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China bringt 52 neue Kohlekraftwerke ans Netz – 2025 größter Zubau seit einem Jahrzehnt
China trieb 2025 den Zubau der Kohlekraft voran und nahm 52 Großblöcke (je ≥1 GW) in Betrieb. Das zeigt der CREA/Global Energy Monitor-Bericht. Es ist der höchste Wert seit zehn Jahren, in denen jeweils weniger als 20 solcher Großblöcke ans Netz gingen. Auslöser waren die Stromengpässe in den Jahren 2021 und 2022, als Fabriken die
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Neue Abhängigkeit nach Verbot von russischem Gas – teures US-LNG wird Europas neues Risiko
Europa baut nach dem Verbot von russischem Gas seine Versorgung um, jedoch treibt dieser Kurs Deutschland und die EU in eine neue Abhängigkeit von teurem US-LNG. Deutschland bezog im vergangenen Jahr laut Bundeswirtschaftsministerium 96 Prozent seines LNG aus den USA. Im europäischen Wirtschaftsraum stammen fast 40 Prozent aller Gasimporte aus den Vereinigten Staaten, zugleich liegt
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Die Goldgräberstimmung ist vorbei: Solar- und Windparks werden zum Minusgeschäft
In Deutschland ist die Goldgräberstimmung bei Solar- und Windparks seit 2025 vorbei. Sinkende Strompreise drücken die Erlöse, während Zinsen und Baukosten steigen. Zugleich bremsen lange Netzanschluss-Wartezeiten Projekte aus, weshalb sich Budgets und Zeitpläne verschieben. Zusätzlich sorgt ein Referentenentwurf zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) für Unruhe, weil Neuanlagen bei Abregelungen wegen Netzüberlastung keine Entschädigung mehr erhalten
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Neue Netzentgelte geplant – Solarbetreiber sollen für Strom-Einspeisung ins Netz zahlen
Die Bundesnetzagentur hat eine Leitlinien für die Reform der Stromnetzentgelte vorgelegt, nach denen Betreiber von Solaranlagen ab 2029 eine Gebühr zahlen sollen, sobald sie selbst erzeugten Solarstrom ins öffentliche Netz einspeisen. Auslöser ist das Auslaufen der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) Ende 2028, während danach eine neue StromNEV gelten soll. Kern des Vorschlags ist ein regional differenziertes Einspeiseentgelt
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Energiekonzern EDF mit Milliardengewinn – Atomstrom treibt Exporte und lockt Investoren an
Der französische Energiekonzern EDF hat 2025 trotz sinkender Großhandelspreise und einer milliardenschweren Abschreibung erneut einen hohen Gewinn erzielt. Anlass für die positive Bilanz ist vor allem die gestiegene Stromproduktion der französischen Kernkraftwerke, deren Export ein Rekordniveau erreichte. Gleichzeitig belasten Kostenrisiken wie das britische Bauprojekt Hinkley Point C und weitere geplante Reaktoren die Perspektive. Besonders relevant
Blackout News auf Social Media
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Mahle-Chef schlägt Alarm: EU-Verbrenner-Politik gefährdet Jobs – „E-Auto-Förderung“ verpufft
Der Mahle-Chef Arnd Franz kritisiert im WELT-Interview die EU-Linie zum Verbrenner-Aus ab 2035. Anlass ist ein Brüsseler Vorschlag mit Spielräumen für Hybride und Range Extender, der jedoch aus seiner Sicht keine klare Richtung setzt. Mahle sitzt dabei als Zulieferer aus Stuttgart im Kern der Umstellung, weil viele Produkte am Verbrenner hängen. Franz sieht ein hohes
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Wegen hoher Kundennachfrage – Stellantis holt Diesel zurück
Stellantis bringt in Europa den Dieselmotor bei mehreren Modellen zurück und hält ihn bei anderen weiter im Programm. Der Konzern richtet sein Angebot laut eigener Aussage aufgrund der hohen Kundennachfrage neu aus. Seit Ende 2025 reaktivierte Stellantis nach Angaben von Reuters still und leise bei mindestens sieben europäischen Modellen wieder Dieselvarianten, obwohl der Verkauf von
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Automobilzulieferer Magna schließt deutsches Werk in Rosenberg
Der Autozulieferer Magna schließt seinen Standort in Rosenberg im Neckar-Odenwald-Kreis (Baden-Württemberg), nachdem die Suche nach einem Investor gescheitert ist. Am Mittwoch, 11. Februar, informierte das Unternehmen die Belegschaft über das endgültige Aus für das Werk, das Magna bereits im Oktober 2024 zur Schließung angekündigt hatte. Das Werk, welches Getriebekomponenten für die Automobilindustrie herstellt, galt als
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Der 10-Punkte Plan der Grünen zur Energiewende – mehr Risiko für Industrie und Steuerzahler
Am 16. Februar stellten die Grünen ihren 10-Punkte-Plan zur Energiewende vor. Anlass war das angekündigte Netzpaket von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, das Netzanschlüsse priorisieren und den Ausbau von Wind- und Solarenergie begrenzen soll. Der Plan setzt dagegen auf noch mehr Zubau, noch mehr Netzinvestitionen und eine stärkere Steuerung von Verbrauch und Industrie über volatile Preissignale (gruene:
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Offshore-Windparks können Strömungen in der Nordsee um 20 Prozent verlangsamen
Offshore-Windparks in der Nordsee könnten bis 2050 die Strömungen regional und teils großräumig messbar verändern, besonders in der Deutschen Bucht. Das zeigen langfristige Simulationen des Helmholtz-Zentrum Hereon, veröffentlicht in Nature Communications Earth & Environment. Anlass ist ein politisch gewolltes Ausbau-Szenario, nach dem sich die Offshore-Windkraftleistung in der Nordsee bis 2050 mehr als verzehnfachen soll. In
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Lastenrad-Hersteller VOWAG am Ende – Unternehmen nicht mehr sanierungsfähige
Im sächsischen lauen ist die VOWAG GmbH nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am Amtsgericht Chemnitz (AZ: 205 IN 4/26) endgültig gescheitert, weil der Insolvenzverwalter keine Sanierung mehr sieht. Der Betrieb ist praktisch beendet. Auslöser war das Ausbleiben eines Investors. Die Produktion kam bereits zum Stillstand und die Halle wurde schon geräumt. Das Unternehmen entwickelte seit
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Fracking-Verbot in Deutschland: Ex-Behördenchef warnt vor selbst gemachter Gaslücke
In Deutschland wächst seit den 2020er-Jahren die Sorge vor Erdgas-Mangel, obwohl das Land nach Angaben des früheren Chefs der deutschen Rohstoff-Behörde, Professor Hans-Joachim Kümpel, große heimische Schiefergas-Ressourcen besitzt. Anlass ist das gesetzliche Verbot von Fracking zur Förderung von Erdgas aus Tonsteinen und Kohleflözen, das seit den 2010ern gilt und die Nutzung dieser Lagerstätten blockiert. Kümpel
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Chinas Wärmepumpen-Offensive: Deutschland droht der nächste Industrie-Kollaps
Die chinesische Zentralregierung steuert die Wärmepumpenbranche mit einem Strategiepapier mit dem Titel „Aktionsplan zur Förderung einer hochwertigen Entwicklung in der Wärmepumpenindustrie“. Darin setzt China bis 2030 auf Skalierung, höhere Standards und mehr Forschung. Ziel bleibt ein Vorteil im internationalen Wettbewerb. Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) veröffentlichte dazu eine deutsche Fassung. Deshalb warnt der Verband vor einer
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Neuer Meilenstein – Privatunternehmen Helion erreicht 150 Millionen Grad bei Kernfusion
Im US-Bundesstaat Washington hat das Privatunternehmen Helion in seinem Prototyp „Polaris“ ein Plasma auf 150 Millionen Grad Celsius erhitzt und damit einen Meilenstein für private Kernfusion gemeldet. Die Temperatur liegt klar über der in der Fachwelt wichtigen 100-Millionen-Marke, die als Voraussetzung für technisch relevante Fusionskraftwerke gilt. Zugleich registrierte Helion erstmals messbare Deuterium-Tritium-Reaktionen in einer privat















