beworben (Handelsblatt 12.10.22). Damit wurde noch nicht einmal 60 Prozent der ausgeschriebenen Leistung erreicht. Dabei lagen die Preise mit knapp 5,8 Cent pro Kilowattstunde nahe dem maximal möglichen Gebot. Der Windkraftausbau stagniert auf niedrigem Niveau und ist weit weg von den Ausbauzielen der Regierung.


Investoren halten sich beim Windkraftausbau zurück

Die Vorsitzende des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Kerstin Andreae kommentiert die schwache Angebotslage so: „Die erneute Unterzeichnung der Ausschreibung verschärft das Problem des schleppenden Ausbaus der dringend benötigten Windenergieanlagen weiter“. Aufgrund der signifikante Kostensteigerungen für Windenergieanlagen durch höhere Rohstoff- und Finanzierungskosten würde es kaum noch Investoren geben, die ihre Geld in Windkraftanlagen investieren.

Investoren halten sich beim Windkraftausbau zurück. Fehlende Flächen und hohe finanzielle Risiken hemmen den weiteren Ausbau
Investoren halten sich beim Windkraftausbau zurück. Fehlende Flächen und hohe finanzielle Risiken hemmen den weiteren Ausbau

Der Ausbau der Windkraft in Deutschland stagniert bereits seit mehreren Jahren. In den letzten drei Jahren wurden nie mehr als 500 neue Windräder pro Jahr gebaut. Um das von der Regierung vorgegebene Ziel von 80 Prozent erneuerbarem Strom bis zum Jahr 2030 zu erreichen, müssten jährlich circa 2000 Anlagen gebaut werden. Davon ist man in der Realität meilenweit entfernt.

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Fehlende Flächen, langwierige Genehmigungsverfahren und unkalkulierbare Rohstoffkosten hemmen den Ausbau

Die Gründe für den schwachen Ausbau sind vielfältig. Fehlende ausgewiesene Flächen, langwierige Genehmigungsverfahren und Klagen der Anwohner hemmen den Ausbau schon länger. Jetzt kommen auch noch die nicht mehr kalkulierbaren Rohstoff- und Energiekosten beim Bau dazu. Für viele Investoren sind die Risiken mittlerweile zu groß.

Dazu kommt die vom Staat vorgegebene Deckelung des Strompreises für die Angebote. Der über das Erneuerbare-Energie-Gesetz vorgegebene Preisdeckel liegt bei 5,88 Cent pro Kilowattstunde. Bei der aktuellen Inflationsrate ist es für die Anlagenbetreiber ungewiss, ob sie damit in einigen Jahren überhaupt noch Geld verdienen können, wenn die Nebenkosten mit einer Inflationsrate im Bereich von 10 Prozentimmer weiter steigen. 


Ausbauziele rücken in weite Ferne

Unter diesen Rahmenbedingungen ist es bereits absehbar, dass die Ausbauziel von Wirtschaftsminister Robert Habeck nicht erreicht werden. Dazu kommt auch noch, dass in den nächsten Jahren immer mehr Altanlagen zurückgebaut werden, da deren Betrieb nach Aublauf der zwanzigjährigen Förderung nicht mehr wirtschaftlich ist. Alleine zum letzten Jahreswechsel fielen von den circa 30.000 Windkraftanlagen in Deutschland gut 6.000 Anlagen aus der Förderung (deutschlandfunkkultur: 21.12.21). Die meisten davon werden zurückgebaut oder erhalten keine Betriebserlaubnis mehr.

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