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Volkswagen-Sparprogramm bis 2028 – 35.000 Jobs in Gefahr – Werksschließungen drohen
Der Volkswagen-Konzern treibt in Wolfsburg ein konzernweites Sparprogramm voran, das bis Ende 2028 die Kosten um rund 20 Prozent senken soll, nachdem CEO Oliver Blume und Finanzchef Arno Antlitz die Vorgaben intern verschärft haben. Auslöser sind sinkende Margen, hohe Ausgaben für E-Mobilität und Software sowie ein schwächeres China-Geschäft. Das Programm betrifft alle Marken, während intern
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Brand eines Elektroautos löst Kettenreaktion aus und reißt Wohnmobil, Häuser und Autos mit
Am Montagmorgen kam es im baden-württembergischen Schwaigern bei Heilbronn zu einer Kettenreaktion, nachdem ein an einer Ladesäule angeschlossenes Elektroauto in Brand geraten war. Die Flammen griffen auf ein Wohnmobil über, in dem Gasflaschen lagerten, die durch die Hitze explodierten. Dadurch wurden mehrere weitere, in der Nähe abgestellte Autos beschädigt, zudem kam es zu Schäden an
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Windpark Reinhardswald – Kommunen drohen Rückbau-Kosten in Millionenhöhe
In Wesertal schrillen die Alarmglocken, weil die Rücklagen für den Rückbau des Windparks Reinhardswald nach aktuellen Einschätzungen nicht ausreichen könnten. Das Problem wirkt harmlos, bis die Rechnung fällig wird, denn dann droht ein Loch in dreistelliger Millionenhöhe. Dieses Loch landet nicht automatisch beim Betreiber. Stattdessen kann es über den Landkreis in die kommunalen Haushalte durchschlagen.
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Ostsee 67cm unter Normalniveau und zu einem Drittel zugefroren
Anfang Februar sank der Wasserstand der Ostsee ungewöhnlich stark und zwar 67 cm unter Normalniveau. Gleichzeitig ist ca. ein Drittel der Ostsee mit einer auffällig dicken Eisdecke zugefroren. Forscher sprechen von einer seltenen Wetteranomalie, weil Wind und Luftdruck in dieser Region besonders direkt wirken. Deshalb geraten Häfen, Schifffahrt und auch empfindliche Lebensräume am Meeresboden unter
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„Mehr Standort-Patriotismus“ – Schneiders Appell trifft eine Industrie im Rückwärtsgang
Umweltminister Carsten Schneider fordert „Ein bisschen mehr Standort-Patriotismus“ von den Autokonzernen. Er will, dass die Hersteller Rohstoffe stärker in Deutschland und Europa kaufen (welt: 14.02.26). Doch die Forderung kommt zur Unzeit, denn die Branche kämpft mit Kosten und Absatzdruck. Gleichzeitig fehlen Reformen, die Produktion hier wieder rentabel machen könnten. Den geforderten Standort-Patriotismus können sich deutsche
Blackout News auf Social Media
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NRW-Finanzminister wechselt vom Elektroauto auf Diesel um und betätigt E-Auto-Skeptiker
In Nordrhein-Westfalen sorgt Finanzminister Marcus Optendrenk für Ärger, denn er gibt seinen elektrischen BMW i7 ab und fährt wieder Diesel. Als Grund nennt er lange Strecken und einen engen Terminkalender, weil Laden und Reichweite mit einem E-Auto im Flächenland aus seiner Sicht nicht zuverlässig genug passen. Genau das kollidiert mit der Linie vieler Politiker, die
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Vattenfall will AKW-Laufzeiten um 20 Jahre verlängern und parallel SMR-Neubauten prüfen
Vattenfall richtet seine Atomstrategie neu aus. Im Zentrum steht die Verlängerung der Laufzeiten der bestehenden Kernkraftwerke in Schweden. Gleichzeitig prüft der Konzern den Einstieg in die SMR-Technologie mit neuen Mini-Reaktoren. Konzernchefin Anna Borg beschreibt das als Weg zu planbarer Erzeugung und stabilen Preisen. Zudem sagt sie: „Neue Kernenergie ist in vielen Ländern im Aufschwung“ (handelsblatt:
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Frostschäden an Neubau – Wetzlar lässt das neues Parkhaus abreißen und baut es neu
Frostschäden aus dem Jahr 2024 sind der Auslöser, warum das neue Kreis-Parkhaus in Wetzlar wieder verschwinden soll. Der Neubau am Karl-Kellner-Ring steht seit zwei Jahren leer, obwohl er dringend gebraucht wird. Jetzt plant der Lahn-Dill-Kreis den Abriss und einen kompletten Neubau am selben Standort. Bevor das erste Auto einfahren konnte, endet das Projekt im Totalschaden
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BASF verlagert Verwaltung nach Indien – in Berlin droht der Kahlschlag bei Tausenden Jobs
Bei BASF wächst die Unruhe in den Büros und in Berlin trifft es einen besonders sensiblen Kern. Denn der Konzern richtet zentrale Service-Strukturen neu aus und setzt dabei auf Indien. Betroffen ist ausgerechnet die Berliner Service Gesellschaft, in der rund 3000 Beschäftigte Aufgaben wie Finanzen, Personal und Logistik für den Konzern abwickeln. Damit gerät ein
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Abrechnung mit der deutschen Energiewende – viel gebaut, wenig geliefert, teuer bezahlt
Deutschland meldet Rekorde bei Wind und Solar, jedoch bleibt die Wirkung im Gesamtsystem klein – und genau hier beginnt die Abrechnung mit der Realität der Energiewende. „Viel gebaut, wenig geliefert“ trifft die Lage besser als jede Jubelmeldung, denn der Ausbau allein löst keine Versorgungsfrage. Gleichzeitig steigen Noteingriffe ins Netz und Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt, sodass
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Jungheinrich schließt Gabelstapler-Werk in Deutschland und streicht 500 Jobs
Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich schließt ein deutsches Werk und streicht hunderte Stellen. Hintergrund ist ein massiver Preisangriff asiatischer Anbieter auf dem Weltmarkt. Dennoch trifft es ausgerechnet eine Produktion, die als profitabel gilt (bild: 14.02.26). Werk-Aus bis März 2027: Lüneburg verliert Fertigung, Stellen bleiben nur teilweise Spätestens Ende März 2027 endet die Produktion im Werk Lüneburg. Dort
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Netzbetreiber ziehen Notbremse und stoppen hunderte Batteriespeicher-Anträge
Der Boom bei Batteriespeichern erreicht eine neue Eskalationsstufe, denn die Netzbetreiber sortieren derzeit massenhaft Anträge für einen Netzanschluss aus. TenneT und weitere Übertragungsnetzbetreiber streichen hunderte Projekte aus den Verfahren. Die Zahl der eingereichten Vorhaben übersteigt die real nutzbare Netzkapazität deutlich, weshalb die Betreiber ihre Prüfprozesse verschärfen. Projektentwickler reagieren nervös, aber die Netzseite spricht von einer
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Insolvenzen von Großunternehmen 2025 auf Rekordhoch – Kliniken, Auto und Bau im Fokus
Ein Unternehmen gilt in der Studie von Allianz Trade als Großunternehmen, sobald es mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz erreicht. 2025 hat Deutschland bei diesen Großinsolvenzen einen Negativrekord erreicht, denn 94 Großunternehmen rutschten in die Pleite. Besonders betroffen waren Kliniken, Auto und Bau. Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber 2024 und zugleich der höchste
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Umfrage belegt: Klimaschutz und Energiewende verlieren Rückhalt in der Bevölkerung
Eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der BMW Foundation Herbert Quandt registriert weniger Rückhalt für Klimaschutz und Energiewende. Viele Haushalte erleben einen gesunkenen Lebensstandard, weil die Preise stark gestiegen sind und zugleich wächst die Angst um Arbeitsplätze durch den wirtschaftlichen Abschwung. Außerdem lässt die Sorge um eine gesicherte und bezahlbare Energieversorgung
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Habecks teures Vermächtnis – Millionen Subventionen in den Sand gesetzt
Robert Habeck hat die grüne Transformation als Motor für Wirtschaftswachstum verkauft und er stellte neue Industrien als sichere Jobmaschine dar. Seine Anhänger feierten ihn als grünen Messias, obwohl vieles nur mit Subventionen und Sonderregeln tragfähig wirkte. Heute ist von der damaligen Aufbruchserzählung kaum Substanz übrig, denn ein Projekt nach dem anderen endet im Rückzug oder















