Aktuelles

Carl Zeiss Meditec will Produktion nach China verlagern

Carl Zeiss Meditec zieht die Reißleine im China-Geschäft, weil der Zugang zum wichtigsten Markt schwieriger wird. Der Konzern will mehr Fertigung in die Volksrepublik verlagern, um dort weiter verkaufen zu können. Finanzvorstand Justus Felix Wehmer sagte: „Um weiter am großen chinesischen Markt partizipieren zu können, müssen wir mehr Wertschöpfung dorthin verlegen“. Gleichzeitig räumte er ein, […]

Carl Zeiss Meditec will Produktion nach China verlagern Weiterlesen »

Avenes will deutsche Kernkraftwerke reaktivieren

Ein Düsseldorfer Unternehmen will stillgelegte deutsche Kernkraftwerke wieder in Betrieb nehmen. Die Avenes Europe GmbH stellt die Reaktivierung als zentrales Projektziel dar. Damit rückt ein Thema zurück, das Deutschland mit dem letzten Abschaltdatum eigentlich erledigt hatte. Denn am 15. April 2023 gingen die letzten drei AKW vom Netz (ruhrbarone: 12.02.26). Das Projekt – bis zu

Avenes will deutsche Kernkraftwerke reaktivieren Weiterlesen »

Ohne Garage kein E-Auto – warum der Durchbruch in Städten ausbleibt

Die Diskussion über Elektromobilität wirkt in Metropolen oft weiter als der Markt tatsächlich ist. Denn bei privaten Haltern dominiert nicht die Stadt, sondern der ländliche Raum. Ausschlaggebend ist weniger die Begeisterung für E-Autos, sondern die Ladepraxis im Alltag – und die hängt häufig an einer eigenen Immobilie mit Garage oder festem Stellplatz (welt: 11.02.26). Privat

Ohne Garage kein E-Auto – warum der Durchbruch in Städten ausbleibt Weiterlesen »

Gasspeicher-Füllstände noch viel kritischer als aktuelle Schlagzeilen vermuten lassen

Am 12.02.2026 lag der Füllstand Deutschlands Gasspeicher nur noch bei 25,60 Prozent. Damit rückt eine Schwelle in den Fokus, die oft falsch eingeordnet wird: 20 Prozent sind keine politische Marke, sondern eine harte physikalische Grenze. Viele Debatten kreisen um „wie viel“ Gas noch da ist, doch im Ernstfall zählt „wie schnell“ es aus dem Speicher

Gasspeicher-Füllstände noch viel kritischer als aktuelle Schlagzeilen vermuten lassen Weiterlesen »

Bielefeld legt Wasserstoff-Müllwagen-Flotte still – nächste Tankstelle zu weit weg

Bielefeld hat sieben wasserstoffgetriebene Müllwagen stillgelegt, weil die bislang genutzte H2-Tankstelle in Rheda-Wiedenbrück geschlossen wurde. Für jede Betankung fielen zuvor rund 80 Kilometer Hin- und Rückfahrt an. Nach dem Ausfall dieser Station bleibt als Alternative nur eine deutlich längere Tankfahrt, die den Regelbetrieb sprengt (electrive: 09.02.26). Die Flotte kostete rund 7 Millionen Euro, also etwa

Bielefeld legt Wasserstoff-Müllwagen-Flotte still – nächste Tankstelle zu weit weg Weiterlesen »

Gutachten stuft Habecks „Windkraft-Turbo“ als verfassungswidrig ein

Ein Rechtsgutachten bezeichnet Paragraf 2 EEG in der Fassung von 2023 als verfassungswidrig, weil der damalige Wirtschaftsminister Habeck mit dem „Windkraft-Turbo“ Gerichten bei Grundrechtskonflikten den Vorrang für Wind- und Solaranlagen praktisch vorschreibt. Dadurch soll eine offene Einzelfallprüfung ersetzt werden. Der Gutachter sieht darin einen Eingriff in ein verfassungsrechtlich verankertes Prinzip: Richter müssen Rechte gegeneinander abwägen,

Gutachten stuft Habecks „Windkraft-Turbo“ als verfassungswidrig ein Weiterlesen »

Kein Aprilscherz – Ministerium plant Furz-Messung bei Kühen

Nein, es ist nicht der 1. April, denn das Umweltministerium plant tatsächlich ein Messprogramm für Kuh-Methan direkt im Stall. Grundlage ist der Entwurf zum Klimaschutzprogramm 2026, außerdem umfasst das Papier ein eigenes Kapitel zur Rinderhaltung. Sensoren sollen erfassen, wie viel Methan einzelne Tiere ausstoßen. Der Kuhstall wird damit zur staatlichen Messstrecke (bild: 10.02.26). Vom Klimaziel

Kein Aprilscherz – Ministerium plant Furz-Messung bei Kühen Weiterlesen »

Kältewelle in Finnland – Ausfall vieler Windkraftanlagen wegen Vereisung der Rotoren

Finnlands Windkraft ist in der Kältewelle nicht einfach eingebrochen, sondern vielerorts komplett ausgefallen. Der Hauptgrund heißt Vereisung. Eis setzt sich an Rotorblättern, Sensoren und Anemometern fest und schon eine dünne Schicht macht die Anlagen ineffizient. Betreiber stoppen die Turbinen dann automatisch, weil Unwucht und Eiswurf drohen. Zusätzlich halten sich in den Kernregionen der Windkraft tiefe

Kältewelle in Finnland – Ausfall vieler Windkraftanlagen wegen Vereisung der Rotoren Weiterlesen »

Zweites Jahr in Folge Rückgang bei der Produktion von Windstrom – trotz höherem Ausbau

Deutschland erlebt beim Windstrom den zweiten Rückgang in Folge, obwohl die installierte Leistung weiter steigt. Ende 2023 standen rund 68,9 GW bereit und die Erzeugung lag bei etwa 142 TWh. Ende 2024 kletterte die Leistung auf rund 72,4 GW, jedoch fiel die Produktion auf rund 138 TWh. Ende 2025 wuchs die Leistung weiter auf rund

Zweites Jahr in Folge Rückgang bei der Produktion von Windstrom – trotz höherem Ausbau Weiterlesen »

Das Elektrobus-Desaster – Fernzugriff, Winterausfälle und Brandrisiken im Realbetrieb

Elektrobus-Flotten gelten als Schlüssel für die Verkehrswende, doch der Alltag zeigt ein anderes Bild. Betreiber kämpfen mit Verlusten bei der Reichweite, Softwareprobleme und langen Standzeiten. Gleichzeitig wachsen Sicherheitsrisiken, weil moderne Fahrzeuge ständig vernetzt sind und der Verdacht besteht dass chinesische Hersteller Fernzugriff im Betrieb haben. Dazu kommt ein Brandrisiko, welches insbesondere in den Depots große

Das Elektrobus-Desaster – Fernzugriff, Winterausfälle und Brandrisiken im Realbetrieb Weiterlesen »

EU-Emissionshandel als Wettbewerbsbremse -warum Zertifikate Europas Industrie schwächen

In Brüssel deutet sich ein Schwenk an, weil der Emissionshandel mit seinen Zertifikate-Kosten die Industrie zunehmend auspresst. Allerdings kommt dieses Umdenken viel zu spät. Die EU hat jahrelang die Daumenschrauben angezogen, während viele Staaten außerhalb Europas keine vergleichbaren Lasten tragen. Dadurch geriet die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen am Weltmarkt unter Druck. Jetzt versucht Brüssel zu korrigieren,

EU-Emissionshandel als Wettbewerbsbremse -warum Zertifikate Europas Industrie schwächen Weiterlesen »

Kleinwindkraftanlagen – warum die Physik oft ernüchternde Erträge liefert

Kleinwindkraftanlagen gelten als Ergänzung zur Photovoltaik, weil Wind auch im Winter und nachts Strom liefern kann. Viele Projekte starten mit dieser Erwartung, und dennoch bleibt der reale Ertrag oft niedrig. Ursache sind meist Physik und Strömung am Standort, nicht Vorschriften oder Papierwerte (ingenieur: 09.02.26). Kleinwindkraftanlagen – Nennleistung klingt gut, aber der Kapazitätsfaktor entscheidet Ein 5-kW-Typenschild

Kleinwindkraftanlagen – warum die Physik oft ernüchternde Erträge liefert Weiterlesen »

E-Auto-Prämie ohne Wirkung – Autohändler sehen keine Käufe und fürchten Absturz der Restwerte

Autohändler registrieren durch die neue E-Auto-Prämie bisher keine spürbare Belebung, und viele Käufer zögern weiter, denn sie erwarten klare Regeln und einen verlässlichen Start. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass die Förderung den Gebrauchtwagenmarkt über noch weiter fallende Restwerte hart trifft (wiwo: 09.02.26). Händlerumfrage zeigt Kaufzurückhaltung trotz Förderung Der Verband der Automobilhändler Deutschlands (VAD) stützt seine

E-Auto-Prämie ohne Wirkung – Autohändler sehen keine Käufe und fürchten Absturz der Restwerte Weiterlesen »

Reiche dreht an der Einspeisegarantie: Wind- und Solarprojekte sollen das Netzrisiko mittragen

Im Wirtschaftsministerium liegt ein Entwurf zur Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes, der den Ausbau von Windkraft und Solar stärker an den Netzausbau koppeln soll. Regionen sollen als kapazitätslimitiert gelten, wenn dort regelmäßig mehr erneuerbarer Strom anfällt, als das Verteilnetz abtransportieren kann. Reiche zielt damit nicht auf einen pauschalen Stopp, sondern auf sinnvollere Standorte und planbarere Systemkosten. Zugleich

Reiche dreht an der Einspeisegarantie: Wind- und Solarprojekte sollen das Netzrisiko mittragen Weiterlesen »

Merz bettelt am Golf um LNG – die Doppelmoral der Regierung wenn es ums Gas geht

Deutschland hat den Ausstieg aus fossilem Gas politisch festgeschrieben, dennoch wirbt Kanzler Friedrich Merz in Saudi-Arabien, Katar und den Emiraten um LNG-Lieferabkommen. Genau hier liegt die Doppelmoral, denn russisches Gas wurde auch mit moralischen Argumenten ausgeschlossen, während energiepolitische Kooperation mit autoritären Golfstaaten aktiv vorangetrieben wird. Einerseits beruft sich Berlin auf Werte und Menschenrechte, andererseits verhandelt

Merz bettelt am Golf um LNG – die Doppelmoral der Regierung wenn es ums Gas geht Weiterlesen »

Nach oben scrollen