-
Aus für Teslas 4680-Zelle – sie sollte mehr Reichweite und niedrigere Kosten garantieren
Die 4680-Zelle galt bei Tesla als Zukunftszelle, weil sie mehr Reichweite und zugleich niedrigere Kosten liefern sollte, doch nun kippt diese Rechnung. Beim Kathodenmaterial setzt Tesla offenbar den Rotstift an, da der Cybertruck das nötige Volumen nicht bringt. Das trifft die Gigafactory direkt, und es stellt Teslas Batterieplan strategisch infrage (reuters: 29.12.25). 4680-Zelle: Vertragsschnitt wirkt…
-
Kehrtwende zur Atomkraft – CSU-Chef im Dauer-Kurswechsel
Am 6. Januar startet die CSU-Winterklausur in Seeon und sie macht die gewünschte Rückkehr zur Atomkraft zum politischen Aufhänger (handelsblatt: 01.01.26). Söder treibt diese Kehrtwende demonstrativ voran, obwohl er 2011 noch mit Rücktrittsdrohung auf den Ausstieg drängte. Diese Spannung trifft seine Glaubwürdigkeit, denn die Energiepolitik lebt von Stabilität und nicht von Stimmungswechseln. Kehrtwende mit Vorgeschichte:…
-
Stromausfall in Berlin: Krisenmanagement versagt – Wegner stundenlang verschwunden
Seit Samstagmorgen sind Teile von Steglitz-Zehlendorf ohne Strom. Viele Menschen kämpfen seither mit der Kälte ohne Heizung und ohne warmes Wasser . Der Netzbetreiber erwartet die vollständige Wiederversorgung erst am Donnerstagnachmittag, 8. Januar 2026. Damit zieht sich die Störung über mindestens 5 Tage. Feuerwehren, THW und Polizei versuchen die Situation vor Ort in den Griff…
-
ADAC stößt mit seiner Forderung nach höheren Spritpreisen seine Mitglieder vor den Kopf
Der ADAC stößt mit seiner Haltung zur CO2-Steuer viele Mitglieder vor den Kopf, weil er höhere Spritpreise faktisch als notwendiges Druckmittel akzeptiert. Für Millionen Fahrer bedeutet das nicht „Lenkung“, sondern eine weitere Belastung im Alltag, und zwar unabhängig davon, ob sie auf Elektromobilität umsteigen können. Gerade Pendler, Handwerker und Familien auf dem Land zahlen zuerst,…
-
Nach massiver Kritik – Klingbeil setzt beim Bundesrechnungshof den Rotstift an
Die Kritik des Bundesrechnungshofs trifft den Nerv der aktuellen Finanzpolitik, weil sie nicht moralisiert, sondern rechnet. Umso schwerer wiegt, dass Lars Klingbeil im Haushalt 2026 ausgerechnet bei der Prüfbehörde kürzen will, während das Schuldenprogramm die Zinsrisiken erhöht und der Etat ohnehin unter Spannung steht. Kritik als Systemtest: Wenn Ausgabenpolitik Kontrolle verdrängt Der Bundesrechnungshof arbeitet als…
Blackout News auf Social Media
-
Chemiekonzern Domo in Leuna insolvent – 550 Arbeitsplätze gefährdet
Die Chemiefirma Domo hat in Leuna überraschend Insolvenz angemeldet. Betroffen ist der Firmenverbund Domo Caproleuna und Domo Chemicals im Chemiepark. Am Standort arbeiten rund 550 Mitarbeiter. Ihre Arbeitsplätze sind gefährdet, falls der Betrieb nicht rasch stabilisiert wird. Domo: Insolvenz als Folge der Konzernlage Der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther bestätigte den Insolvenzantrag gegenüber der „Mitteldeutschen Zeitung“,…
-
Stromausfall in Berlin: 45.000 Haushalte ohne Strom – Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
Im Südwesten Berlins kam es am Samstag zu einem großflächigen Stromausfall und die Folgen trafen auch Pflegeeinrichtungen. Nach Angaben von Stromnetz Berlin waren rund 45.000 Haushalte sowie etwa 2.000 Gewerbebetriebe betroffen. Einsatzkräfte sicherten parallel die Versorgung kritischer Orte sichern. Die Polizei prüft Brandstiftung als Ursache (welt: 03.01.26). Ursache am Teltowkanal Auslöser war nach Unternehmensangaben der…
-
Ernüchternde Jahresbilanz 2025 – Kanzler Merz verliert Rückhalt, Autorität und Richtung
Kanzler Merz startet 2025 mit großen Ansagen, doch die CDU wirkt schnell zerstritten, die Umfragen rutschen ab und die SPD dominiert die politischen Entscheidungen. Die versprochenen Reformen bleiben aus und Migration dominiert die Debatten. Merz versprach Entlastung die nicht kommen und so ziemlich jedes Wahlversprechen wurde gebrochen. Nach nur 10 Monaten im Amt gilt Kanzler…
-
Wasserstoffemissionen heizen das Klima an – Studie zeigt die Risiken der Energiewende
Wasserstoff gilt als Motor der Energiewende, aber Wasserstoffemissionen können die Klimabilanz verschlechtern. Der Grund liegt im Methanabbau, denn zusätzliche Reaktionen verändern die Chemie der Atmosphäre. Gleichzeitig bleiben Leckagen entlang von Produktion, Transport und Speicherung ein realer Schwachpunkt, und Bodenmikroben entscheiden als Senke über den Nettoeffekt (wissenschaft: 17.12.25). Wie Wasserstoffemissionen den Methanabbau verlangsamen Methan entweicht aus…
-
Ökonom warnt vor Job-Schock – 150.000 Stellen sind schon weg – 2026 droht der nächste Schlag
Der Ökonom Lars Feld beschreibt im Gespräch mit der „Augsburger Allgemeine“ eine Industriekrise, die sich zwar langsam aufbaut, aber dann hart einschlägt. Er nennt 150.000 verlorene Stellen als Zwischenstand, und er verbindet das mit Standortkosten, Reformstau sowie dem Verbrennerverbot. Für Feld zählt dabei weniger Symbolpolitik, sondern die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe (augsburger-allgemeine: 27.12.25). 150.000 als Startsignal…
-
Chinas Batterie-Dominanz wird zur Sicherheitsfrage im Pentagon
Im Pentagon gilt Chinas Batterie-Dominanz inzwischen als Sicherheitsfrage, weil viele Batterien und Vorprodukte aus China kommen und weil Alternativen fehlen. Das wird zum Sicherheitsrisiko, denn ein Lieferstopp könnte Beschaffung und Einsatzfähigkeit bremsen. Gleichzeitig steigt der Druck durch Rechenzentren, die für KI und Cloud rund um die Uhr Strompuffer brauchen, und dadurch gewinnt die Batterie-Lieferkette noch…
-
Gascade nimmt deutsche Wasserstoff-Pipeline in Betrieb – doch es gibt keinen einzigen Abnehmer
Gascade hat Ende Dezember 2025 eine 400 Kilometer lange Pipeline mit Wasserstoff gefüllt, doch kein Abnehmer hat Kapazität gebucht. Für die drei Teilabschnitte wurden zusammen 428,5 Millionen Euro Investitionskosten veranschlagt. Für Wasserstoff im Kernnetz steht jetzt die Infrastruktur bereit. Dennoch gibt es keinen einzigen Vertrag mit einem potentiellen Abnehmer. Das Netzentgelt bleibt ein zusätzlicher Kostenfaktor,…
-
Autovermieter Sixt kritisiert EU-Entwurf – Flottenregeln ab 2030 sorgen für Streit
Sixt reagiert auf einen neuen Vorstoß der EU-Kommission, denn der Entwurf zielt auf große Fuhrparks ab 2030. Damit rückt das Verbrenner-Verbot für viele Neuzulassungen früher in Reichweite, und zugleich entscheidet die verfügbare Ladeinfrastruktur darüber, ob die Elektroflotte im Mietgeschäft zuverlässig funktioniert (focus: 29.12.25). Sixt setzt auf Marktlogik statt Vorgaben Konstantin Sixt betont in einem Interview,…
-
Volksbanken in der Vertrauenskrise – Skandale, Risikodeals und zunehmende Rettungseinsätze
Genossenschaftsbanken, vor allem Volksbanken, gelten als stabil, weil sie regional verankert sind und den Mittelstand finanzieren. Doch mehrere Fälle zeigen, dass Risikomanagement und Kontrolle nicht überall Schritt halten, während zugleich die Konjunktur das Kerngeschäft bremst. In Gesprächen mit Branchenkennern wird zudem klar: Der Sicherungsfonds muss häufiger stützen, und damit wächst die Sorge vor einer Kettenreaktion.…
-
Die Solarförderung treibt Stromkosten nach oben
Die Solarförderung hat den Photovoltaik-Ausbau in Deutschland massiv beschleunigt, und sie prägt heute Strompreise und Netzausbau. Einspeisevergütung, EEG-Umlage, Netzentgelte und Dunkelflaute hängen dabei eng zusammen. Wer das entstandene Konstrukt versteht, erkennt auch dessen Schwachstellen. Die Bundesregierung stellt im Jahr 2027 fast 30 Milliarden für entsprechende Subventionen zur Verfügung und der Betrag steigt von Jahr zu…















