Radikalkur bei Mercedes – Verlagerung der Produktion und Reduzierung der Kapazitäten

Die Krise der Automobilbranche trifft Mercedes-Benz hart. Gewinn und Dividende sinken, während sich die Aussichten für 2025 weiter eintrüben. Vorstandschef Ola Källenius setzt deshalb auf Sparmaßnahmen. Besonders das Geschäft in China schwächt die Bilanz des Stuttgarter Konzerns. Um die Kosten zu senken, reduziert der Konzern Kapazitäten und verlagert Teile der Produktion nach Osteuropa. Damit sollen Effizienz gesteigert und Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben (handelsblatt: 21.02.25).


Deutlicher Gewinneinbruch durch schwache China-Nachfrage

Im vergangenen Jahr schrumpfte das Betriebsergebnis von Mercedes-Benz um 31 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Der Umsatz sank um 4,5 Prozent auf 145,5 Milliarden Euro. Grund dafür war vor allem die schwache Nachfrage in China. Die Umsatzrendite im Kerngeschäft Pkw fiel um 4,5 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent. Auch das Van-Segment brachte geringere Erträge.

Die Krise bei Mercedes-Benz zwingt zur Reduzierung der Kapazitäten und zur Verlagerung der Produktion nach Osteuropa
Die Krise bei Mercedes-Benz zwingt zur Reduzierung der Kapazitäten und zur Verlagerung der Produktion nach Osteuropa

Im Vorjahr lag die Marge noch im zweistelligen Bereich. Die Absatzkrise trifft das Unternehmen in einer Phase, in der die Konkurrenz in Asien zunehmend Marktanteile gewinnt. Källenius will mit einem Sparpaket gegensteuern und plant deshalb umfassende Strukturänderungen.

2025 dürfte sich die Lage weiter verschlechtern

Das laufende Jahr bringt laut Mercedes-Benz keine Entlastung. Absatz und Umsatz könnten erneut unter Vorjahresniveau liegen. Beim Betriebsergebnis droht ein Rückgang von mehr als 15 Prozent. Auch der Barmittelzufluss schrumpft weiter.

Der Neuwagenabsatz könnte erneut sinken. Schon 2024 lag er mit 1,98 Millionen Fahrzeugen auf einem niedrigen Niveau. Die Pkw-Sparte wird voraussichtlich nur noch eine Marge zwischen sechs und acht Prozent erreichen.

Verlagerung der Produktion nach Osteuropa

Mercedes-Benz plant deshalb auch, Kapazitäten nach Osteuropa zu verlagern. Niedrigere Lohnkosten und weniger strenge Vorschriften machen den Standortwechsel attraktiv. Westeuropäische Werke könnten von Einschnitten betroffen sein.

Schon jetzt optimiert der Konzern seine Fertigungsstruktur. Experten rechnen damit, dass Standorte in Deutschland künftig eine geringere Rolle spielen.

Reaktion der Börse: Aktie verliert an Wert

Die Finanzmärkte reagierten negativ auf die jüngsten Zahlen. Die Mercedes-Benz-Aktie fiel zum Handelsstart. Analysten bewerten die Aussichten skeptisch. Besonders die Konkurrenz aus China und die unsichere Nachfrage belasten den Kurs.

Anleger beobachten die geplanten Sparmaßnahmen genau. Die nächsten Quartalszahlen dürften zeigen, ob der Konzern mit seinen Anpassungen Erfolg hat. und verlagert Teile der Produktion nach Osteuropa. Damit sollen Effizienz gesteigert und Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben.


Deutlicher Gewinneinbruch durch schwache China-Nachfrage

Im vergangenen Jahr schrumpfte das Betriebsergebnis von Mercedes-Benz um 31 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Der Umsatz sank um 4,5 Prozent auf 145,5 Milliarden Euro. Grund dafür war vor allem die schwache Nachfrage in China. Die Umsatzrendite im Kerngeschäft Pkw fiel um 4,5 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent. Auch das Van-Segment brachte geringere Erträge.

Im Vorjahr lag die Marge noch im zweistelligen Bereich. Die Absatzkrise trifft das Unternehmen in einer Phase, in der die Konkurrenz in Asien zunehmend Marktanteile gewinnt. Källenius will mit einem Sparpaket gegensteuern und plant umfassende Strukturänderungen.

2025 dürfte sich die Lage weiter verschlechtern

Das laufende Jahr bringt laut Mercedes-Benz keine Entlastung. Absatz und Umsatz könnten erneut unter Vorjahresniveau liegen. Beim Betriebsergebnis droht ein Rückgang von mehr als 15 Prozent. Auch der Barmittelzufluss schrumpft weiter.

Der Neuwagenabsatz könnte erneut sinken. Schon 2024 lag er mit 1,98 Millionen Fahrzeugen auf einem niedrigen Niveau. Die Pkw-Sparte wird voraussichtlich nur noch eine Marge zwischen sechs und acht Prozent erreichen.

Verlagerung der Produktion nach Osteuropa

Mercedes-Benz plant, Kapazitäten nach Osteuropa zu verlagern. Niedrigere Lohnkosten und weniger strenge Vorschriften machen den Standortwechsel attraktiv. Westeuropäische Werke könnten von Einschnitten betroffen sein.

Schon jetzt optimiert der Konzern seine Fertigungsstruktur. Experten rechnen damit, dass Standorte in Deutschland künftig eine geringere Rolle spielen.

Reaktion der Börse: Aktie verliert an Wert

Die Finanzmärkte reagierten negativ auf die jüngsten Zahlen. Die Mercedes-Benz-Aktie fiel zum Handelsstart. Analysten bewerten die Aussichten skeptisch. Besonders die Konkurrenz aus China und die unsichere Nachfrage belasten den Kurs.

Anleger beobachten die geplanten Sparmaßnahmen genau. Die nächsten Quartalszahlen dürften zeigen, ob der Konzern mit seinen Anpassungen Erfolg hat.

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Zuletzt aktualisiert am Januar 14, 2025 um 20:39 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am Januar 21, 2025 um 13:27 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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