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Japans Schuldenbombe: Warum die Zinswende in Tokio das globale Finanzsystem erschüttern kann
Japans Schulden gelten seit Jahren als Sonderfall. Viele Investoren sahen das Land trotz extremer Staatsverschuldung lange nicht als akute Gefahr. Der Grund war einfach. Die Zinsen blieben ultraniedrig. Die Bank of Japan hielt den Geldmarkt billig. Genau dieses Modell beginnt nun zu bröckeln. Damit wächst die Gefahr für das globale Finanzsystem. Der Internationale Währungsfonds beziffert
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VW-Krise reißt Autozulieferer mit – Insolvenzen, Werksschließungen und Jobverluste drohen
Die VW-Krise verschärft die Lage der deutschen Autoindustrie und trifft vor allem die Zulieferer mit voller Wucht. Der massive Gewinneinbruch bei Volkswagen wirkt in einem ohnehin labilen Umfeld als Beschleuniger, weil hohe Standortkosten, der stockende Umstieg auf Elektroautos, neue US-Zölle unter Präsident Donald Trump und der wachsende Konkurrenzdruck aus China die Betriebe zusätzlich belasten. Seit
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Attacke auf Asphaltwerk in Wandlitz – wieder linksextremistischer Brandanschlag bei Berlin
In Schönerlinde bei Wandlitz nördlich von Berlin ist in der Nacht zum 11. März gegen 2.55 bis 3.00 Uhr ein Feuer in einem Asphaltwerk am Autobahndreieck Pankow ausgebrochen. Ein Lkw-Fahrer entdeckte den Brand früh und alarmierte die Einsatzkräfte, dennoch entstand ein Millionenschaden. Die Polizei prüft den Fall in alle Richtungen, behandelt jedoch auch einen politisch
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Insolvenzwelle rollt über Deutschland – 2025 ging alle 20 Minuten ein Unternehmen pleite
2025 haben in Deutschland rund 24.000 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Das waren knapp zehn Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie seit 2014 nicht mehr. Im Schnitt traf die Insolvenzwelle damit alle 20 Minuten ein Unternehmen. Hohe Energiekosten, wachsende Bürokratie, geopolitische Risiken und schwache Nachfrage belasten den Standort Deutschland zunehmend. Der Irankrieg verschärfte die
Blackout News auf Social Media
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Onshore-Windkraft – Studie warnt vor schweren Schäden für Artenvielfalt weltweit
Eine neue Studie beschreibt erhebliche Umweltschäden die weltweit durch durch Onshore-Windkraftanlagen entstehen und rückt die Artenvielfalt ins Zentrum. Untersucht wurden Windparks an Land, deren Ausbau vor allem in artenreichen Regionen und Gebieten mit wenig Infrastruktur große Risiken schafft. Die Autoren nennen Kollisionen, Lebensraumverlust, Verhaltensänderungen bei Tieren sowie Störungen ganzer Nahrungssysteme als zentrale Gefahren. Betroffen sind
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Energieintensive Industrie vor dem Aus – Ifo-Chef warnt vor schweren Folgen für Deutschland
„Energieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns“: Mit dieser Warnung beschreibt ifo-Chef Clemens Fuest die Lage wichtiger Branchen in Deutschland. Betroffen sind vor allem Stahl und Chemie, weil diese Bereiche auf große Mengen bezahlbarer Energie angewiesen sind. Auslöser sind nach seiner Einschätzung politische Entscheidungen, die Energie verknappt haben, während der Umbau der Versorgung Zeit braucht.
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China will 2027 neuartigen Reaktor in Betrieb nehmen der Atommüll als Brennstoff nutzt
In Guangdong im Süden Chinas entsteht derzeit mit dem „China Initiative Accelerator Driven System“ eine Pilotanlage für einen neuartigen Hybrid-Reaktor, der hochradioaktiven Atommüll mithilfe eines Teilchenbeschleunigers in neuen Brennstoff umwandeln soll. Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften wollen den Prototyp im Megawatt-Bereich 2027 in Betrieb nehmen. Hintergrund ist ein zentrales Problem der Kernkraft, denn hochradioaktive
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EU-Klimabeirat fordert: Landwirtschaft soll für ihre Emissionen zahlen
In Brüssel drängt der Klimabeirat der EU auf einen tiefen Umbau von Landwirtschaft und Ernährung, weil der Sektor seine Klimawirkung nach Ansicht der Experten bisher nicht schnell genug senkt. Auslöser ist ein neuer Bericht des unabhängigen Gremiums unter Vorsitz des deutschen Klimaökonomen Ottmar Edenhofer, der deutlich macht, dass die europäischen Klimaziele ohne stärkere Eingriffe kaum
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Energiekrise – wissenschaftliche Berater empfehlen Reiche heimisches Fracking
In Berlin haben die wissenschaftlichen Berater von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ihre Folgenabschätzung zur neuen Energiekrise vorgelegt. Auslöser ist der Iran-Krieg, der die Energiemärkte erneut unter Druck setzt und in Deutschland höhere Preise für Gas und Öl nach sich zieht. Die Ökonomen raten deshalb von raschen Preisbremsen wie Subventionen oder einem Tankrabatt ab. Stattdessen setzen sie
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LNG-Mangel treibt Füllung der Speicher für den nächsten Winter um 11,7 Milliarden nach oben
Europas Gasversorgung gerät vor dem nächsten Winter unter akuten Druck, weil die Gasspeicher derzeit auf einem historischen Tiefststand gefüllt sind und zugleich die Iran-Krise zentrale LNG-Lieferwege bedroht. Auslöser sind die Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran sowie die Einstellung der Produktion in Katar am weltweit größten LNG-Exportkomplex. Europa muss in diesem Sommer deutlich
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Studie stuft Sicherheitsrisiko neuer Atomreaktoren als vernachlässigbar ein
In der Schweiz verschärft sich zum Start der parlamentarischen Debatte über die Blackout-Initiative der Streit um neue Atomkraftwerke. Auslöser ist eine Studie von Economiesuisse, die das Sicherheitsrisiko moderner Reaktoren der Generation 3+ als volkswirtschaftlich vernachlässigbar einstuft. Im Zentrum steht die Frage, ob ein neues AKW trotz möglicher Katastrophenschäden tragbar und versicherbar wäre. Zugleich prägen Tschernobyl
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Regierung kippt Heizungsgesetz und stoppt den Elektro-Zwang im Wärmesektor
In Deutschland leitet die schwarz-rote Koalition einen tiefen Kurswechsel in der Energiepolitik ein. Anlass sind die geplante Streichung zentraler Vorgaben des bisherigen Heizungsgesetzes, die Umbenennung in Gebäudemodernisierungsgesetz und weitere Änderungen im Energierecht. Im Mittelpunkt steht der Wärmesektor, zugleich aber die größere Frage, ob Strom künftig gleichzeitig Heizen, Verkehr und Teile der Industrie tragen kann. Genau
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Iran-Konflikt treibt Energiepreise – Sprit, Heizen und Strom in Deutschland werden noch teurer
Die Eskalation im Konflikt mit dem Iran verschärft Anfang März 2026 die Energiekrise in Deutschland. Im Zentrum steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Energierouten der Welt. Tanker werden angegriffen, Versicherer bremsen Transporte, außerdem weichen viele Schiffe auf längere Routen aus. Dadurch steigen Öl- und Gaspreise auf dem Weltmarkt, während Haushalte, Pendler und Unternehmen
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Von der EU mit über 650 Millionen gefördert – Mittelmeer-Stromkabel vor dem Scheitern
Das geplante Mittelmeer-Stromkabel Great Sea Interconnector zwischen Kreta, Zypern und später Israel steht trotz EU-Förderung vor dem Scheitern. Das Vorhaben soll die Energie-Isolation Zyperns beenden. Es wurde von der EU mit 657,9 Millionen Euro unterstützt und galt als strategisches Projekt im östlichen Mittelmeer. Eigentlich sollte das Kabel schon Ende 2023 fertig sein, doch bis heute















