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Bosch vereinbart mit Betriebsrat Abbau von 22.000 Stellen
Beim Technologiekonzern Bosch mit Sitz in Gerlingen steht der Abbau von rund 22.000 Stellen in der Mobility-Sparte nach langen Verhandlungen mit dem Betriebsrat für fast alle betroffenen deutschen Standorte fest. Auslöser sind die seit September 2025 ausgeweiteten Sparpläne in der Zulieferersparte, die vor allem Werke in Baden-Württemberg und im Saarland treffen. Der größte Risikofaktor bleibt
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Rotorblätter aus alten Windkraftanlagen – das verdrängte Müllproblem der Energiewende
In Deutschland stehen mehr als 28.000 Windkraftanlagen an Land und mit dem Alter vieler Anlagen rollt eine bislang ungelöste Entsorgungswelle auf das Land zu. Viele ältere Windräder verlieren seit 2020 ihre EEG-Förderung. Da neue Anlagen am selben Standort deutlich höhere Erträge bringen, lohnt sich für viele Betreiber eher der Ersatz als der Weiterbetrieb. Genau hier
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16,5 Milliarden Euro für wertlosen Strom – Streit über Wind- und Solar-Subventionen eskaliert
2025 flossen nach der Jahresabrechnung der Stromnetzbetreiber 16,5 Milliarden Euro Subventionen an Betreiber von Wind- und Solaranlagen, obwohl Strom in vielen Stunden kaum noch Marktwert hatte, teils verschenkt wurde oder wegen Netzengpässen gar nicht erzeugt werden konnte. Auslöser ist das Fördersystem mit festen Einspeisevergütungen über 20 Jahre, das auch dann zahlt, wenn mittags zu viel
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Warum der hohe Preis für Diesel nicht nur Autofahrer trifft sondern jeden einzelnen Haushalt
In Deutschland treiben aktuell hohe Preise für Diesel nicht nur die Kosten für Autofahrer nach oben, sondern zugleich die Inflation bei Lebensmitteln und vielen Gütern des täglichen Bedarfs. Auslöser ist der spürbare Anstieg der Kraftstoffkosten, der Transport, Landwirtschaft, Kühlung, Verarbeitung und Handel verteuert. Der größte Risikofaktor liegt in der Dauer des Preisschubs, denn je länger
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Kraftstoffpreise explodieren – Deutschland lässt Autofahrer im Regen stehen
Hohe Kraftstoffpreise treffen fast ganz Europa. Doch die Reaktionen der Regierungen fallen sehr unterschiedlich aus. Während Italien, Österreich, die Slowakei oder Serbien direkt eingreifen, bleibt Deutschland bei Marktregeln, Preisaufsicht und Ankündigungen. Hinzu kommt in Berlin nun ausgerechnet die erwogene Anhebung der Pendlerpauschale. Das wäre für viele Betroffene allenfalls eine spätere Entlastung, weil sie erst über
Blackout News auf Social Media
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Mercedes: Sieben Millionen Euro Strafe nach Akku-Brand eines EQE in Südkorea
Nach dem Brand eines Mercedes EQE in einer Tiefgarage im südkoreanischen Incheon im August 2024 hat die Wettbewerbsbehörde KFTC gegen Mercedes-Benz eine Strafe von rund sieben Millionen Euro verhängt. Die Behörde wirft dem Hersteller vor, Käufer und Händler bei Elektroautos der Reihen EQE und EQS nicht klar über den tatsächlichen Lieferanten der Batteriezellen des Akkus
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Schweden baut Atomkurs aus – Regierung prüft Staatsbeteiligung und neue Hilfe für Reaktoren
Die schwedische Regierung hat am 11. März 2026 in Stockholm ihren Atomkurs weiter verschärft und eine neue Untersuchung beschlossen, die den Staat beim Bau neuer Reaktoren deutlich stärker in die Pflicht nehmen soll. Anlass ist der politische Plan, den Ausbau der Kernkraft schneller und systematischer voranzutreiben, obwohl neue Anlagen bisher noch nicht am Netz sind.
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Windplan vor dem Kollaps – 6000 Einwendungen legen Verfahren in der Seenplatte lahm
In der Mecklenburgischen Seenplatte blockieren rund 6.000 Einwendungen die Auswertung des neuen Windplans. Der Regionale Planungsverband prüft seit dem Ende der Beteiligung am 12. Dezember 2025 die Eingaben zum Entwurf neuer Windenergieflächen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung war zuvor im September 2025 freigegeben worden und lief vom 13. Oktober bis zum 12. Dezember. Ein zentrales Problem ist die
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Honda erwartet durch Elektroauto-Strategie ersten Jahresverlust seit Börsennotierung 1957
Honda erwartet für das bis zum 31. März laufende Geschäftsjahr einen Verlust von rund 15,7 Milliarden Dollar und würde damit erstmals seit der Börsennotierung 1957 einen Jahresverlust ausweisen. Im Zentrum steht die Elektroauto-Strategie des Konzerns, die auf starkes Wachstum bei E-Autos setzte, obwohl die Nachfrage vor allem in den USA deutlich nachließ. Zugleich verschärften der
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Deep Fission startet 2 Kilometer tiefe Bohrung für unterirdischen SMR in Kansas
In Parsons im US-Bundesstaat Kansas hat das Startup Deep Fission eine erste Tiefenbohrung für ein unterirdisches Mini-Atomkraftwerk begonnen. Die Bohrung soll bis auf 6.000 Fuß reichen, also knapp zwei Kilometer tief, und gehört zu einem Projekt mit insgesamt drei Erkundungsbohrungen. Auslöser ist der Plan, einen Small Modular Reactor (SMR) tief im Erdreich zu betreiben, weil
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Spritpreise in Deutschland – Staat kassiert pro Liter mehr als Ölkonzerne und Tankstellen
In Deutschland fließt bei den aktuellen Spritpreisen der größte Anteil pro Liter an den Staat. Mitte März 2026 kostet Super E10 im Durchschnitt rund 2,006 Euro je Liter, Diesel etwa 2,130 Euro. Auslöser für diese hohe Belastung sind Energiesteuer, Mehrwertsteuer und CO₂-Kosten. Im Ergebnis kassiert der Staat bei Benzin rund 1,13 Euro je Liter und
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Russischer LNG-Tanker „Arctic Metagaz“ treibt nach Explosion durchs Mittelmeer
Der russische LNG-Tanker „Arctic Metagaz“ ist nach einer Explosion und einem schweren Brand am Morgen des 3. März vor der libyschen Küste offenbar nicht, wie mehrfach berichtet, gesunken, sondern treibt weiter durchs Mittelmeer. Zunächst meldete die libysche Küstenwache den Untergang des 277 Meter langen Schiffs, jedoch sprechen mehrere spätere Hinweise dagegen. Das erhöht das Risiko
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Deutschlands Schuldenaufnahme stockt – zu wenige Gebote für Bundesanleihen
Bei der jüngsten Auktion zehnjähriger Bundesanleihen in Deutschland ist die Nachfrage deutlich hinter dem Angebot zurückgeblieben. Der Bund wollte fünf Milliarden Euro über eine Aufstockung aufnehmen, erhielt jedoch nur Gebote über 4,511 Milliarden Euro und platzierte am Ende 3,811 Milliarden Euro. Zugleich stieg die Durchschnittsrendite auf 2,89 Prozent und lag damit klar über dem Niveau
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Japans Schuldenbombe: Warum die Zinswende in Tokio das globale Finanzsystem erschüttern kann
Japans Schulden gelten seit Jahren als Sonderfall. Viele Investoren sahen das Land trotz extremer Staatsverschuldung lange nicht als akute Gefahr. Der Grund war einfach. Die Zinsen blieben ultraniedrig. Die Bank of Japan hielt den Geldmarkt billig. Genau dieses Modell beginnt nun zu bröckeln. Damit wächst die Gefahr für das globale Finanzsystem. Der Internationale Währungsfonds beziffert















