-
1,2 Milliarden Euro Abschreibung – EnBW steigt aus britischen Offshore-Windparks aus
EnBW steigt aus den britischen Offshore-Windparkprojekten Mona und Morgan aus. Damit ist das Engagement in der irischen See vorerst beendet. Im Jahresabschluss 2025 folgt eine Abschreibung von 1,2 Milliarden Euro, weil der Konzern bereits viel Geld in die Projektierung gesteckt hat. Ohne staatliche Förderung lassen sich die Windparks für EnBW nicht wirtschaftlich betreiben. Am Ende…
-
Bundeswehr übt auf Grönland den strategischen Rückzug
Die Bundeswehr kam am Freitagabend, 16. Januar 2026, in Nuuk auf Grönland an. Kurz darauf kündigte Trump Strafzölle gegen beteiligte europäische Länder an. Am Sonntag, 18. Januar 2026, ging es darauf hin völlig überraschend und kommentarlos wieder zurück. Der Rückzug folgte damit nach rund 44 Stunden. Die Mission sollte die Rahmenbedingungen für mögliche Beiträge zur…
-
Arbeitslosigkeit auf Chefetagen explodiert: Warum immer mehr Führungskräfte ihren Job verlieren
In Deutschland stieg 2025 die Zahl arbeitslos gemeldeter Führungskräfte deutlich, weil Unternehmen per Restrukturierung Kosten senkten und Hierarchien verschlankten. Zudem verschärften Personalabbau, schwache Konjunktur und ein engerer Arbeitsmarkt die Lage auch für Führungskräfte spürbar (handelsblatt: 13.01.26). Führungskräfte besonders betroffen Viele Konzerne starteten 2025 Programme zur Restrukturierung und strichen ganze Leitungsringe, sodass Aufgaben auf weniger Schultern…
-
Auto-Krise in Baden-Württemberg: Grüne verlieren den Halt – Özdemirs Notprogramm
Baden-Württemberg steuert auf die Landtagswahl im März zu, doch der Ton hat sich gedreht. Die grüne Landesregierung steht nicht mehr für Stabilität, sondern für eine Bilanz, die viele als Mitursache der heutigen Schieflage sehen. Gleichzeitig muss Cem Özdemir im Südwesten Aufmerksamkeit erzeugen, obwohl er politisch auf einem verlorenen Posten steht (nzz: 13.01.26). Er braucht Schlagzeilen…
-
Zahl der Apotheken sinkt auf niedrigsten Stand seit 1977
Eine Apotheke um die Ecke wirkt selbstverständlich, doch Apotheken werden immer seltener. Ende 2025 zählte Deutschland noch 16.601 Standorte und damit 440 weniger als ein Jahr zuvor. Die ABDA nennt dafür mehrere Treiber, denn Kosten, Honorare, Personal und Versandhandel verschieben den Markt. Die Versorgung mit Arzneimittel wird damit für viele Menschen ein praktisches Alltagsproblem, weil…
Blackout News auf Social Media
-
Papierkram lähmt Betriebe – wie das Handwerk unter Bürokratie und Vorschriften leidet
Lästiger und sinnloser Papierkram bestimmt den Alltag vieler Betriebe. Statt produktiver Arbeit wächst der Verwaltungsaufwand. Das trifft das Handwerk besonders hart, weil kleine Strukturen dominieren. Dadurch bleiben Aufträge länger liegen, Termine verschieben sich und Kosten steigen entlang der Lieferkette. Zwar verspricht die Regierung ständig, die Bürokratie zu reduzieren, doch im Alltag der Betriebe kommt davon…
-
Stromausfall, Drohnen, Sabotage – so verwundbar ist Deutschlands kritische Infrastruktur
Deutschlands kritische Infrastruktur gerät unter Druck, denn Stromausfall-Serien, ein möglicher Blackout und Drohnen-Spionage verdichten sich zu einem Risiko-Mix. Gleichzeitig fehlt vielerorts Redundanz zur Begrenzung einzelner Ausfälle. Ein Netzausfall reicht inzwischen und sämtliche Kommunikationsketten brechen zusammen (thepioneer: 10.01.26). Berlin als Fallstudie für kritische Infrastruktur In Berlin traf ein Angriff Anfang Januar einen sensiblen Punkt, obwohl Betreiber…
-
Wasserstoff-Pipeline ohne Abnehmer – warum die Kosten am Ende auf der Stromrechnung landen
Deutschland hat eine zentrale Wasserstoff-Pipeline über rund 400 Kilometer betriebsbereit gemacht, jedoch fehlen angeschlossene Lieferanten und feste Abnahmeverträge. Dadurch steigen langfristig Strompreise, weil fixe Kapitalkosten in das Energiesystem zurückfließen. Gleichzeitig wachsen Netzentgelte, sobald die Finanzierung über regulierte Renditen abgesichert wird. Für die Energiewende zählt dieser Effekt doppelt, weil Kapital gebunden bleibt, obwohl Netz, Speicher und…
-
Forschungsreaktor FRM II der TU-München steht seit fast sechs Jahren still
Der Forschungsreaktor FRM II der TU München steht seit fast sechs Jahren still, obwohl er als Neutronenquelle gebraucht wird. Dadurch fehlen medizinische Radioisotope und zugleich bleibt der Atommülltransport in der Warteschleife. Gleichzeitig streiten Kritiker und Betreiber weiter über den Brennstoff, weil der Reaktor derzeit mit hoch angereichertem Uran betrieben werden darf (welt: 12.01.26). Was der…
-
Grünen-Mail nach Berliner Blackout: Abgeordnete sollen nicht über linksextreme Täter sprechen
Nach dem Blackout in Berlin instruierte die Grünen-Fraktion ihre Abgeordneten schriftlich, und zwar mit einer klaren Vorgabe. In der Mail heißt es: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“. Damit sollen linksextreme Verdächtige öffentlich nicht zum Hauptthema werden. Gleichzeitig rückt die Partei den Wahlkampf in den Vordergrund. Das Stromnetz und das Krisenmanagement sollen als Problem von…
-
Zuckersteuer, Erbschaftsteuer, Warnapp-Verbot: Diese Pläne sollen dem Staat mehr Geld bringen
Dem Staat geht das Geld aus, doch statt Ausgaben konsequent zu kürzen, sucht man lieber neue Stellschrauben für höhere Einnahmen. Auffällig ist der Takt, denn viele dieser Vorschläge entstanden in den letzten Wochen seit Weihnachten im Abstand von nur wenigen Tagen. Gesundheit, Gerechtigkeit und Sicherheit liefern dabei die passenden Etiketten, während die Maßnahmen in der…
-
Polizei bewacht jetzt Umspannwerke in Berlin mit bis zu vier Hundertschaften täglich
Nach dem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Steglitz-Zehlendorf fährt Berlin den Schutz seiner Strominfrastruktur hoch und zwar mit massiver Polizeipräsenz. Nach Informationen der Berliner Zeitung stellt die Polizei täglich bis zu vier Hundertschaften ab, um Umspannwerke und weitere Anlagen zu sichern. Rund 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe waren mehrere Tage ohne Strom (berliner-zeitung: 12.01.26). Gewerkschaft…
-
Wasserstoffmangel stoppt Wasserstoffzüge der Heidekrautbahn RB 27
Die RB 27 verbindet Berlin mit dem nördlichen Umland in Brandenburg. Am 10. Januar 2026 geriet der Betrieb ins Stocken. Es fehlte Wasserstoff zum Betanken, deshalb blieben die Wasserstoffzüge der Heidekrautbahn stehen. Der Wasserstoffmangel traf die Linie an einem Wochenende. Die Anzeigen auf den Bahnsteigen zeigte „Betriebsstörung! (keine Lieferung von Treibstoff)“ (berliner-zeitung: 12.01.26). RB 27…
-
Ermittlungen des Generalbundesanwalts gegen Vulkangruppe seit 15 Jahren erfolglos
Seit fast 15 Jahren verfolgt der Generalbundesanwalt die Spuren der Vulkangruppe, dennoch bleibt die Bilanz mager. Der Staat spricht von Terrorismus gegen Infrastruktur, doch eine Fahndung mit greifbaren Ergebnissen fehlt (cicero: 12.01.26). Vulkangruppe: Ermittlungsbilanz ohne Zugriff Eine Sprecherin erklärte gegenüber Cicero, es gebe „bislang keine Festnahmen und auch keine größeren Durchsuchungsaktionen“ gegen die Gruppe, zudem…















