Panasonic-Batteriebrand in Kansas – zweiter Zwischenfall in drei Monaten

Im Panasonic-Werk in De Soto, Kansas, brach am 29. Juli 2026 gegen 2 Uhr ein Feuer aus. Der Panasonic-Batteriebrand erfasste Batterieregale in einem Testbereich, nachdem ein Wasserflussalarm die Einsatzkräfte gerufen hatte. Beschäftigte verließen wegen des Rauchs das Gebäude, während die Löschanlage die Flammen auf die Regale begrenzte. Es gab keine Verletzten, außerdem lief die Tagschicht laut Panasonic mit nur geringen Einschränkungen weiter. Die Brandursache blieb zunächst ungeklärt, jedoch war es bereits der zweite batteriebezogene Einsatz seit Mai.


Panasonic-Batteriebrand bleibt auf Testbereich begrenzt

Die Feuerwehr des Northwest Consolidated Fire District traf nach dem Alarm an der Astra Parkway ein. Die Kräfte fanden Rauch im Gebäude und lokalisierten anschließend brennende Batterieregale im Testbereich. Deshalb erhöhten sie die Alarmstufe auf einen Gebäudebrand, während die automatische Löschanlage das Feuer eindämmte.

Nach dem Panasonic-Batteriebrand in Kansas untersucht der Konzern den zweiten Batteriezwischenfall seit Mai
Nach dem Panasonic-Batteriebrand in Kansas untersucht der Konzern den zweiten Batteriezwischenfall seit Mai
Bild: Shutterstock

Der Panasonic-Batteriebrand blieb dadurch auf die betroffenen Regale begrenzt. Feuerwehrleute kontrollierten den Bereich anschließend und begannen außerdem mit Nachlöscharbeiten. Panasonic kündigte eine Untersuchung an, jedoch veröffentlichte das Unternehmen zunächst keine Angaben zur Schadenshöhe.

Früherer Zwischenfall erzeugte Hitze und Rauch

Am 5. Mai rückten Einsatzkräfte bereits zu einem ähnlichen Alarm in derselben Fabrik aus. Damals erzeugte eine chemische Reaktion in Batteriematerialien starke Hitze und Rauch, deshalb räumte Panasonic das Gebäude. Die Feuerwehr bestätigte jedoch kein offenes Feuer und meldete ebenfalls keine Verletzten.

Auch im Mai aktivierte die Anlage ihre Brandschutztechnik und begrenzte damit die Folgen. Einsatzkräfte entfernten zusammen mit Panasonic betroffenes Material, während mehrere Feuerwehren den Einsatz unterstützten. Der neue Vorfall unterscheidet sich jedoch deutlich, denn diesmal fanden die Feuerwehrleute tatsächlich brennende Batterieregale.


Milliardenfabrik trägt zentrale Rolle in der US-Produktion

Panasonic eröffnete das Werk am 14. Juli 2025 nach einer Investition von rund vier Milliarden Dollar. Die Fabrik produziert zylindrische 2170-Lithium-Ionen-Zellen, außerdem plant der Konzern eine Jahreskapazität von etwa 32 Gigawattstunden. Panasonic erwartet bis zu 4.000 direkte Arbeitsplätze, während der Standort die nordamerikanische Lieferkette für Elektroautos stärken soll.

Lithium-Ionen-Zellen können bei hoher Temperatur oder Beschädigung brennbare Gase freisetzen. Die US-Feuerwehrbehörde warnt außerdem vor Kettenreaktionen, Explosionen und erneutem Aufflammen nach einem gelöschten Batteriebrand. Nach dem Panasonic-Batteriebrand muss die Untersuchung deshalb klären, warum es binnen drei Monaten erneut zu einem Batterieereignis kam.

Verfasser: Blackout News
Verwendete Quellen: 41 KSHB (29.07.26)Hoodline (29.07.26)

Lesen Sie auch:

Nach oben scrollen