Aktuelles

Merz bezeichnet Atomausstieg als „schweren strategischen Fehler“ – wo bleibt die Korrektur?

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Atomausstieg als einen „schweren strategischen Fehler“ bezeichnet (welt: 15.01.26). Das klingt nach Klartext. Doch Merz sagt nicht, ob er diesen Fehler korrigieren will. Er nennt dazu weder ein Ziel, noch einen Zeitplan und schon gar keinen rechtlichen Pfad, der den Wiedereinstieg in die Atomkraft ermöglichen könnte. Damit bleibt die Aussage […]

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Bis zu 6000 Euro Kaufprämie für Elektroautos – teure Förderung mit fragwürdigem Nutzen

Die geplante Kaufprämie für Elektroautos kehrt 2026 zurück, obwohl frühere Programme den Durchbruch nicht gebracht haben. Die Elektromobilität bleibt damit nach wie vor stark von staatlicher Hilfe abhängig. Die neue E-Auto-Förderung bindet erneut Milliarden. Diese Subventionen kommen vor allem beim Neuwagen-Kauf an und zwar häufig bei Haushalten mit überdurchschnittlichem Einkommen. Genau deshalb wächst die Kritik

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MAN streicht 600 Stellen in Salzgitter – und verlagert Zukunftsinvestitionen nach Osteuropa

MAN ordnet die Produktion neu und streicht 600 Jobs in Salzgitter. Gleichzeitig koppelt MAN die geplanten Investitionen an ein striktes Kostenprogramm, damit die Werke in Deutschland bis 2030 modernisiert werden. Entscheidend sind dabei auch die Beschäftigungssicherung, der Fokus auf Elektromobilität und die zunehmende Verlagerung von Zukunftsthemen nach Osteuropa. Zudem spielt die Kostensenkung eine zentrale Rolle,

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Keine Batteriezellen von Novo Energy – Volvo stoppt Batteriefabrik in Göteborg

Novo Energy sollte für Volvo ab 2026 in Göteborg Batteriezellen produzieren und damit den Kernbaustein für die Traktionsbatterien künftiger Elektroautos liefern. Geplant war eine eigene Batteriefabrik, die zunächst die Werke in Göteborg und Gent versorgen und später auch für den Konzernverbund interessant werden sollte. Doch nach der Insolvenz von Northvolt fand Volvo keinen neuen Technologiepartner,

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Teile der CDU wollen den Begriff „klimaneutral“ neu definieren

In der CDU gibt es Bestrebungen, den Begriff „klimaneutral“ neu zu definieren. Treiber sind zwei einflussreiche Parteiorganisationen: die MIT, die Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU/CSU, sowie die CDA, die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft als Arbeitnehmerflügel der Union. Beide wollen „klimaneutral“ so fassen, dass nicht mehr Netto-Null gemeint ist, sondern „90 Prozent weniger Emissionen bis 2050“. Damit würde

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Drei Projekte zur Wasserstoff-Erzeugung im Saarland gescheitert

Die deutsche Regierung will Wasserstoff zügig verfügbar machen. Im Saarland endet dieses Vorhaben vorerst in einem herben Rückschlag, denn die drei geplanten Projekte zur Wasserstoff-Erzeugung in Völklingen, Saarlouis und Perl werden nicht umgesetzt. Ausschlaggebend sind hohe Strompreise, fehlende Großabnehmer und Regeln, die Investitionen in Elektrolyseure in Deutschland für entsprechende Investoren erschweren. Für die Stahlindustrie verschärft

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1,2 Milliarden Euro Abschreibung – EnBW steigt aus britischen Offshore-Windparks aus

EnBW steigt aus den britischen Offshore-Windparkprojekten Mona und Morgan aus. Damit ist das Engagement in der irischen See vorerst beendet. Im Jahresabschluss 2025 folgt eine Abschreibung von 1,2 Milliarden Euro, weil der Konzern bereits viel Geld in die Projektierung gesteckt hat. Ohne staatliche Förderung lassen sich die Windparks für EnBW nicht wirtschaftlich betreiben. Am Ende

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Bundeswehr übt auf Grönland den strategischen Rückzug

Die Bundeswehr kam am Freitagabend, 16. Januar 2026, in Nuuk auf Grönland an. Kurz darauf kündigte Trump Strafzölle gegen beteiligte europäische Länder an. Am Sonntag, 18. Januar 2026, ging es darauf hin völlig überraschend und kommentarlos wieder zurück. Der Rückzug folgte damit nach rund 44 Stunden. Die Mission sollte die Rahmenbedingungen für mögliche Beiträge zur

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Arbeitslosigkeit auf Chefetagen explodiert: Warum immer mehr Führungskräfte ihren Job verlieren

In Deutschland stieg 2025 die Zahl arbeitslos gemeldeter Führungskräfte deutlich, weil Unternehmen per Restrukturierung Kosten senkten und Hierarchien verschlankten. Zudem verschärften Personalabbau, schwache Konjunktur und ein engerer Arbeitsmarkt die Lage auch für Führungskräfte spürbar (handelsblatt: 13.01.26). Führungskräfte besonders betroffen Viele Konzerne starteten 2025 Programme zur Restrukturierung und strichen ganze Leitungsringe, sodass Aufgaben auf weniger Schultern

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Auto-Krise in Baden-Württemberg: Grüne verlieren den Halt – Özdemirs Notprogramm

Baden-Württemberg steuert auf die Landtagswahl im März zu, doch der Ton hat sich gedreht. Die grüne Landesregierung steht nicht mehr für Stabilität, sondern für eine Bilanz, die viele als Mitursache der heutigen Schieflage sehen. Gleichzeitig muss Cem Özdemir im Südwesten Aufmerksamkeit erzeugen, obwohl er politisch auf einem verlorenen Posten steht (nzz: 13.01.26). Er braucht Schlagzeilen

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Zahl der Apotheken sinkt auf niedrigsten Stand seit 1977

Eine Apotheke um die Ecke wirkt selbstverständlich, doch Apotheken werden immer seltener. Ende 2025 zählte Deutschland noch 16.601 Standorte und damit 440 weniger als ein Jahr zuvor. Die ABDA nennt dafür mehrere Treiber, denn Kosten, Honorare, Personal und Versandhandel verschieben den Markt. Die Versorgung mit Arzneimittel wird damit für viele Menschen ein praktisches Alltagsproblem, weil

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Papierkram lähmt Betriebe – wie das Handwerk unter Bürokratie und Vorschriften leidet

Lästiger und sinnloser Papierkram bestimmt den Alltag vieler Betriebe. Statt produktiver Arbeit wächst der Verwaltungsaufwand. Das trifft das Handwerk besonders hart, weil kleine Strukturen dominieren. Dadurch bleiben Aufträge länger liegen, Termine verschieben sich und Kosten steigen entlang der Lieferkette. Zwar verspricht die Regierung ständig, die Bürokratie zu reduzieren, doch im Alltag der Betriebe kommt davon

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Stromausfall, Drohnen, Sabotage – so verwundbar ist Deutschlands kritische Infrastruktur

Deutschlands kritische Infrastruktur gerät unter Druck, denn Stromausfall-Serien, ein möglicher Blackout und Drohnen-Spionage verdichten sich zu einem Risiko-Mix. Gleichzeitig fehlt vielerorts Redundanz zur Begrenzung einzelner Ausfälle. Ein Netzausfall reicht inzwischen und sämtliche Kommunikationsketten brechen zusammen (thepioneer: 10.01.26). Berlin als Fallstudie für kritische Infrastruktur In Berlin traf ein Angriff Anfang Januar einen sensiblen Punkt, obwohl Betreiber

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Wasserstoff-Pipeline ohne Abnehmer – warum die Kosten am Ende auf der Stromrechnung landen

Deutschland hat eine zentrale Wasserstoff-Pipeline über rund 400 Kilometer betriebsbereit gemacht, jedoch fehlen angeschlossene Lieferanten und feste Abnahmeverträge. Dadurch steigen langfristig Strompreise, weil fixe Kapitalkosten in das Energiesystem zurückfließen. Gleichzeitig wachsen Netzentgelte, sobald die Finanzierung über regulierte Renditen abgesichert wird. Für die Energiewende zählt dieser Effekt doppelt, weil Kapital gebunden bleibt, obwohl Netz, Speicher und

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Forschungsreaktor FRM II der TU-München steht seit fast sechs Jahren still

Der Forschungsreaktor FRM II der TU München steht seit fast sechs Jahren still, obwohl er als Neutronenquelle gebraucht wird. Dadurch fehlen medizinische Radioisotope und zugleich bleibt der Atommülltransport in der Warteschleife. Gleichzeitig streiten Kritiker und Betreiber weiter über den Brennstoff, weil der Reaktor derzeit mit hoch angereichertem Uran betrieben werden darf (welt: 12.01.26). Was der

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