Atomausstieg gefährdet Versorgungssicherheit

Aufgrund der Katastrophe im japanischen Fukushima beschloss die Bundesregierung vor nunmehr zehn Jahren den deutschen Atomausstieg. So rigorose Konsequenzen aus dem Unfall aufgrund eines Tsunamis zog kein anderes Land, noch nicht einmal Japan selbst. Die letzten Atomkraftwerke gehen deshalb 2022 vom Netz. Die spektakuläre Kehrtwende, wird aber nun von vielen Seiten kritisiert, den der Atomausstieg gefährdet unsere Versorgungssicherheit.

Atomkraftwerke könne rund um die Uhr Strom produzieren

Atomkraftwerke können Strom nahezu ohne CO₂-Emissionen produzieren und zwar zuverlässig rund um die Uhr zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen sind wetter- und tageszeitbeding starken Schwankungen unterworfen und deshalb auch nicht grundlastfähig. Außerdem sind die erneuerbaren Energien immer noch nicht in der Lage genügend Strom für eine sichere Versorgung zu produzieren.

Atomausstieg gefährdet Versorgungssicherheit. Während der Rest der Welt zunehmend auf Atomkraft setzt hält Deutschland am Atomausstieg fest.
Atomausstieg gefährdet Versorgungssicherheit. Während der Rest der Welt zunehmend auf Atomkraft setzt hält Deutschland am Atomausstieg fest.

Ökostromanlagen liefern im 1. Halbjahr 2021 nur 43% des Bedarfs

Im ersten Halbjahr 2021 konnten dies gerade 43% des Strombedarfs decken. Die Differenz müssen nach der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke dann Kohle- und Gaskraftwerke mit fossilen Brennstoffen kompensieren. Das ist bezüglich der weiteren geplanten CO2-Reduzierung kontraproduktiv und erhöht aufgrund der CO2-Abgabe unseren Strompreis auf weitere Rekordhöhen. Schon aufgrund der CO2 Ziele kommt der Atomausstieg viel zu früh.

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Angst vor Atomkraft nirgendwo größer als in Deutschland

Mit dem Argument eines fehlenden Endlagers und der damit verbundenen Strahlungsgefahr schüren Atomkraftgegner weiter Ängste in der Bevölkerung. Dabei wird das Risiko oft komplett falsch eingeschätzt. In anderen europäischen Ländern wir das nicht annähernd so kritisch gesehen. Insbesondere in Skandinavien sprechen sich Bürger und sogar die grünen Parteien für den Einsatz von Atomkraft aus. Entsprechende Endlagerkonzepte sind bereits ausgearbeitet und werden von der Bevölkerung akzeptiert.

Parteien wollen am Atomausstieg festhalten

Allerdings wollen außer der AFD alle Parteien am Atomausstieg festhalten und die erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Dass der Stromverbrauch mit dem Umstieg auf immer mehr Elektrofahrzeuge und elektrische Heizsysteme in den kommenden Jahren stark ansteigen wird, ignoriert die Regierung regelmäßig in ihren Prognosen. Hierzu wäre mehr als eine Verdoppelung der bereits installierten Kapazitäten in kürzester Zeit notwendig. Dafür gibt es weder die erforderlichen Flächen, noch ist es möglich diese Anlagen in der verbleibenden Zeit zu bauen.

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Rest der Welt baut Atomkraft weiter aus

Mit dem Ausstieg aus der Atomkraft gefährden wir unser autarke Stromversorgung und machen uns vom Ausland abhängig. Der Rest der Welt setzt weiter auf diese Technologie und verlängert entweder die Laufzeiten der bereits bestehenden Anlagen, oder baut sogar neue Atomkraftwerke.

Deutschland immer mehr von Stromimport abhängig

Auf dem jetzt eingeschlagenen Weg macht sich Deutschland immer mehr von Stromimporten aus dem Ausland abhängig. Dies ist aber eine doppelte Moral, denn der importierte Strom kommt in aller ersten Linie aus genau den Kraftwerken, die wir aus ideologischen Gründen bei uns abschalten. Der deutsche Verbraucher zahlt diese Politik über den höchsten Strompreis der Welt.

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Zuletzt aktualisiert am September 23, 2021 um 5:40 am . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.