-
Defekte Wärmepumpen: Stadtwerken SH droht Millionenschaden durch fehlerhafte Anlagen
Den Stadtwerken SH droht in Schleswig-Holstein ein Millionenschaden durch defekte Wärmepumpen. In der Ferienanlage Reetdorf in Nieby fallen seit Jahren Heizungen aus, die ab 2018 installiert wurden. Der Betreiber fordert deshalb Schadenersatz und beziffert seine bisherigen Mietausfälle auf mehr als 300.000 Euro. Hinzu kommen mögliche Austauschkosten von rund 1,5 Millionen Euro. Außerdem könnten nach bislang…
-
Gewerkschaft droht vor Gespräch mit Volkswagen mit massivem Arbeitskampf
Vor einem Gespräch mit dem Volkswagen-Management hat die Gewerkschaft IG Metall dem Autobauer mit Streiks gedroht, sollte diese die Kündigung von Tarifverträgen nicht zurücknehmen. Die Stimmung der Belegschaft habe „den Siedepunkt erreicht“, sagte der IG-Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Thorsten Gröger am Freitag in Hannover. „Der Kredit des Vorstands ist längst aufgebraucht und alles deutet…
-
Stromversorgung in Gefahr – Deutschland fehlen bis zu 35 Gigawatt gesicherte Kraftwerksleistung
Deutschland steuert auf erhebliche Probleme bei der Stromversorgung zu. Nach Berechnungen der Bundesnetzagentur könnten bis 2035 bis zu 35,5 Gigawatt zusätzliche steuerbare Kraftwerksleistung notwendig werden. Gleichzeitig verschärfen niedrige Füllstände der Gasspeicher und steigende Erdgaspreise die Lage vor dem Winter 2026/2027. Der geplante Kohleausstieg reduziert außerdem die verfügbaren Kraftwerkskapazitäten, während Ersatzanlagen fehlen. Dadurch wachsen die Risiken…
-
Fehlende Stromversorgung – Microsoft steigt aus geplantem KI-Rechenzentrum aus
Microsoft zieht sich wegen erheblicher Probleme bei der Stromversorgung aus einem milliardenschweren KI-Rechenzentrumsprojekt im britischen Loughton zurück. Der US-Technologiekonzern hatte Kapazitäten beim britischen Betreiber Nscale reserviert. Doch der Netzbetreiber UK Power Networks kann den erforderlichen Strom voraussichtlich erst in den 2030er-Jahren bereitstellen. Ursprünglich sollte die Anlage bereits 2027 den Betrieb aufnehmen. Damit verliert das von…
-
Holzverbrennung in Chemnitz – 100.000 Tonnen Holz im Jahr für ein Holzheizkraftwerk
Ein Kommentar unsers Autors Klaus Bastian: Chemnitz setzt bei seiner Fernwärmeversorgung künftig auf großtechnische Holzverbrennung und schafft damit einen enormen zusätzlichen Rohstoffbedarf. Am 19. Oktober 2026 erfolgte die Grundsteinlegung für ein neues Holzheizkraftwerk. Ab Ende 2027 soll die Anlage rund zehn Prozent des städtischen Fernwärmebedarfs decken. Dafür werden jährlich 100.000 Tonnen Holz benötigt. Über die…
Blackout News auf Social Media
-
Kernfusion: US-Forscher entdecken energiesparenden Weg zur Zündung
Forscher des Princeton Plasma Physics Laboratory haben im Oktober 2026 einen neuen Ansatz zur Kernfusion vorgestellt. Ihre Berechnungen zeigen, wie sich die Zündung eines Fusionsplasmas mit geringerem Energieaufwand erreichen lassen könnte. Entscheidend ist die Reihenfolge von Erhitzung und Verdichtung des Brennstoffs. Allerdings können bereits geringe Verunreinigungen den notwendigen Plasmadruck erheblich erhöhen. Die Ergebnisse könnten die…
-
Emissionshandel: EU will CO2-Preis mit mehr Reservezertifikaten stabil halten
In den Verhandlungen um Änderungen am europäischen Emissionshandel (ETS) steht eine erste Reform, die den CO2-Preis stabil halten soll. Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich am Mittwoch in Straßburg darauf, künftig mehr CO2-Zertifikate in der Marktstabilitätsreserve (MSR) vorzuhalten. Sie können auf den Markt gegeben werden, um den Preis bei…
-
Regionalverkehr vor massiven Kürzungen – Tausende Zugverbindungen gefährdet
Dem Regionalverkehr in Deutschland drohen massive Fahrplankürzungen. Die Verkehrsminister der Länder warnen vor dem Wegfall Tausender Zugverbindungen, weil die Kosten für die Nutzung des Schienennetzes erheblich steigen. Die Deutsche Bahn plant für 2027 eine Erhöhung der Trassenpreise im Nahverkehr um 7,7 Prozent. Zugleich fehlen den Ländern ausreichende Bundesmittel, um die Mehrbelastungen aufzufangen. Schleswig-Holstein hat sein…
-
Windpark-Lärm stärker als berechnet – neue Studie zeigt Schwächen bei Schallprognosen
Eine im Oktober 2026 veröffentlichte Studie zeigt, dass Windparks unter bestimmten Bedingungen deutlich mehr Lärm verursachen können als bisherige Berechnungsmodelle erwarten lassen. Forscher aus Frankreich und den Niederlanden untersuchten die Schallausbreitung bei 16 Windkraftanlagen. Dabei stellten sie fest, dass die Anordnung der Rotoren und nächtliche Wetterbedingungen den Windpark-Lärm erheblich beeinflussen. Im untersuchten Modell erhöhte sich…
-
Gasmangel droht – ausgerechnet teures Erdgas muss das Stromnetz stabilisieren
Ein Kommentar unseres Autors Klaus Bastian: Deutschland geht mit bedenklich niedrigen Gasreserven und erheblich gestiegenen Energiepreisen in den Winter. Mitte Oktober waren die Gasspeicher lediglich zu 60,1 Prozent gefüllt. Gleichzeitig verschärfen internationale Lieferprobleme und europäische Importbeschränkungen die Lage. Besonders widersprüchlich ist jedoch die deutsche Energiepolitik. Ausgerechnet das knappe und teure Erdgas wird in Gaskraftwerken benötigt,…
-
Gießerei-Schließung in Ueckermünde – 300 Jobs weg
In Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern steht eine Eisengießerei mit rund 300 Beschäftigten vor dem Aus. Die Breyden-Gruppe bestätigte am 16. Oktober 2026 die Schließung zum Jahresende. Hohe Energiekosten, teure Transporte, steigender Wettbewerbsdruck aus China und fehlende Aufträge machen den Betrieb laut Geschäftsführung unrentabel. Die Gießerei-Schließung trifft damit einen bedeutenden Arbeitgeber in der ohnehin strukturschwachen Region Vorpommern-Greifswald.…
-
Britische Regierung genehmigt umstrittene Förderung in Nordsee-Gasfeld
Die britische Regierung hat ein umstrittenes Gasprojekt in der Nordsee genehmigt. Die Ausbeutung des Gasfelds Jackdaw etwa 240 Kilometer östlich der schottischen Stadt Aberdeen werde „hunderte Arbeitsplätze schützen und dabei helfen, dass Millionen von Haushalten in diesem Winter warm bleiben“, erklärte der britische Premier Andy Burnham von der Labour-Partei am Mittwoch. Während die Industrie die…
-
Netzengpässe kosten in Großbritannien fast 50 Millionen Pfund an einem Tag
Massive Netzengpässe haben die Kosten für die Stabilisierung des britischen Stromnetzes auf 47,9 Millionen Pfund (rund 56,8 Millionen Euro) an einem einzigen Tag getrieben. Weil Übertragungsleitungen nicht genügend Strom transportieren konnten, musste Netzbetreiber NESO zahlreiche Wind- und Wasserkraftanlagen abregeln. Betroffen waren Erzeugungskapazitäten von rund neun Gigawatt. Gleichzeitig mussten Gaskraftwerke und Biomassekraftwerke zusätzlichen Strom liefern, während…
-
EU schränkt privaten Verkauf gebrauchter Ersatzteile für Autos ein
Die EU verschärft mit der Verordnung 2026/1738 die Vorschriften für die Gewinnung und den Handel mit gebrauchten Ersatzteilen. Ab September 2028 wird die private Ausschlachtung von Altfahrzeugen stärker eingeschränkt. Ab September 2029 gelten zusätzliche Anforderungen für gewerbliche Ersatzteilverkäufer. Ein generelles Verbot privater Einzelverkäufe gibt es jedoch nicht. Besonders für Besitzer älterer Autos und Oldtimer können…
-
Wirtschaftskrise erreicht den Handel – 4.000 Jobs pro Monat weg und 4.900 Geschäfte vor dem Aus
Ein Kommentar unseres Autors Klaus Bastian: Die Wirtschaftskrise breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Nach der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe trifft der Beschäftigungsabbau inzwischen auch den Handel. Laut Handelsverband Deutschland (HDE) verschwinden dort durchschnittlich 4.000 Arbeitsplätze pro Monat. Gleichzeitig droht 2026 ein Nettoverlust von 4.900 Geschäften. Hohe Energiepreise treiben die Inflation und belasten…















