In Westbourne Park im Westen Londons hat am 24. Juni 2026 ein Feuer einen elektrischen Doppeldecker-Bus in einem Busdepot zerstört. Die Brandursache blieb zunächst unklar, jedoch untersuchte die Londoner Feuerwehr den Vorfall. Das Feuer traf einen sensiblen Bereich mit Ladeinfrastruktur. Außerdem zerstörten die Flammen zwei Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Verletzte meldeten die Einsatzkräfte nicht, während die Station Westbourne Park zeitweise geschlossen blieb.
Doppeldecker-Brand trifft Londons Elektrobus-Ausbau
Die Feuerwehr rückte mit vier Löschfahrzeugen und rund 25 Einsatzkräften an. Teams aus North Kensington und Paddington übernahmen den Einsatz, außerdem blieben Kräfte noch am Abend vor Ort. Die Einsatzleitung brachte den Brand nach weniger als einer Stunde unter Kontrolle. Deshalb griff das Feuer nicht auf größere Teile des Depots über.

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Der zerstörte Bus gehörte zum roten Londoner Stadtverkehr, jedoch stand er zum Zeitpunkt des Brandes im Depot. Nach lokalen Angaben handelte es sich um einen Bus der Linie 23. Diese Linie verbindet Westbourne Park mit Aldwych. Damit traf der Ausfall nicht nur ein einzelnes Fahrzeug, sondern einen Betriebshof im laufenden Nahverkehrssystem.
Ladepunkte erhöhen die Bedeutung des Vorfalls
Die zerstörten Ladepunkte machen den Brand besonders relevant. Ein Depot bündelt Busse, Batterien, Ladegeräte und hohe elektrische Anschlussleistung. Deshalb kann ein Feuer dort mehr Folgen haben als ein Fahrzeugbrand auf offener Straße. Die technische Untersuchung muss jedoch erst klären, wo der Brand begann.
London baut seine emissionsfreie Busflotte seit Jahren stark aus. Transport for London meldete Mitte Juni mehr als 3.000 emissionsfreie Busse auf den Straßen der Hauptstadt. Das entspricht etwa einem Drittel der gesamten Flotte. Außerdem hat sich der Bestand seit 2016 stark erhöht. Der ausgebrannte Doppeldecker zeigt deshalb, wie wichtig Brandschutz in Ladehöfen wird.
Frühere Brände liefern wichtige Vergleichsdaten
Transport for London nannte in einer früheren Auskunft fünf Brände mit elektrischen Bussen seit Januar 2020 bis Anfang 2024. Nur in einem bestätigten Fall betraf der Brand Lithium-Ionen-Batterien. Außerdem registrierte TfL damals keine Fälle von thermischem Durchgehen ohne Brand. Diese Zahlen sprechen nicht für eine Seriengefahr, jedoch verlangen Depotbrände eine genaue Ursachenklärung.
Der Brand fiel außerdem auf einen extrem heißen Tag in Großbritannien. Das Met Office meldete am 24. Juni in Gosport vorläufig 36,1 Grad Celsius. Damit erreichte das Land einen neuen Juni-Höchstwert. Ein direkter Zusammenhang mit dem brennenden Doppeldecker ist nicht belegt. Dennoch zeigt der Fall den Prüfbedarf bei Ladebetrieb, Hitze und dicht abgestellten Elektroflotten.
Verfasser: Blackout News
Verwendete Quellen: London Fire Brigade (24.06.26) – Reuters (26.06.26) – The Telegraph (25.06.26) – The Standard (25.06.26)
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